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Planungen laufen auf Hochtouren

Präsident ordnet Etatziel beim Förderkreis ein

Der FC Erzgebirge Aue treibt die Planungen für die Saison 2026/27 wirtschaftlich, organisatorisch und sportlich konsequent voran. Vorstand und Aufsichtsrat stehen in engem Austausch; auch die wichtigsten Sponsoren werden aktiv in den Prozess einbezogen. Am Mittwoch fand die Mitgliederversammlung des Förderkreises im eins-Erzgebirgsstadion statt, bei der intensiv und konstruktiv diskutiert wurde.

 

Präsident Thomas Schlesinger nutzte die Zusammenkunft, um das zuletzt genannte Etatziel von bis zu 10 Millionen Euro einzuordnen: „Uns ist neben der Etatplanung der ersten Mannschaft wichtig, möglichst die grundlegenden Strukturen des Vereins weitgehend aufrechtzuerhalten. Dazu zählen 50 bis 60 Arbeitsplätze neben der Profimannschaft, die Geschäftsstelle ebenso wie das Nachwuchsleistungszentrum und die Stadionbrigade für die komplette Bewirtschaftung der Stadion-Infrastruktur. Dazu kommen weiterhin unsere 13 Abteilungen wie die Ringer und die Schwimmer, die auch in Zukunft den Verein als Faustpfand und Fundament benötigen."

 

Die Kosten allein für diese strukturelle Basis des FC Erzgebirge Aue belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro. Bei einer geplanten Etatkürzung von über 3 Millionen Euro stehen selbstverständlich alle Kostenpositionen auf dem Prüfstand. Umso deutlicher wird: Sollten die Sponsoreneinnahmen spürbar zurückgehen, ist der Erhalt dieser Strukturen ernsthaft gefährdet.

 

Dass es dem Verein in den vergangenen drei Jahren trotz eines halben Etats und eines Defizits von 1,5 Millionen Euro im Jahr 2023 gelungen ist, die Strukturen aus der Zeit der 2. Bundesliga zu erhalten, ist eine außerordentliche Leistung aller Beteiligten. Damit das auch im Falle eines Abstiegs in die Regionalliga gelingen kann, müssen alle Leistungsträger des Vereins weiterhin an einem Strang ziehen.

 

Die Planung der Saison 2026/27 ist ein fortlaufender Prozess, bei dem wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und sportliche Ambitionen kontinuierlich miteinander abgeglichen werden. Beides hängt untrennbar zusammen und beides entscheidet über die Entwicklung des Vereins in den kommenden Jahren.

 

Deshalb ist jetzt eine klare Entscheidung zur sportlichen Führung notwendig: Ab dem 1. April 2026 wird feststehen, wer die Verantwortung für die Kaderplanung trägt und eine konkurrenzfähige Mannschaft für die neue Saison aufstellt.

 

Der FC Erzgebirge Aue zählt dabei auf das klare Bekenntnis des Förderkreises, aller Fans, Sponsoren und Werbepartner: Gemeinsam diesen Weg zu gehen, wirtschaftlich Rückhalt zu geben und zum Verein zu stehen das ist die Grundlage, auf der die Zukunft des FCE gebaut wird.

 

Glück auf!