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Auswertung der Vorkommnisse

Der FC Erzgebirge Aue arbeitet am Montag nach dem Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus nicht nur die bittere Niederlage gegen den Spitzenreiter auf, sondern wertet auch die Vorkommnisse zu Beginn der zweiten Halbzeit umgehend auf.

 

Nach einem provokanten Spruchband im Gästeblock drangen etwa 30 FCE-Fans in den Innenraum ein, das Spiel war mehrere Minuten unterbrochen und die Mannschaften wurden in die Katakomben gebeten. Erst nachdem die Fans wieder in den Fanblock zurückgekehrt waren und der Schiedsrichter nach Rücksprache mit Polizei und Ordnungsdienst die Fortsetzung der Begegnung als gefahrlos einschätzte, ging es sportlich weiter. Im weiteren Verlauf wurden zudem Böller geworfen, ein Täter bereits namentlich ermittelt.

 

Der FC Erzgebirge Aue hat sofort damit begonnen, sämtliche Informationen von den zuständigen Stellen einzuholen. Die wichtigste Frage dabei: Wie konnten die Fans in den Innenraum gelangen? Klar ist - es gehören immer zwei Seiten dazu. Die Provokation einerseits, andererseits diejenigen, die sich provozieren ließen. Beides verurteilt der FC Erzgebirge Aue strikt und bemüht sich um lückenlose Aufklärung und Identifizierung der Täter. FCE-Präsident Thomas Schlesinger hatte bereits am Spieltag betont, dass solche Dinge nicht ins Stadion gehören und sowohl dem Fußball als auch dem Verein extrem schaden. Nach Ermittlung von Tätern wird der Verein diese in Regress nehmen.