Vater und Sohn hat Tradition
„Wenn der Vater mit dem Sohne“ ist ein Film-Klassiker mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Erstmals ausgestrahlt 1955, ein Jahr vor dem ersten Meistertitel der Fußballer aus Aue. Die Vater und Sohn-Konstellation hat im Lößnitztal seitdem Tradition.
Am vergangenen Sonnabend schrieb Finn Heidrich ein weiteres Kapitel zwischen Vätern und Söhnen beim FC Erzgebirge Aue. 25 Jahre nach dem ersten Treffer von Papa Matthias für die Veilchen trug er sich mit dem 2:0 in Zwickau am 20. Geburtstag ebenfalls in die Tor-Statistik der Profimannschaft in Pflichtspielen ein. Der ehemalige Sport-Geschäftsführer brachte es als einer der Aufstiegshelden 2003 in 151 Pflichtspielen als Mittelfeldspieler auf 18 Tore, Sprössling Finn hat nun seinen ersten Treffer auf dem Konto.
Die Heidrichs sind damit bereits das sechste Familien-Pärchen, das als Vater und Sohn in der Torschützen-Historie des Auer Fußballs in den Annalen steht. Gerhard und Rudi Groß schafften dies, ebenso Horst und Udo Tautenhahn, Günter und Frank Seinig sowie Ernst und Ulf Einsiedel. Zuletzt gelang dieses Kunststück zweier Generationen André und Anthony Barylla. Nun also Vater und Sohn Heidrich. Papa Matthias ist inzwischen Nachwuchschef beim Bundesligisten FC Augsburg, so oft wie möglich bei den Spielen des FC Erzgebirge im Stadion und stolz auf seinen Ältesten. In Aue heißt der Klassiker nämlich leicht abgewandelt „Wenn der Vater und der Sohne …“.



