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Versöhnlicher Jahresabschluss

Höchster Saisonsieg pünktlich zur Mettenschicht

Der FC Erzgebirge Aue hat wie erhofft, erwartet und herbeigesehnt einen versöhnlichen Jahresabschluss geschafft. Mit dem höchsten Sieg der bisherigen Saison, einer gemütlichen Mettenschicht samt Weihnachtsmarkt, einer fünfstelligen Kulisse und ganz viel Hoffnung auf Besserung im Jubiläumsjahr 2026.

 

Nach wenigen Höhen und viel zu vielen Tiefen im zurückliegenden Kalenderjahr wirkte das 4:0 gegen Schweinfurt im letzten Heimspiel 2025 wie eine Befreiung. Entsprechend gelöst war die Stimmung bei Fans, Verantwortlichen, Trainerteam und Mannschaft. Doch auch in die Freude über den klaren Erfolg mischte sich die Gewissheit: Der „Dreier“ war Schadensbegrenzung nach einer weitgehend unruhigen Hinrunde deutlich unter den Erwartungen. Es bleibt viel Arbeit für alle Beteiligten. „Der Druck war groß, der Sieg enorm wichtig für die gesamte Atmosphäre. Nun können wir mit deutlich besserer Laune über die Weihnachtstage auch mal innehalten und zur Ruhe kommen, bevor es dann in ein paar Tagen wieder los geht“, so ein sichtlich erleichterter FCE-Trainer Jens Härtel.

 

Die Veilchen haben die Ausgangssituation vor Teil zwei der Saison 2025/26 verbessert, befinden sich nun in unmittelbarer Schlagdistanz und haben den weiteren Werdegang selbst in der Hand. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Die Mannschaft ist auf der Zielgeraden der ersten Halbserie nochmal enger zusammengerückt. Auch mit den Fans, wie der Empfang vor der Bühne des Wernesgrüner-Trucks bei der Mettenschicht eindrucksvoll bestätigte. Gemeinsam gilt es nun, den Schwung mit ins Jahr des 80-jährigen Vereinsjubiläums zu nehmen und keinen Deut nachzulassen. Im Gegenteil. Im Vergleich zu 2025 müssen und wollen alle eine „Schippe“ drauflegen. Das letzte Heimspiel des Jahres war nur ein Zwischenschritt. Ein wichtiger und versöhnlicher.