1. Mannschaft

 

 

 

Unsere 1.Mannschaft ringt auch in der Saison 2019/2020 wieder in der DRB Bundesliga Staffel Südost. In der letzten Saison belegte sie, aufgrund von diversen Verletzungen, den 5.Platz in der Staffel. Der Verein versucht alle Sportler langfristig im Verein zu halten und setzt konsquent auf den Nachwuchs. So sind zur Zeit drei Nachwuchssportler im Kader der ersten Mannschaft.

Unsere 1. Mannschaft

 

Cheftrainer Björn Schöniger

Mannschaftsleiter Frank Witscher

Kampfberichte

1.Bundesliga Ringen

 

1.Bundesliga RingenSV Siegfried Hallbergmoos – FC Erzgebirge Aue 15 : 11 ( 9 : 3)

Knappe Niederlage zum Saisonausklang in Hallbergmoos!

 

Nur knapp mit 11:15 mussten sich die Auer Bundesliga- Ringer, in Bayern gegen Hallbergmoos, geschlagen geben. Immerhin konnte die Hälfte der Einzelbegegnungen siegreich gestaltet werden, aber auf Grund der höheren Einzelsiege waren die Gastgeber leider nicht zu bezwingen. Ein Kompliment an Mariusz Los (57kg-GR). Er ist auch im fortgeschrittenen Ringkampfalter noch die Zuverlässigkeit in Person. Diesmal besiegte er den guten Norweger , Anders Rönnigen mit 1:0/5:3. Dafür war unser Kapitän, Nico Schmidt (130kg-FS) dem starken Ungarn, Richard Csercsics, klar unterlegen. Der Freistilspezialist nutzte die Schwächen von Nico, in diesem Stil, gnadenlos aus. Am Ende stand es 4:0/18:1 für Csercsics. Das Duell Said Gazimagomedov (61kg-GR) gegen Mihran Jaburyan gab es schon in der Hinrunde. Da aber noch in der Gewichtsklasse bis 57kg. Said behielt dabei knapp die Oberhand (2:0/10:6). Leider drehte der Armenier Jaburyan diesmal den Spieß um und revanchierte sich, mit seinem 1:0/5:3- Punktsieg, für die in Aue erlittene Niederlage. Somit musste Said in den letzten beiden Saisonkämpfen seine beiden einzigen Niederlagen einstecken. Auch für Rolf Linke (98kg-GR) war an diesem Abend nichts zu holen. Zu stark war dafür sein Gegner Vilius Laurtinaitis. Der Litauer brauchte knapp vier Minuten, um Rolf mit 4:0/15:0, das Nachsehen zu geben. Dagegen gelang Philipp Herzog ( 66kg-GR) der zweite Sieg in Folge. Diesmal bezwang er mit David Brand den diesjährigen A- Jugend- Vizemeister. Dabei lag er noch knapp vor dem Ende mit 1:2 im Hintertreffen. Mit einer Energieleistung gelang es Philipp denjungen Bayern noch zu werfen und so den 2:0/6:2- Punktsieg zu sichern. Trotzdem lagen die Veilchenringer nach der Hälfte der Duelle mit 3:9 zurück. Nach der Pause biss sich Franco Büttner ( 86kg-FS) an Andreas Walter wiederum die Zähne aus. Schon im Hinkampf konnte er Walter nicht besiegen. Diesmal wäre es sicher möglich gewesen, doch nach einer Unachtsamkeit in der ersten Runde wurde er vom Einheimischen geworfen. Diese vier Punkte waren eine zu große Hypothek. Franco versuchte alles, aber es gelangen nur zwei eigene Zähler, das reichte nicht zum Sieg. Am Ende hatte Walter mit 2:0/6:2 die Nase vorn. Einen souveränen Auftritt legte Krzystof Bienkowski (71kg-FS) hin. Er fertigte Thomas Kopp, noch in der ersten Runde, mit 4:0/17:0 ab. Grund zur Freude hatte diesmal Francis Weinhold (80kg-GR). Er stand dem Vereinsvorsitzenden Michael Prill gegenüber. In einem engen Gefecht setzte er sich letztlich mit 1:0/4:2 durch. Verlass war im letzten Saisonkampf wiederum auf Krisztian Jäger (75kg-GR). Gegen Vladislavs Jakubovics. Er legte für seinen ungefährdeten Erfolg den Grundstein in der ersten Runde. Nach dem Jakubovics in die Bodenlage musste gelang es Krisztian ihn einige male zu rollen. Als der Kampfrichter ihn am Schluss als Sieger erklärte, hatte er drei Mannschaftspunkte auf das Auer Konto gepackt (3:0/8:0). Für Jacob Barth (75kg-FS) war diesmal nichts zu holen. Zu übermächtig war dafür Ergün Aydin (0:4/0:16)

 

FC Erzgebirge Aue- AC Lichtenfels 22:7 ( 10:6)

Das Beste kam zu Schluss- Erster Heimsieg der Saison gegen Lichtenfels!

