Abwehr im Angriffsmodus
FCE-Verteidiger mit Toren, Assists und Rettungstat
Es klingt fast schon seltsam: Beim 10:0-Schützenfest des FC Erzgebirge Aue im Pokal-Viertelfinale in Lichtenstein machten zunächst vor allem die Abwehrspieler auf sich aufmerksam. Denn auch sie befanden sich im Angriffsmodus.
Natürlich taten zehn Pflichtspieltore nicht zuletzt den Stürmern gut. Vincent Ocansey eröffnete den Torreigen mit seinem ersten Pflichtspieltreffer in Lila-Weiß, Maxi Schmid belohnt sich endlich wieder mit einem Erfolgserlebnis und Ricky Bornschein erzielte einen Hattrick nach der Pause.
Doch auf den Weg gebracht wurde der Halbfinal-Einzug zweifellos von den Abwehrspielern des FC Erzgebirge Aue. Zunächst verhinderte Ryan Malone einen frühen Rückstand nach knapp einer Minute Spielzeit mit einer spektakulären Rettungstat per Kopf auf der Linie. Dann legte Rechtverteidiger Pascal Fallmann den Vorwärtsgang ein, bereitete zwei Tore vor und trug sich in Abschnitt zwei selbst in die Torschützenliste ein. Und schließlich war Jamilu Collins Wegbereiter für die „klare Sache“ in Lichtenstein, erzielte die Treffer zum 0:2 und 0:3 jeweils nach Standards.
Torgefahr aus allen Mannschaftsteilen ist auch für die verbleibenden Aufgaben in der Liga und im Landespokal wichtig. Ganz zu schweigen von dem guten Gefühl, endlich den ersten Sieg 2026 eingefahren zu haben. Am Ostersamstag gegen Hoffenheim II soll der Schwung vom vergangenen Sonntag in einem Heimsieg münden. Die Mannschaft lechzt danach. Egal ob Abwehr oder Angriff.
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