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Zwei Clubs, aber nur ein Herz in der Brust

Der ewige Martin Männel trifft auf seine "Jugendliebe"

Für Martin Männel sind direkte Duelle mit dem FC Energie Cottbus stets eine Reise in die eigene Vergangenheit. Denn der Rekordspieler des FC Erzgebirge Aue wurde in der Lausitzer Sportschule auf seine beeindruckende Karriere im Lößnitztal vorbereitet.

 

Bereits mit 14 Jahren verließ der ehrgeizige Torhüter sein Zuhause in Velten, um in Cottbus das Internat zu besuchen. Von 2001 bis 2008 trug er das Trikot des FC Energie, durchlief das Nachwuchsleistungszentrum und schaffte es bis in die deutsche U19-Nationalmannschaft. Dass dort ein riesiges Talent heranreifte, war schnell zu erkennen. Bereits mit 17 Jahren stand er bei Cottbus II in der Regionalliga zwischen den Pfosten, absolvierte 77 Pflichtspiele für die Lausitzer Reserve. Bei den Profis jedoch – damals in der Bundesliga – kämpften die Platzhirsche Tomislav Piplica und Gerhard Tremmel um ihren Platz. Martin Männel schätzte die Situation gut ein, wechselte in die 3. Liga zum FC Erzgebirge. Als Quartett, denn Jan Hochscheidt, Arne Feick und Marc Hensel machten sich ebenfalls im Sommer 2008 auf den Weg aus Cottbus zur „Wismut“.

 

Seitdem ist der ewige Martin aus Aue nicht mehr wegzudenken. 583 Spiele bestritt Mister Zuverlässig für den FC Erzgebirge, pulverisierte mit nunmehr 37 Jahren sämtliche Vereins-Rekorde und ist als Kapitän noch immer unumstritten. Natürlich hat er zu Cottbus, zu seinen Anfängen, noch immer eine besondere Verbindung und drückt dem FC Energie die Daumen. Doch es schlagen längst nicht mehr zwei Herzen in seiner Brust, sondern nur noch eines – für die Veilchen. Auch am Sonntag, im nächsten Duell zwischen FCE und FCE.

 

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