Endlich ist der Knoten geplatzt und der erste Heimsieg der Saison gelungen. Am Tag der Weihnachtsfeier zeigten die Veilchen eine starke- und geschlossene Mannschaftsleistung. Nur die erste Niederlage von Said Gazimagomedov sorgte kurzzeitig für Stirnrunzeln in der Auer Ecke. Mit diesem Mannschaftserfolg steht nun auch endgültig fest, dass die sportliche Qualifikation für die erste Liga gesichert ist. Mariusz Los (57kg-GR) gab bereits im ersten Duell des Abends die Richtung vor. Mit einer bärenstarken Leistung legte er den Armenier, Karen Zurabayan, auf beide Schultern. Dem wollte auch Ilja Matuhin (130kg-FS) nicht nach stehen. Er war gegen Christoph Meixner von Beginn an Kampf bestimmend. Zur Pause führte er schon deutlich mit 7:0. Leider gab er durch eine Unachtsamkeit 2 Punkte ab und der Punktsieg fiel mit 2:0/9:2 knapper aus als es möglich war. Said Gazimagomedov (61kg-Fs) hat nun doch seinen Meister gefunden. Von Beginn an kam er gegen den Türken Ahmet Duman nicht zurecht. Es gelang ihm keine erfolgreiche Angriffsaktion. Immerhin konnte er noch durch Passivität des Gegners mit 1:0 in Führung gehen. Der Türke antwortete aber direkt und es gelang ihm Said sicher zu beherrschen und dadurch mit 2:1 in Führung zu gehen. Dazu kam ein weiterer Zähler wegen Passivität unseres Russen. In der letzten Kampfminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Im Bemühen den Sieg noch aus dem Feuer zu reißen wurde unser Mann zweimal eiskalt gekontert. Das war dann auch das vorzeitige Ende des Duells, denn Said lag nach einem blitzschnellen Achselwurf des Lichtenfelsers überraschend auf beiden Schultern. Eine schwere Aufgabe lag auch vor Rolf Linke ( 98kg-GR). Sein Gegner war kein geringerer als der Deutsche Meisteraus dem Jahr 2018 Hannes Wagner. Rolf wehrte sich nach Kräften und verhinderte mit einer Energieleistung eine höhere Niederlage, weil er Wagner im Bodenkampf einmal rollen konnte. (0:2/3:7). Wie entfesselt trat am Samstag Philipp Herzog (66kg-GR) auf. Nach wie vor muss er den verletzten Mate Krasznai vertreten und im ungeliebten Greco antreten. Doch diesmal spielte das keine Rolle. Er beherrschte den überforderten Mario Petrov nach Belieben und siegte vorzeitig mit 4:0/15:0. Mit einer 10:6 Führung ging es in die Pause. Franco Büttner (86kg-FS) konnte an die starke Leistung von Philipp anknüpfen und punktete Darius Mayek nach allen Regeln der Kunst aus. Nach reichlich vier Minuten war das ungleiche Duell vorzeitigbeendet (4:0/18:2). Krzystof Bienkowski (71kg-FS) hatte es da gegen den Bulgaren Krum Chuchurov schon schwerer. Nach der ersten Runde lag er mit 0:4 zurück. Nach der 30 sekündigen Pause drehte er aber mächtig auf und sicherte sich noch den ungefährdeten 2:0/9:4- Punktsieg. Ein ganzes enges Gefecht entwickelte sich zwischen Francis Weinhold (80kg-GR) und Tobias Schütz. Nach einer furiosen Aufholjagd musste sich Francis am Ende doch, mit 0:1/4:5, knapp geschlagen geben. Aber damit war der Mannschaftserfolg schon eingetütet, denn die FCE- Ringer lagen mit 16:7 uneinholbar in Front. Aber zwei Pfeile hatte Coach Björn Schöniger ja noch im Köcher. Im vorletzten Duell traf Krisztian Jäger (75kg-GR) auf Johannes Lurz. Ein Schulterschwung zu Beginn und weitere Rollen am Boden sicherten ihm den vorzeitigen Erfolg (4:0/15:0). Wie stand es in der Überschrift? Das Beste kommt zu Schluss! Jacob Barth wuchs dabei über sich hinaus und schaffte, gegen Alexander Ender seinen ersten Sieg in der 1. Bundesliga! Die Halle stand Kopf als sein 2:0/14:9- Punktsieg feststand. Völlig entkräftet aber überglücklich ließ er sich verdientermaßen vom begeisterten Publikum feiern. Die hervorragende Auer Nachwuchsarbeit zeigt ihre ersten Früchte, das unterstreicht auch der Titel

