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Schmerzhafte Ungeduld

Erik Majetschak kämpft um seine Rückkehr ins Training

Es schmerzt Erik Majetschak als einen der dienstältesten Profis im Kader des FC Erzgebirge Aue gleich doppelt. Einerseits seine Verletzung im Sprunggelenk, die sich nach einer Fraktur im Sprunggelenk zieht wie Kaugummi. Anderseits mental, denn der Routinier konnte seit dem Rückrundenstart nicht helfen in der schwierigen sportlichen Situation.

 

Bereits in der Anfangsphase des ersten Spiels 2026 beim F.C. Hansa Rostock musste Erik Majetschak nach rüdem Foul ausgewechselt werden – und fehlt seitdem an allen Ecken und Enden, weil ein Comeback bisher nicht möglich war und weiterhin auf sich warten lässt. Denn der zunächst ermittelte Bluterguss im Sprunggelenk entpuppte sich nach mehreren vergeblichen Anläufen zu höheren Belastungen nach nochmaligem MRT als kleiner Bruch im Knochen. Immer wieder wurde Erik Majetschak zurückgeworfen beim Versuch, die Intensität zu steigern und fußballspezifisch zu trainieren. Seit neun Wochen braucht „Ede“ inzwischen schon Geduld, beißt auf die Zähne und musste dann doch wieder alle Versuche abbrechen, wieder ins Mannschaftstraining zurückzukehren.

 

Natürlich hätte Erik Majetschak mit seiner Erfahrung, seiner Vielseitigkeit, seiner Präsenz und Ruhe der Mannschaft gut getan, ob in der Innenverteidigung oder zentral vor der Abwehr. Aber er kann nur helfen, wenn er bei 100 Prozent ist – und schmerzfrei. Das war noch nicht der Fall seit Mitte Januar, niemand nervt das mehr als den 26-Jährigen selbst. Die schmerzhafte Ungeduld wird den kopfballstarken Allrounder wohl auch weiterhin in Atem halten.