Chronik

  • FC Aue 1908 gegründet

    Die Wurzeln des FC Erzgebirge Aue sind im März des Jahres 1908 zu finden, in dem der FC Aue 1908 als erster Fußballverein in Aue gegründet wurde.
  • FC „Jung Deutschland“ gegründet

    Am 10. Januar 1910 kamen 8 Sportler, zum Teil aus dem damaligen FC 1908, im Kaffee „Hohenzollern“ zusammen und gründeten den FC „Jung Deutschland“.
  • Umbennung in „FC Alemannia“

    Am 1. Juli 1912 wurde der Name des Vereins in „FC Alemannia“ umgewandelt. Strenges Training brachte den Verein mehrmals den Titel Gaumeister ein. Spiele mit 3000 Zuschauern waren keine Seltenheit.
  • Neuer Sportplatz auf dem Brünlasberg

    Vor 1914 trug der „FC Alemannia“ seine Spiele auf dem Sportplatz „Schützenwiese“ am Schlachthof aus. Am 17.05.1914 fand das erste Spiel auf dem neuen Sportplatz auf dem Brünlasberg an der Gaststätte Brünlasgut statt.
  • Umbennung „SV Alemannia Aue e.V.“

    Im Jahr 1921 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen und in „SV Alemannia Aue e.V.“ umbenannt.
  • Beginn Stadionbau im Lößnitzgrund

    Am 16. Juni 1926 begann der Bau einer Sportplatzanlage auf den Bechergutswiesen in der Nähe des damaligen Schlachthofes.
  • Fertigstellung „Städtisches Stadion“

    Es war zur damaligen Zeit ein besonderes Ereignis, als am 29. Mai 1928 das 29.000 Quadratmeter große "Städtische Stadion" mit 400 m und 100 m – Laufbahn sowie einem besonderen Übungsplatz und zwei Tennisplätzen seiner Bestimmung übergeben wurde.
  • Neue Heimat für den „SV Alemannia Aue e.V.“

    Ab 1928 trug der SV Allemannia Aue e.V. seine Heimspiele im Städtischen Stadion, dem heutigen Erzgebirgsstadion, aus.
  • Zusammenschluss des „SV Alemannia Aue e.V.“ mit dem „VfB Aue“

    Im Jahr 1937 erfolgte auf Initiative der seinerzeitigen politischen Führung der Stadt Aue ein Zusammenschluss des SV Alemannia mit dem VfB Aue, um die Schlagkraft der Mannschaft zu erhöhen. So entstand der SV Aue, welcher bis zum Ende des 2.Weltkriegs bestand und seine Punktspiele bis ins Jahr 1945 weiter im Städtischen Stadion austrug
  • Erste Freundschaftsspiele auf Kreisebene

    Bereits im Sommer 1945 kam es nach dem Ende des 2.Weltkriegs am 08.05.1945 und des seitens der sowjetischen Besatzungsmacht ausgesprochenen Verbots aller Vereine dazu, dass sich die alten Vorstandsmitglieder des SV Aue wieder im alten Vereinslokal des SV Aue, der „Reichshalle“ auf der heutigen Wasserstraße in Aue trafen und hiernach noch relativ unorganisiert wieder ein regelmäßiges Training sowie im Laufe des Jahres 1945 noch 3 Freundschaftsspiele als SG Aue gegen Bernsbach und Schneeberg organisierten, was zumindest auf Kreisebene möglich war.
  • SG Aue im Punktspielbetrieb

    Vom eigentlichen Wiederaufbau einer Fußballmannschaft kann jedoch erst im Jahr 1946 gesprochen werden, als dann auch im Jahresverlauf unter der Schirmherrschaft der FDJ der Kreissportausschuss gegründet und der Punktspielbetrieb wieder aufgenommen wurde. Insofern liegen die Ursprünge der Nachkriegsära und somit auch der BSG Wismut Aue im Jahr 1946. Historische Belege für eine Erlaubnis des sowjetischen Stadtkommandanten am 04.03.1946 zur offiziellen Gründung eines Fußballvereins ließen sich trotz intensiver Bemühungen leider nicht finden. Somit bleiben die Ereignisse an jenem Rosenmontag eine Anektode mit viel Charme, welche auch gut zu unserem Kumpelverein passt. Da jedoch auch kein anderes konkretes Datum zu finden ist, auf welches der Beginn der Nachkriegsära unseres Vereins im Jahr 1946 datiert werden kann, spricht nichts dagegen, den 04.03. für entsprechende Feierlichkeiten zu wählen, zumal auch der FC Aue 1908 im März gegründet wurde.
  • Offizielle Gründung der SG Aue