Asv Schorndorf – FC Erzgebirge Aue 18:10 (11:6)

Red Devils Heilbronn – FC Erzgebirge Aue 21:11 (9:5)

Außer Spesen nichts gewesen-Keine Punkte am Doppelkampfwochenende!

Die Reise in den Süden Deutschlands war für die FCE- Ringer nicht von Erfolg gekrönt. Weder in Schorndorf, noch bei den „ Red Devils“ aus Heilbronn war etwas zu holen. Mit 10:18 unterlag man in Schorndorf und einen Tag später setzte sich Heilbronn klar mit 21:11 durch. In beiden Mannschaftskämpfen konnten die Auer jeweils vier Einzelduelle gewinnen.Mariusz Los (57kg-GR) sorgte beim ASV Schorndorf für einen sehr guten Start. Er besiegte Engin Cetinsicher mit 3:0/9:0. Dafür war Ilja Matuhin (130kg-FS) gegen Fathi Yarsali chancenlos (0:4/0:16). Said Gazimagomedov (61kg_FS) konnte seine weiße Weste behalten und blieb beim 3:0/8:0 über Marin Filip weiter unbesiegt. Rolf Linke (98kg-GR) stand vor der schweren Aufgabe gegen Ilja Klasner. Am Ende musste er sich mit 0:3/0:9 beugen. Routinier Pierre Vierling (66kg-GR) stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Körperlich unterlegen hatte er dem staken Abdolmohammad Papi nur seinen Kampfgeist entgegen zu setzen (0:4/0:16). Zur Pause stand es 11:6 für die bayrischen Gastgeber.Franco Büttner (86kg-FS) konnte seinen Erfolg aus der Vorrunde gegen Zalik Sultanov leider nicht wiederholen. Diesmal drehte der EX- Pausaer den Spieß um und holte sich beim 1:0/5:4 einen Mannschaftspunkt. Für Moritz Singer (71kg-FS) war Dawid Wolny noch eine Nummer zu groß (0:4/0:16). Es folgte das interessante Duell zwischen Francis Weinhold (80kg-GR) und Maximilian Schwabe. Beide waren einst gemeinsam beim KSV Pausa aktiv. Am Ende setzte sich Schwabe mit 2:0/8:2 durch. Krisztian Jäger (75kg-GR) und Zsombor Gulyas (75kg-FS) konnten mit ihren sicheren Punktsiegen noch vier Punkte auf das Auer Mannschaftskonto packen. Krisztian besiegte dabei Dominik Chelo mit 2:0/5:1 und Zsombor Andre Winkler fast unisono mit 2:0/4:1. Am Tag darauf in Heilbronn musste sich Mariusz Los (57kg-GR) Sebastian Kolompar knapp mit 0:1/1:3geschlagen geben. Dafür war diesmal Ilja Matuhin (130kg-FS) hellwach und fertigte Andre Timofeev mit 3:0/8:0 ab. Weiterhin eine Bank war Said Gazimagomedov (61kg-FS). Auch Anatolii Buruian konnte beim 2:0/7:4- Sieg unseres Russen daran nichts ändern. Leider fand sich danach Rolf Linke (98kg-GR) , im Duell mit Jan Zirn, auf beiden Schultern wieder. Da der FCE die Klasse bis 66kg-GR nicht besetzen konnte, gingen auch da vier Punkte nach Heilbronn. Das ergab den Pausenstand von 5:9 aus Auer Sicht.Die Entscheidung folgte mit Wucht in den drei Begegnungen nach der Kampfpause. Denn es kam für die Veilchen- Ringer knüppeldick. Franco Büttner (86kg-FS) konnte die vorzeitige Niederlage gegen Taimuraz Friev nicht verhindern (0:4/0:16). Es folgte die Schulterniederlage von Moritz Singer (71kg-FS) gegen Saba Bolaghi. Auch Francis Weinhold (80kg-GR) war gegen Pascal Eisele völlig chancenlos (0.4/0:18). Bei dieser Konstellation konnten Krisztian Jäger (75kg-GR) und Krzystof Bienkowski (75kg-FS) nur noch für Schadensbegrenzung sorgen. Dies gelang dann auch mehr oder weniger überzeugend. Unser Pole ließ Erik Obert nicht die Spur einer Chance und siegte vorzeitig mit 4:0/16:0. Krisztian hatte mit Fabian Fritz da etwas mehr Mühe, setzte sich letztlich aber mit 2:0/4:1 durch

