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Qualität durch Quantität

10 Saisontore durch sieben verschiedene Schützen

Der FC Erzgebirge Aue erzielte in den bisher vier Meisterschaftsspielen der Regionalliga Nordost 10 Tore. Das sind 2,5 pro Spiel. Besonders auffällig und erfreulich: Die offensive Breite. Bereits sieben verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

 

Bein 2:1 gegen den BFC Preussen Berlin kamen zwei weitere „Debütanten“ zu ihren ersten Saisontreffern. Simon Skarlatidis traf volley mit einem „Tor des Monats“-Kandidaten zum 1:0, sein bis dahin letztes Tor für Aue hatte er beinahe exakt zehn Jahre zuvor markiert – am 30. September 2016 beim 2:4 gegen den VfL Bochum in der 2. Bundesliga. Das Siegtor war diesmal Willi Kamm vorbehalten, es war sein erster Treffer in der Regionalliga Nordost.

 

Dass Torgefahr auf derartig viele Schultern verteilt werden kann, ist eine der bisher erfreulichsten Erkenntnisse. Top-Torjäger Marcel Bär hat einmal getroffen und tritt seitdem eher als  Vorbereiter in Erscheinung. Doppelt trugen sich Tim Maciejewski und Patrick Kapp in die Torschützenliste ein, zudem sind dort Linus Queißer und Devin Angleberger vertreten. Christoph Pauling und Finn Heidrich standen bei ihren Pfostentreffern im Saisonverlauf ebenfalls kurz vor persönlichen Erfolgserlebnissen. Qualität durch Quantität. So darf es gern weitergehen. Weil das Team des FCE damit schwerer auszurechnen ist.