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Lina Waldenburger pulverisiert Bestzeiten

Veilchenschwimmerin lässt in Ungarn aufhorchen und holt Titel in Sachsen

Zwei Gold-, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen sowie acht neue Vereinsrekorde:  Nachwuchsschwimmerin Lina Waldenburger vom FC Erzgebirge Aue sorgte während des Trainingslagers im ungarischen Sopron für Furore. 

 

Die 13-Jährige nutzte mit ihrer Trainingsgruppe der Sportschule im ungarischen Sopron die optimalen Bedingungen mit ihren Trainingskameraden und Stützpunkttrainer Jan Lamschick nutzt sie dort optimale Bedingungen zur Wettkampfvorbereitung. Beim international besetzten 45th „Dr. Csik Ferenc Memorial Cup“ in Sopron traf Lina auf Konkurrenz aus Ungarn, Island, Österreich, der Slowakei und Deutschland. Bei neun Starts pulverisierte sie ihre Bestzeiten und stellte acht neue FCE-Vereinsrekorde auf. Ihre Bilanz liest sich beeindruckend: zwei Gold-, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen! Besonders erstaunlich war ihre Steigerung über 200 Meter Rücken, bei denen sie ihre bisherige Bestzeit um mehr als elf Sekunden verbesserte. Über 100 Meter Brust steigerte sie sich um mehr als vier Sekunden. Der Sportlicher Leiter der Veilchen, Philipp Epperlein, zeigte sich begeistert, „Man darf nicht vergessen, dass Lina bis vor zwei Jahren ausschließlich in Aue trainiert hat. Heute schwimmt sie bei allen Starts in Ungarn in die Top 10 ihres Jahrgangs in Deutschland. Das ist mehr als der Hammer! Wir freuen uns riesig über diese Fortschritte.“ Bis Mitte der kommenden Woche trainiert Lina noch in Ungarn. Anschließend ging es zurück in die Heimat. 

 

Die Ergebnisse:

100 m R Vorlauf 1:06,48 (2. Platz) Finale: 1:07,08 (2. Platz)

100 m L Vorlauf 1:09,17 (4. Platz) Finale: 1:10,15 (4. Platz)

1500 m F Endlauf: 18:25,71 (4. Platz)

200 m R Vorlauf 2:24,05 (1. Platz) Finale: 2:23,94 (3. Platz)

400 m L Endlauf: 5:03,18 (1. Platz)

400 m F Endlauf: 4:38,03 (4. Platz)

100 m B Vorlauf 1:14,50 (3. Platz) Finale: 1:14,07 (3. Platz)

50 m R Vorlauf 0:31,67 (3. Platz) Finale: 0:31,31 (3. Platz)

800 m F Endlauf: 9:32,33 (5. Platz)

 

Lina wird Sächsische Kurzbahnmeisterin in der Jugendwertung

 

Es läuft bei Veilchenschwimmerin Lina Waldenburger! Bei den Offenen Sächsischen Kurzbahnmeisterschaften in Riesa präsentierte sich das Nachwuchstalent des FC Erzgebirge Aue nach Rückkehr aus Ungarn erneut in bestechender Form. Mit vier neuen persönlichen Bestzeiten, zwei A-Final- und zwei B-Finalteilnahmen sowie dem Titel der Sächsischen Kurzbahnmeisterin in der Jugendwertung über 200 Meter Lagen blickt Lina auf ein rundum gelungenes Wettkampfwochenende zurück.

 

Besonders eindrucksvoll war ihre Leistungssteigerung über die 200 Meter Freistil. Hatte Lina ihre bisherige Bestzeit von 2:27,00 Minuten bereits im Vorlauf deutlich auf 2:12,15 Minuten verbessert, legte sie im anschließenden B-Finale noch einmal nach. Mit starken 2:09,10 Minuten schlug sie als Vierte an und unterbot ihre bisherige Bestmarke damit um fast 18 Sekunden. Einen weiteren B-Finalstart sicherte sie sich über die 50 Meter Rücken. Nach Rang fünf im Vorlauf musste sie sich im Finale allerdings mit Platz neun zufriedengeben. Umso mehr hatte sich Lina anschließend für ihre Paradestrecke, die 200 Meter Lagen, vorgenommen. Bereits im Vorlauf stellte sie mit 2:23,67 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf und qualifizierte sich als Erste der Jugendwertung für das A-Finale. Dort bewies sie erneut Nervenstärke, verteidigte ihre Spitzenposition und sicherte sich verdient den Titel der Sächsischen Kurzbahnmeisterin in der Jugendwertung. Was für ein starkes Rennen!

 

Auch am Sonntag knüpfte die junge Veilchenschwimmerin nahtlos an ihre Leistungen an. Über 100 Meter Freistil verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit und belegte einen starken achten Platz. Bei ihrem letzten Start über 100 Meter Rücken gelang ihr ebenfalls eine neue Bestmarke. Als drittschnellste Schwimmerin der Jugendwertung qualifizierte sie sich damit für das A-Finale, in dem sie einen hervorragenden vierten Platz belegte. Vier neue Bestzeiten, zwei A-Finals, zwei B-Finals und ein sächsischer Meistertitel, die Bilanz kann sich mehr als sehen lassen. Lina bestätigt damit eindrucksvoll ihre positive Entwicklung.