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Johannis Nürnberg 9 : 20 ( 3 : 13)

FCE- Ringer unterliegen „ Grizzlys“ aus Nürnberg deutlich!

Am Vorabend des 1. Advent hatten die FCE- Ringer die Mannschaft von Johannis Nürnberg zu Gast. Die Männer aus Franken erwiesen sich an diesem Tag als viel zu stark. Es fehlten in vielen Duellen einfach die richtigen Mittel, oder es mangelte an der entsprechenden Klasse. Das Erfreulichste an diesem Abend war noch die Tatsache, dass Coach Björn Schöniger nach Krankheit wieder am Mattenrand dabei war.Wenig überraschend hatte Roy Gläser (57kzg-GR), gegen den amtierenden Weltmeister Nugzari Tsurtsumia, nicht die Spur einer Chance. Nach noch nicht einmal einer Minute war das ungleiche Duell beendet. Nicht sehr viel besser erging es überraschend Nico Schmidt (130kg-FS). Gegen den Ungarn Daniel Ligeti stand er nicht optimal und wurde durch eine Fußsichel auf beide Schultern gelegt. Said Gazimagomedov (61kg-FS) sollte dann, wenn möglich, vier Zähler auf das Veilchen- Konto packen. Lange war er dabei auch auf einem guten Weg. Mit mehreren erfolgreichen Beinangriffen ging er, bis eine Minute vor Schluss, mit 14:0 in Führung. Leider verlor er dann kurzzeitig seine Konzentration und gab gegen Stoyan Iliev noch vier „kleine“ Zähler ab. Am Ende reichte es zum sicheren 3:0/15:4- Punktsieg. Rolf Linke (98kg-GR) traf auf den Schweden Emil Sandahl. Trotz seines Größen- und Gewichtsvorteils (knapp 1o kg), war er ständig in die Defensive gedrängt. Eigene Aktionen konnte er nicht starten, da er viel zu sehr mit Abwehrarbeit beschäftigt war.Immerhin gab er bei seiner 0:2/0:7 Niederlage nur zwei Mannschaftspunkte ab. Da Mate Krasznai noch immer verletzt ist muss Philipp Herzog (66kg-GR) Woche für Woche im ungeliebten Klassischen Stil antreten. Mit großem Kämpferherz verhinderte er am Ende die vorzeitige Niederlage gegen Deniz Menekse (0:3/2:16). Dies ergab in der Summe dann den ernüchternden 3:13- Pausenstand.Daran konnte leider auch Franco Büttner (86kg-FS) nichts ändern. In Nürnberg gestaltete er das Duell gegen Eduard Tatarinov noch siegreich (1:0/5:5). Diesmal drehte der Nürnberger den Spieß um und siegte mit 2:0/8:3. Nun hoffte man aus Auer Sicht, dass Krzystof Bienkowski (71kg-FS) gegen Tim Stadelmann die Oberhand behält. In einem Gefecht in dem sich beide nichts schenkten, aber auch nichts zu ließen, hatte der Gästeringer, auf Grund der letzten Wertung, am Ende knapp die Nase vorn (1:0/1:1). Eine Herkulessaufgabe wartete danach auf Francis Weinhold (80kg-GR). Sein Gegenüber war der amtierende U-23- Europameister Zoltan Levai. Anfangs konnte Francis im Stand noch gut mithalten, aber im weiteren Verlauf hatte er, gegen den wie entfesselt auftretenden Ungarn, keine Mittel mehr und unterlag vorzeitig (0:4/0:16). Zumindest sorgten danach unsere beide Ungarischen Athleten, Krisztian Jäger (75kg-GR) und Zsombor Gulyas (75kg-FS), etwas für Ergebnis- Kosmetik. Krisztian beherrschte Anthony Sanders und konnte ihn in der ersten Runde mehrfach rollen. Letztlich hieß es 3:0/10:0. Ähnlich konzentriert bewältigte Zsombor seine Aufgabe. Gegen Alexander Michael war er der bestimmende Mann und siegte sicher mit 3:0/9:1. Insgesamt gingen die Zuschauer diesmal mit gemischten Gefühlen nach Hause, denn eigentlich hatte man sich gegen die Nürnberger etwas mehr ausgerechnet. Die Höhe der Niederlage konnte daher nichtzufrieden stellen und sorgte für enttäuschte Gesichter.

