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Form statt Taktik

Die gute Nachricht vorneweg: Erstmals seit Monaten sind beim FC Erzgebirge Aue vor dem Heimspiel gegen den Halleschen FC alle Mann an Deck. Die individuelle Form ist dem Trainerteam im Duell mit dem Tabellendritten wichtiger als Taktik und Matchplan.

 

„Wir haben sehr genau hingeschaut, wer in welcher Verfassung ist und der Mannschaft am besten helfen kann in der jetzigen Situation. Erst nachdem wir uns auf die Startelf festgelegt haben, werden wir auf der Basis unsere Herangehensweise besprechen“, so Trainer Khvicha Shubitidze.

 

Zuletzt gab es immer wieder Ausfälle wichtiger Spieler vor allem in der Offensive. Inzwischen ist Marcel Bär wieder voll im Saft, Linus Queißer gesund, Christoph Pauling ebenso. Hinzu kommt Neuzugang Ali Loune, der heiß ist wie Frittenfett. Naturgemäß wird es für ihn noch nicht für 90 Minuten reichen. Aber als Teilzeitarbeiter ist er durchaus schon eine Option. „Es sieht so aus, dass wir erstmals einen Spieler aus dem Kader streichen müssen. Der Konkurrenzkampf hat nunmehr eine neue Qualität“, hat „Shubi“ auch im Training beobachtet.

 

Die personellen Voraussetzungen sind also gut vor dem Ost-Derby gegen den HFC. Zwar kommt der Kontrahent mit breiter Brust nach sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen, während Aue zuletzt dreimal in Serie das Nachsehen hatte. Aber am Sonntag um 14 Uhr werden die Karten neu gemischt. Auch beim Konkurrenzkampf im FCE-Team.