    Im weiteren Verlauf wurde nach der Erlaubnis durch die sowjetische Besatzungsmacht ab 01.08.1948 wieder offiziell Verein zu gründen am 03.08.1948 die formal offizielle Gründung der SG Aue vollzogen, welche in der Saison 1948/49 in die Landesklasse West aufstieg
  • Umbenennung in SG Pneumatik Aue

    Am 24.09.1949 erfolgte die Umbenennung in SG Pneumatik Aue und es gelang der Aufstieg in die DDR-Liga-Süd.
  • Umbenennung in Zentra Wismut Aue

    Im Sommer 1950 wurde die Trägerschaft des Vereins von der SAG Wismut übernommen und der Verein firmierte zunächst unter der Bezeichnung Zentra Wismut Aue.
  • Umbenennung in BSG Wismut Aue

    Bereits ein Jahr später erfolgte die Umbenennung in BSG Wismut Aue und der Verein stieg nach der Saison 1950/51 in die DDR-Oberliga auf.
  • Umbenennung in SC Wismut Karl-Marx-Stadt

    Von 13. November 1954 bis 10. August 1963 musste der Verein unter der Bezeichnung SC Wismut Karl-Marx-Stadt spielen und feierte in diesen Jahren seine größten sportlichen Erfolge mit 3 DDR-Meisterschaften in den Jahren 1956, 1957 und 1959 sowie dem Gewinn des FDGB-Pokals im Jahr 1955. Unvergessen sind natürlich auch die Spiele im Europapokal der Landesmeister, u.a. gegen Ajax Amsterdam, Young Boys Bern oder Rapid Wien
    • 1955 FDGB-Pokal Sieger
    • 1956 DDR-Meister
    • 1957 DDR-Meister
    • 1959 DDR-Meister
  • Umbenennung in BSG Wismut Aue

    Ab 1963 bis 1990 spielte der Verein wieder als BSG Wismut Aue in der DDR-Oberliga und es gelang in den Jahren 1985 bzw. 1988 der Einzug in den Uefa-Cup. Insgesamt spielte der Verein 39 Jahre in der höchsten Spielklasse der DDR, so lange wie keine andere Mannschaft.
  • Gründung FC Wismut Aue e.V.

    Als nach der politischen Wende von 1989 das System der Betriebssportgemeinschaften aus ökonomischen Gründen nicht aufrechterhalten werden konnte, gründeten in Aue Mitglieder der BSG Wismut am 14. Februar 1990 den Verein FC Wismut Aue.
  • Umbenennung in FC Erzgebirge Aue e.V.

    Nach dem Ausstieg der Wismut bekam der Verein einen neuen Namen, welcher ihn als Aushängeschild der Region darstellen sollte. So wurde er zu Beginn des Jahres 1993 in FC Erzgebirge Aue umbenannt.
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga

    Der FC Erzgebirge Aue wurde 2002/03 Erster der Regionalliga Nord und stieg dadurch in die 2. Bundesliga auf, wo man sich 5 Jahre lang hielt. 2008 erfolgte dann der bittere Abstieg.
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga

    Am 30. April 2010 machten die Veilchen bereits am vorletzten Spieltag der 3. Liga nach zweijähriger Abwesenheit den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit einem 2:1-Sieg gegen den Konkurrenten Eintracht Braunschweig perfekt. Auch diesmal hielten sich die Veilchen wieder 5 Jahre in der zweithöchsten Spielklasse.
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga

    Durch einen 2:0-Sieg beim SC Fortuna Köln am 7. Mai 2016 schaffte Aue den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Zudem gewannen die Veilchen den Sachsenpokal.