 

SV Wacker Burghausen – FC Erzgebirge Aue 25 : 5 ( 9 : 5)

Erwartete Niederlage gegen Staffelfavoriten!Wie erwartet war gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister kein Kraut gewachsen. Zu stark und ausgeglichen sind die Bayern besetzt. Dabei konnte man bis zur Pause sogar noch leichte Tuchfühlung halten, aber später wurde die Überlegenheit des Meisters deutlich. Die FCE- Ringer traten die Reise ohne die Ungarn Mate Krasznai , Zsombor Gulyas und Krisztian Jäger an, auch der Pole Tomaszewski wurden nicht aufgeboten. Dafür waren die Nachwuchsleute Maximilian Becher und Jacob Barth im Einsatz.Wenig Mühe hatte Mariusz Los (57kg-GR) gegen den einheimischen Nachwuchssportler Sascha Michel. Schon nach einer halben Minute war der Kampf entschieden und Mariusz Schultersieger. Nico Schmidt (130kg-FS) trat erneut in seiner ungeliebten Stilart Freistil an. Sein Gegner war der diesjährige Vizeeuropameister Zbigniew Baranowski. Dabei warf Nico seine ganze Routine in die Waagschale und konnte sogar in Führung gehen. Aber im weiteren Verlauf war er gegen die flinken Beinangriffe des Polen chancenlos und unterlag nach Punkten ( 0:3/1:11). Said Gazimagomedov (61kg-FS) war bisher noch ungeschlagen, das änderte sich auch an diesem Kampfabend nicht. Der Türke Ahmed Peker war 2012 Dritter der Europameisterschaften und begann stark. Bis kurz vor dem Ende führte er sicher mit 4:0. Doch dann raffte sich Said zu einer Energieleistung auf und sammelte noch vier Punkte zum 1:0/4:4- Punktsieg. Ein harter Brocken wartete danach auf Rolf Linke (98kg-GR). Ramzin Azizsir hat bei Internationalen Meisterschaften schon einige Medaillen gewonnen und im vorigen Jahr Rolf technisch überlegen besiegt. Aber diesmal konnte unser Mann besser dagegen halten und sich bei seiner 0:3/0:11- Niederlage über die Zeit retten. Dies gelang auch Philipp Herzog (66kg-GR) , wenn auch nur knapp. Im klassischen Stil musste er sich dem Deutschen Vizemeister aus dem vergangenen Jahr, Andreas Maier, mit 0:3/ 2:16 beugen. Nach der Hälfte der Begegnungen stand es somit 5:9 aus Auer Sicht.Gleich in der ersten Begegnung nach der Pause zeigten die Gastgeber wie der weitere Abend verlaufen sollte. Der mehrfache Europameister, Soner Dermirtas, ließ unserem Franco Büttner (86kg-FS) keine Chance und siegte überlegen mit 4:0/16:0. Auch unser Pole Krzystof Bienkowski (71kg-FS) konnte diesmal nicht punkten. Zu stark war Magomedmurad Gadthiev. Der Weltmeisterschaftsdritte aus Polen ließ nie Zweifel aufkommen wer Chef auf der Matte war und siegte dementsprechend deutlich mit 3:0/10:0. Francis Weinhold (80kg-GR) haderte etwas mit seinem Schicksal. In der ersten Runde wurde er von Maximilian Lucas geworfen. Doch beim Ansatz war Lucas, nach Ansicht der Auer, schon außerhalb der Kampfzone. Auch wenn Francis in der zweiten Runde der aktivere Kämpfer war, konnte er diesen Rückstand dann nicht mehr aufholen (0:1/3:5). Dann waren unsere Aufstrebenden Nachwuchskräfte an der Reihe. Maximilian Becher traf dabei auf den mehrfachen Deutschen Meister Matthias Maasch. Immerhin überstand er die erste Runde (0:4/0:16). Das schaffteJacob Barth gegen den Ex- Leipziger Johann Steinforth zwar nicht, aber er stellte sich auch ohne Furcht zum Kampf (0:4/0:16). Am Ende war es die erwartet klare Angelegenheit. Vielleicht klappt es ja am Vorabend des Ersten Advent mit dem ersten Heimsieg gegen Die „ Grizzlys“ aus Nürnberg

