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(Kein) Karneval in Köln

FCE will am Freitag auswärts punkten

Der FC Erzgebirge Aue gastiert am Freitagabend in Köln. Mitten in der närrischen Zeit. Doch für Karneval haben die Veilchen keinen Sinn. Der „Elferrat“ des FCE will stattdessen auswärts punkten. Mit Geschlossenheit und Mut.

 

„Wir haben gegen Saarbrücken phasenweise das Gesicht von Wismut Aue gezeigt. Aber eben nur 20 Minuten zu Beginn und dann nochmal am Ende. Nun gilt es, diese Galligkeit über einen längeren Zeitraum auf den Rasen zu bringen“, hofft Trainer Christoph Dabrowski auf eine Weiterentwicklung nach seiner zweiten Woche im Amt. Einzelgespräche, Training, Torabschlüsse, Videos: All das sind Instrumente, um das Selbstvertrauen zu stärken.

 

Die Viktoria hat in der Gesamtbilanz knapp die Nase vorn, doch Aue könnte mit einem Sieg ausgleichen. Bislang stehen aus Sicht des FCE in den direkten Duellen zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Die vorerst letzte gab es im Hinspiel beim 0:3. Der FC Erzgebirge muss am Freitagabend neben den Langzeitverletzten nur noch auf Erik Majetschak verzichten, für ihn kommt ein Einsatz noch zu früh. Genügend Potential hat die Mannschaft, sie muss es aber auch abrufen. Der Karnevals-Umzug nach Köln darf gern mit drei „Bonbons“ für die Rückreise garniert werden.