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Vom Scheitel bis zur Sohle

Zweites Tor von Willi Kamm per Kopf

Wortspiele bieten sich förmlich an. Beispiel gefällig? Der Scheitel von Kamm sorgt für den verdienten Auswärtspunkt des FC Erzgebirge Aue. Schon zum zweiten Mal macht es Willi Kamm mit „Köpfchen“ und sorgt für Zählbares. Der Allrounder erzielte in Erfurt erneut ein ganz wichtiges Tor.

 

Ein goldenes Händchen bewies einmal mehr FCE-Trainer Khvicha Shubitidze. Als der gesundheitlich angeschlagene Christoph Pauling im Steigerwaldstadion am Ende seiner Kräfte war und auch wegen der Verletzung von Marcel Bär kein gelernter Stürmer mehr zur Verfügung stand, stellte der Coach unkonventionell um. Der eingewechselte Aurel Loubongo besetzte in der Schlussphase die linke Außenbahn, Willi Kamm rückte von der Seitenlinie ins Zentrum. Dort stand er dann goldrichtig, als eben jener Aurel Loubongo mit mustergültiger Flanke für diese eine letzte Torchance sorgte. Technisch anspruchsvoll war der Schütze per Kopf zur Stelle und brachte den Ball akrobatisch im Netz unter – 2:2 in der 101. Minute.

 

Willi Kamm gilt ganz gewiss nicht als Kopfball-Spezialist, schädelte aber bereits zum zweiten Mal ein. Bereits gegen den BFC Preussen war er am langen Pfosten zur Stelle, traf per Kopf zum 2:1-Siegtreffer in der 80. Minute. Nun also auch in Erfurt. Mister Vielseitig belohnte mit dem Ausgleichstreffer im Top-Spiel nicht nur sich selbst, sondern vor allem die gesamte Mannschaft für eine leidenschaftliche Leistung in der Fremde. Übrigens hatte der Torschütze zum 2:2 auch den ersten Ausgleich mit langem Pass auf Christoph Pauling vor dem Elfmeter gespielt. Ein effektiver Nachmittag für Willi Kamm und den FC Erzgebirge Aue. Vom Scheitel bis zur Sohle.