 

 

FC Erzgebirge Aue – RSV Rotation Greiz 10 : 16 ( 7 : 7)

FCE- Ringer halten Kampf lange offen!Am vergangenen Freitag war in Aue der RSV Rotation Greiz zu Gast. Auch wenn am Beginn der Rückrunde der Stilartwechsel auf dem Programm stand, waren die Thüringer klarer Favorit. Letztlich konnten sie das mit dem 16:10 Erfolg auch bestätigen, obwohl die FCE- Ringer lange stark dagegen hielten. Vor einer großen Kulisse wurde den Zuschauern guter Ringkampfsport geboten. Marius Los (57kg-GR) bekam es mit Sven Cammin zu tun. Dabei sah es lange danach aus, dass er die erhofften drei Mannschaftspunkte einfahren kann. Leider ließ er sich aber in der zweiten Runde von Cammin überraschen und gab dabei Punkte ab. So reichte es dann „nur“ zu einem 2:0/8:3- Punktsieg.In der Klasse bis 130kg-FS trat für Aue Nico Schmidt auf die Matte. Ihm gegenüber stand der mehrfache Mazedonische Meister, Magomedgadji Nurov. Nico konnte den Mazedonier lange auf Distanz halten. Über die ganze Kampfzeit gelang das allerdings nicht. Viermal erwischte der Mann im Blauen Trikot das Bein unseres Mannes und sammelte so genug Zähler zum 3:0/9:0- Punktsieg. Aber Kompliment an Nico Schmidt, dass er sich in der ungeliebten Stilart in den Dienst der Mannschaft stellte. Danach trat Said Gazimagomedov (61kg-FS) gegen den jungen Rasul Galamatov an. Jetzt in der Gewichtsklasse bis 61kg hoffte man, dass er konditionell nicht mehr so anfällig sein würde und vier Punkte auf das Auer Konto packen kann. Leider erfüllte sich dieser Wunsch nicht. Er diktierte denKampf zwar eindeutig, konnte aber auf Grund einer Erkältung nicht sein bestes Niveau auf die Matte bringen. Am Ende stand ein 3:0/14:1- Erfolg. Ebenfalls siegreich war Rolf Linke (98kg-GR). Gegen den unbequemen Thomas Leffler zeigte er sich in guter Verfassung. Als der Greizer wegen Passivität in dieBodenlage musste nutzte Rolf seine Chance konsequent und rollte den Gästeringer zweimal durch. Das reichte zum verdienten 2:0/6:1 Sieg. Weniger Glück hatte da Philipp Herzog (66kg-GR). Er traf aufden ehrgeizigen Polen, Dawid Karecinski. Im Stand ließ Philipp nicht viel zu, aber als er wegen Passivität in die Bodenlage musste war der Kampf dann schnell entschieden (0:0/0:15). Zur Pause stand es also ausglichen 7:7 und es war noch keine Vorentscheidung gefallen.Das Duell Franco Büttner (86kg-FS) gegen den Deutschen Meister Martin Obst gab es nun schon einige Male. Dabei sah Franco eigentlich immer ganz gut aus und war meist nah an Obst dran. Leider ließ er sich gleich zu Beginn des Gefechtes von Obst überraschen und gab vier „ kleine“ Punkte ab. Ansonsten passierte nicht mehr viel, da sich beide neutralisierten (0:2/1:5). Eine starke Leistung zeigte danach Krzystof Bienkowski (71kg-FS) gegen den mehrfachen Moldawischen Meister, Vladimir Gotisian. Druckvoll ließ er dem Gästeringer keine Zeit zum Verschnaufen und sammelte Punkt um Punkt. Am Ende hieß es 3:0/8:0 für unseren Polen. Doch auch die Greizer hatten mit Mateusz Wolny einen starken Polen im Aufgebot. Dies bekam Francis Weinhold (80kg-GR) zu spüren. Francis hielt aber gegen den mehrfachen Polnischen Meister stark mit und unterlag nur knapp mit 0:1/1:3. Auch auf Krisztian Jäger (75kg-GR) wartete eine schwere Aufgabe. Sein Gegenüber, Igor Besleaga ist mehrfacher Moldawischer Meister und mit seinen 27 Jahren im besten Ringkampfalter. Doch Krisztian zeigt sich seit einigen Kämpfen stark Form verbessert. Auch in diesem Duell bewegte er sich auf Augenhöhe und konnte sogar mit 1:0 in Führung gehen. Doch Besleaga drehte den Spieß noch um und siegte am Ende mit 2:0/4:1. Es folgte das ungleiche Duell zwischen unserem Jakob Barth (75kg-FS) und Daniel Sartakov. Sartakov war in diesem Jahr Dritter der Deutschen Meisterschaften und schon seit langem ein Angstgener der FCE- Ringer. An ihm bissen sich schon Robert Olle und Brian Bliefner die Zähne aus, meist hatte der Greizer die Nase vorn. Jakob stellte sich mutig zum