 

 

Altpapier für Pokale

 

Wenn am Mittwoch, 04. November 2026, an der Schwimmhalle in Aue zwei große Papiercontainer Richtung Hauptstraße rollen, steckt dahinter kein neuer Trainingsparcours, sondern eine Aktion für Nachhaltigkeit und Nachwuchsarbeit.

Manilo Decker aus Zschorlau und seine Helfer bringen die prall gefüllten Container auf den Weg. Die Abteilung Schwimmen des FC Erzgebirge Aue sammelt bereits seit einigen Jahren Altpapier. Angestoßen wurde die Aktion durch Sponsor und Partner Texulting aus Chemnitz, dessen Arbeitsschwerpunkte Beratung, Digitalisierung und effiziente Unternehmensprozesse sind.

 

Ziel ist es, Wertstoffe wiederzuverwerten, Kinder und Jugendliche für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und gleichzeitig Geld für die Vereinsarbeit zu sammeln. Denn auch wenn sich aus Altpapier keine Schwimmmedaillen pressen lassen, hilft jeder Container der Nachwuchsarbeit. Manilo Decker engagiert sich mit viel Herzblut „Ich freue mich, wie sich meine Tochter Hanna im Schwimmsport entwickelt. Ich bin begeistert, wie engagiert alle Mitglieder sind und wie jeder seinen Teil dazu beiträgt, gemeinsam etwas Großes für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen.“ Besonders die Erlebnisse bei den Trainingslagern in Italien und auf dem Rabenberg sowie Wettkampffahrten nach Solingen oder ins dänische Esbjerg liegen ihm am Herzen. „Da werden so viele Highlights geschaffen, die den Kindern ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Das finde ich gut und unterstütze diese Vereinsarbeit sehr gerne“, erzählt Decker. Sein Einsatz endet nicht beim Altpapier, auch als Fahrer bei Wettkampffahrten sowie beim Auf- und Abbau eigener Veranstaltungen in Aue hilft er tatkräftig mit. Denn ohne Ehrenamt wäre im Schwimmbecken und am Beckenrand deutlich weniger los.

 

Gesammelt wird Zeitungspapier. Pappe und stärkeres Papier sind ausgeschlossen. So wird aus alten Zeitungen ein Beitrag für neue Erlebnisse, bessere Trainingsmöglichkeiten und eine starke Veilchenfamilie. Und vielleicht bringt die nächste volle Papierladung den Nachwuchs schon ein Stück näher ans nächste Trainingslager. Glück Auf und vielen Dank an alle, die mithelfen! Denn bei den Veilchenschwimmern gilt, nicht nur im Wasser zählt jeder Zug. Auch neben dem Becken macht gemeinsames Anpacken den Unterschied.

 

Valentin Fuchs als Einzelkämpfer beim Giraffenpokal in Chemnitz

 

Der Stollberger Nachwuchsschwimmer Valentin Fuchs überzeugt mit zahlreichen Bestzeiten beim Langbahnwettkampf. Während seine Vereinskameraden den Feiertag anderweitig verbrachten, vertrat er die Farben der Veilchenschwimmer beim traditionsreichen Giraffenpokal in Chemnitz. Der junge Stollberger trainiert seit dieser Saison am Landesstützpunkt Chemnitz und nutzte den Wettkampf in seiner neuen Trainingsstätte, um sich mit der Konkurrenz aus den besten Nachwuchsstützpunkten des Landes zu messen.

 

Am Reformationstag stand für den Schwimmclub Chemnitz erneut sein traditionsreicher Langbahn-Einladungswettkampf auf dem Programm. Für Valentin bot sich dabei eine gute Gelegenheit, seine Trainingsfortschritte unter Wettkampfbedingungen unter Beweis zu stellen. Und das gelang ihm eindrucksvoll, gleich mehrere persönliche Bestzeiten konnte er aus dem Becken fischen. Besonders deutlich fiel seine Leistungssteigerung über die 200 Meter Freistil aus. Hier verbesserte sich Valentin um ganze 28 Sekunden und schlug nach 3:02,22 Minuten an. Damit belegte er einen starken 12. Platz. Auch über die 100 Meter Rücken und die 100 Meter Freistil konnte er neue persönliche Bestmarken erzielen. Lediglich über die 100 Meter Brust blieb er knapp über seiner bisherigen Bestzeit. Als einziger Vertreter der Veilchenschwimmer sammelte Valentin wertvolle Wettkampferfahrung und zeigte, dass sich die Arbeit am Landesstützpunkt bereits auszahlt. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht, bereits in der kommenden Woche geht es für ihn gemeinsam mit seinen Vereinskameraden nach Plauen. Dort stehen die Bezirksmeisterschaften auf dem Wettkampfplan.