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Hoffen auf Heim-Vorteil

Der FC Erzgebirge Aue muss im Archiv ein ganzes Stück zurückblättern, um den jüngsten Heimsieg in der 1. Runde des DFB-Pokal zu finden. 2015 zogen die Veilchen in die zweite Runde ein, als die SpVgg. Greuther Fürth daheim mit 1:0 bezwungen wurde. Torschütze vor elf Jahren im August: Simon Skarlatidis.

 

Man ist also geneigt zu sagen: Mach’s noch einmal, Skarla! Denn der damalige Matchwinner ist zurückgekehrt ins Lößnitztal. Die Vorzeichen sind dennoch andere. Denn der Samstag-Gegner TSG Hoffenheim ist – bei allem Respekt vor den Kleeblättern aus Franken - ein ganz anderes. Immerhin Bundesligist und Europapokal-Teilnehmer. Und die Lila-Weißen sind Regionalligist. Mehr gibt es über die Rollenverteilung nicht zu sagen.

 

Die Hoffnung ist dennoch da. Heimvorteil und Spielrhythmus sind zwei Faktoren, die es in die Waagschale zu werden gilt bei diesem ungleichen Duell, das nur der Pokal-Wettbewerb bietet. Mit den Fans im Rücken, mit Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit, mit Willen und Einsatzbereitschaft wollen Simon Skarlatidis und Co. den großen Favoriten am 22. August 2026 um 15.30 Uhr ärgern und ihm möglichst ein Bein stellen. Es wird sehr schwer. Aber nicht unmöglich.

 

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