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Geplante Unruhe

Christoph Dabrowski kennt sich an der Hafenstraße bestens aus. Zweieinhalb Jahre stand der Trainer des FC Erzgebirge Aue bei Rot-Weiss Essen an der Seitenlinie, weiß um die Wucht und die Ambitionen beim Traditionsclub aus dem Ruhrpott. Und um die Gefahren, die eine Chance für seine Mannschaft sind.

 

Rot-Weiss Essen ist aktuell Tabellenvierter, hat nur zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Klar, dass die „Enkel“ von 1954er Weltmeister Helmut Rahn mehr wollen. Dazu braucht es Siege, vor allem zu Hause vor den eigenen Fans. RWE ist auf dem Papier haushoher Favorit. Genau das will Christoph Dabrowski an einstiger Wirkungsstätte für die Veilchen nutzen.

 

„Wenn wir es schaffen, dass die Heim-Fans unruhig werden, dann steigen unsere Chancen von Minute zu Minute“, weiß der Trainer des FC Erzgebirge. Dazu ist Kompaktheit wichtig mit möglichst wenig individuellen Fehlern, zudem wollen die Veilchen immer wieder Nadelstiche setzen beim Spitzenteam aus Essen. Abläufe und Mechanismen wurden wie gewohnt im Training geschult, das Team ist bestens vorbereitet für die Außenseiterrolle am Sonnabend um 14 Uhr. Neben eigener Stabilität mit Biss und Aggressivität lautet das Vorhaben also: Unruhe stiften.