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„Nullnummer“ tut gut

Der FC Erzgebirge Aue blieb beim ersten Saisonsieg 2026/27 ohne Gegentor. Für Keeper Max Uhlig die erste „Nullnummer“ in Punktspielen im Profibereich. Darüber freute sich auch sein Kollege und Mentor Martin Männel.

 

Max Uhlig verlebte einen recht ruhigen Abend am Freitag bei Tasmania Berlin, seine Vorderleute hielten die Berliner zumeist fern von seinem Kasten. Dennoch musste der Youngster aus Meinersdorf stets konzentriert bleiben. Als Nummer 1 des FCE steht der Torhüter aus der Porsche-Kumpelschmiede erst ganz am Anfang.

 

In der 3. Liga stand Max Uhlig exakt zweimal im Tor der Veilchen. Am letzten Spieltag 2024/25 in München und am zweiten Spieltag 2025/26 in Ulm. Dort verletzte er sich bereits früh. Nun stehen zwei Einsätze in der Regionalliga Nordost in der Vita. Nach dem 3:3 gegen Altglienicke gestand Trainer Khvicha Shubitidze dem jungen Mann durchaus auch Fehler zu, am Vertrauen ändert dies nichts. Genau das will sich Max Uhlig verdienen. Mit der Rückendeckung und den Tipps des FCE-Rekordspieler. Denn Martin Männel ist exakt doppelt so alt wie das 19-jährige Talent. Dass er in Berlin sofort nach Abpfiff zu seinem Kollegen eilte und ihm zur Null gratulierte, war an Bedeutung, Teamgeist und Emotionalität kaum zu toppen.