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Neuland beim Neuling

Teamevent auf der Kartbahn Mülsen als Einstimmung

Der FC Erzgebirge Aue betritt am Sonntag Neuland. Beim Neuling. Gegen den RSV Eintracht aus Stahnsdorf haben die Veilchen noch nie ein Pflichtspiel bestritten. Der Absteiger aus der 3. Liga muss beim Aufsteiger auf der Hut sein.

 

Die Entwicklung der Stahnsdorfer Fußballer ist ebenso bemerkenswert wie rasant. Bis 2019 traten die Kicker aus Brandenburg noch in der Landesliga an, seitdem geht es bergauf. Mit den vorläufigen Höhepunkten: 2025 Landespokalsieg und Qualifikation für den DFB-Pokal, 2026 Aufstieg in die Regionalliga Nordost.

 

Dort kämpft Stahnsdorf zwar erwartungsgemäß von Beginn an um den Klassenerhalt. Doch neun Punkte nach zwei Siegen und drei Remis attestieren dem Team durchaus Konkurrenzfähigkeit. Jüngst musste sich der RSV in doppelter Unterzahl auswärts beim Aufstiegsaspiranten Hallescher FC nur hauchdünn mit 0:1geschlagen geben. 

 

Der FC Erzgebirge Aue ist also gewarnt und will nach den Erfolgen gegen Zwickau und Jena mit dem dritten Sieg in Folge nachlegen. Um sich als Mannschaft auf die kommenden Aufgaben gemeinsam einzustimmen, wurde am Mittwoch ein Teamevent veranstaltet. Beim Kartfahren ging es um Ehrgeiz, Fahrzeugkontrolle und Spaßfaktor. Martin Männel gewann die Challenge mit all seiner Routine vor Torhüter-Kollege Max Uhlig und Youngster Finn Heidrich. Nun geht es Vollgas auf die Zielgeraden des Jahres 2026 mit dem nächsten Etappenziel: RSV Eintracht.