Kampf versuchte Punkte zu erzielen wurde dabei aber meist erfolgreich ausgekontert. Noch ist auf diesem Niveau kein Kraut gewachsen, aber das Auftreten unserer jungen Athleten macht Mut für die Zukunft. Diese Begegnung endete mit einem 4:0/15:0- Erfolg von Sartakov. Schlussendlich war das dann auch die Entscheidung im Mannschaftskampf, denn vor dem letzten Gefecht stand es nur 12:10für Greiz

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Hallbergmoos 14 : 20 ( 10 : 6)

Nach Pausenführung Heimsieg noch klar verpasst!Die Veilchen – Ringer wollten am Sonntag den Schwung vom ersten Saisonsieg mit in das Duell gegendie Bayern aus Hallbergmoos nehmen, doch mit drei Nachwuchsringern in der Formation war das einaussichtsloses Unterfangen. Dafür waren die Gäste zu gut besetzt und holten auch in den übrigen Duellen zu viele Punkte. Weiterhin fehlte Mate Krasznai und auch Björn Schöniger stand nicht am Mattenrand. Die Halle war für einen Sonntag- Nachmittag erstaunlich gut gefüllt. Das Publikum noch in guter Stimmung, da sich in den Vorkämpfen die 2. Mannschaft die Tabellenführung in der Landesliga erkämpfen konnte.Es begann eigentlich auch alle nach Plan. Said Gazigamedov (57kg-FS) besiegte den Armenier Mihran Jaburyan mit 2:0/10:6. Auch diesmal schwanden im Kampfverlauf seine Kräfte, aber immer wieder behält er am Ende die Oberhand. Keine Gnade kannte Christian John (130kg-GR) gegen Matthias Wimmer. Er beherrschte den Bayern nach Belieben. Dabei bot er den Fans großen Sport und warf und rollte den Bayern nach Belieben. So verwunderte es nicht, dass er schon in der ersten Runde als Überlegenheitssieger feststand. Dafür fand Mariusz Los (61kg-GR) gegen den Litauer Justas Petravicius keine Mittel. Nach Beendigung des Kampfes hatte er mit 0:3/6:18 recht deutlich verloren. Nicht viel besser erging es Ilja Matuhin (98kg-GR) gegen Ahmet Bilici. Er versuchte sich zu wehren stand aber auf verlorenem Posten. Zu stark war der Türke. Letztlich unterlag er mit 0:3/0:10 nach Punkten. Zum Glück konnte Krzystof Bienkowski (66kg-FS) danach einiges geraderücken. Thomas Kopp hatte gegen die Beinschrauben unseres Polen keine Gegenwehr und unterlag noch in der ersten Runde. Die Pausenführung von 10:6 sah zwar gut aus konnte aber bei näherer Betrachtung keine Jubelstürme auslösen, da nach der Pause noch drei Nachwuchsringer auf die Matte mussten.So nahm das Schicksal seinen Lauf. Nik Müller (86kg-GR) trat gegen den übermächtigen Schweden Alex Michel Bjurberg Kessidis an und unterlag vorzeitig. Genau wie der 16- jährige Moritz Singer (71kg-FS) gegen Vladislavs Jakubovics. Auch wenn sich beide couragiert und ohne Angst zum Kampf stellten, ist die 1. Bundesliga noch eine Nummer zu groß. Mehr hatte man da schon von Franco Büttner (80kg-GR) erwartet, aber Franco lag Andreas Walter nicht. Erst gegen Ende des Gefechtes kam er besser zurecht, aber da reichte die Zeit nicht mehr um das Ergebnis zu korrigieren. Am Ende stand es 0:2/1:4 aus Sicht des FCE- Ringers. Mit Maximilian Becker (75kg-FS) kam danach der dritte Nachwuchsmann zum Einsatz. Immerhin konnte er Ergün Aydin zwei kleine Punkte abknöpfen, das änderte aber nichts am Überlegenheitssieg des Türken. Für Krisztian Jäger (75kg-GR) blieb dann nur noch für Ergebniskosmetik zu sorgen, was ihm auch eindrucksvoll gelang. Man hat das Gefühl er kommt wieder besser in Form und seine blitzschnellen Techniken kehren zurück. Zumindest Michael Prill fand dagegen keine Mittel und musste die Überlegenheit unseres Ungarn anerkennen.

