Zum Hauptinhalt springen

Erst 60, dann 80

Der FC Erzgebirge Aue hat laut Trainer Christoph Dabrowski nichts zu verlieren. Erst Recht nicht am Dienstagabend in München an der Grünwalder Straße. Genau darin liegt die Chance für die Veilchen mitten in der englischen Woche. Erst „60“, dann 80. Vereinsgeburtstag.

 

Viel haben die beiden Teams nicht gemein. Außer die 5. Exakt so viele Punkte fehlen den Löwen aktuell auf Relegationsplatz 3. Nach prominenten Verpflichtungen als Top-Favorit in die Saison 2025/26 gestartet, braucht der TSV 1860 im letzten Drittel der Spielzeit eine formidable Aufholjagd, um im Kampf um die 2. Bundesliga noch ein Wörtchen mitreden zu können. Zuletzt gab es drei Siege in Folge, zu Hause wollen die Münchener natürlich nachlegen. Die Rollenverteilung scheint klar zu sein gegen die Mannschaft aus Aue noch ohne Sieg im Kalenderjahr 2026.

 

Doch schon im Hinspiel kam 1860 als klarer Favorit ins Lößnitztal – und musste sich den Veilchen geschlagen geben. Die Erinnerung an das Hinspiel soll Kräfte freisetzen, denn besagte 5 Punkte Rückstand hat auch der FCE zum rettenden Ufer. Mit dem gesperrten Tristan Zobel (5. Gelbe Karte) sowie den verletzten Erik Majetschak und Anthony Barylla fehlen drei etatmäßige Abwehrspieler. Vor allem in diesem Mannschaftsteil drückt also derzeit der Schuh. Trotzdem ist das Team in Lila-Weiß gewillt, am Tag vor dem 80. Vereinsgeburtstag Zählbares an der Grünwalder Straße einzufahren. Zu verlieren hat Aue jedenfalls nichts.