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Familien-Duell

Vater gegen Sohn auf der Trainerbank - Khvicha gegen Luca Shubitidze

Das Testspiel zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem VfL Halle 1896 avancierte am Mittwochabend zum Familien-Duell. Vater Khvicha Shubitidze stand als Trainer des FCE erstmals seinem Sohn Luca als „Amtskollege“ des VfL im direkten Duell gegenüber – und behielt deutlich die Oberhand.

 

„Ich traue mich gar nicht nach Hause zu meiner Frau“, lachte Shubi Senior nach dem 7:1 für seine Mannschaft. Klar, dass die Mama zu ihrem Sprössling hält. Luca ist erst 26 Jahre alt und bereits seit einem Jahr Cheftrainer in Halle Saale, landete in der NOFV-Oberliga Süd mit seinem VfL-Team 2025/26 auf Anhieb auf Rang sechs. „Er macht es gut“, kann Papa Khvicha beurteilen, schließlich ist er vom Fach und Fußballlehrer.

 

Der Filmklassiker „Wenn der Vater mit dem Sohne“ aus dem Jahr 1955 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle bekam am Mittwoch in unmittelbarer Stadionnähe also eine Neuauflage. Das Ergebnis im Vater-Sohn-Vergleich war allerdings zweitrangig. Für beide Mannschaften lag das Hauptaugenmerk auf Praxis, Abläufe, Abstände und Lösungen. Wie zufrieden Luca Shubitidze mit dem Auftritt seiner Mannschaft als Außenseiter beim höherklassigen FCE war, ist nicht überliefert. Sein Vater jedenfalls resümierte nach dem 7:1 gelassen: „Ich bin zufrieden mit den Jungs, wir haben absolutes Vertrauen in diesen Kader.“ Das Familien-Duell ging diesmal an den älteren Shubitidze. Den Rüffel seiner Frau nahm der Trainer des FC Erzgebirge Aue dafür in Kauf.