 

 

AC Lichtenfels – FC Erzgebirge Aue 12: 14 ( 2 : 7)

Erster Saisonsieg beim Aufsteiger!Obwohl die Voraussetzungen nicht günstig waren, gelang den Auer Ringern der Befreiungsschlag. Miteinem verdienten 14 : 12 Auswärtssieg konnte man endlich die ersten Punkte in dieser Saison einfahren. Dabei fehlte mit Mate Krasznai einer der besten Punktesammler der Veilchen – Riege. Zu allem Überfluss war auch Cheftrainer Björn Schöniger, aus Krankheitsgründen, nicht in der Lage mit nach Franken zu reisen. Für ihn betreute Frank Witscher die Mannschaft.Auf Said Gazimagomedov (57kg-FS) war Verlass. Er besiegte den starken Armenier, Karen Zurabyan , mit 2:0/6:3 nach Punkten. Dabei fing er stark an und hatte aber später konditionelle Probleme. Mit seiner Cleverness brachte er aber den Sieg ins Ziel. Eine Bank ist auch weiterhin Christian John (130kg-GR). Er beherrschte den jungen Ungarn, Alex Gergö Szöge sicher und kam zu einem ungefährdetem 2:0/5:0- Punktsieg. Dagegen musste sich Mariusz Los (61kg-GR), nach einem ausgeglichenem Duell, dem anderen Ungarn, Jozsef Andrasi, knapp geschlagen geben ( 0:1/1:2). Für Ilja Matuhin (98kg-FS) war es am vergangenen Samstag eine Genugtuung. Bisher musste er eine Menge Lehrgeld zahlen, aber gegen Christoph Meixner zeigte er seine Klasse und holte 3 Punkte für das Auer Mannschaftskonto (3:0/9:0). Danach unterlag Philipp Herzog (66kg-FS) etwas unglücklich gegen Bastian Hoffmann. Nach anfänglichem Rückstand hatte er in der zweiten Runde die Führung übernommen, gab sie aber leider später wieder aus der Hand ( 0:1/2:3). Mit einem erfreulichen 7:2 ging es in die Pause.Erwartungsgemäß war dann Nik Müller (86-kg-GR) gegen Hannes Wagner chancenlos (0:4/0:15). Genau wie Debütant Moritz Singer gegen Rumen Savchev (0:4/0:15). Schon war der Vorsprung im Mannschaftskampf dahin und die FCE- Ringer lagen mit 7: 10 Im Rückstand. Daran konnte leider auchFranco Büttner (80kg-FS) nichts ändern. Gegen den Polen Andrzej Sokalski hatte er einen schweren Stand. Er kam mit seinen Techniken nicht durch und musste sich am Ende mit 0:2/0:3) beugen. Nun lag es an unseren beiden Ungarn Zsombor Gulyas (75kg-FS) und Krisztian Jäger (75kg-GR), den Sieg noch aus dem Feuer zu reißen. Das taten beide mit Bravour. Zsombor drehte in der zweiten Kampfhälfte auf wie die Feuerwehr und besiegte Johannes Lurz technisch überlegen (4:0/15:0). Da wollte sich Krisztian auch nicht lumpen lassen und machte gegen Achim Thumshirn von Beginn an eine Menge Druck. Schon früh konnte er seinen Gegner werfen und ließ auch danach nicht locker. Schließlich siegte er mit 3:0/9:0 nach Punkten und stellte damit den Auswärtssieg der Veilchen- Ringer sicher.

 

 

FC Erzgebirge Aue – Red Devils Heilbronn 12 : 17 ( 9 : 6)

Auch gegen ersatzgeschwächte Heilbronner reichte es nicht zum ersten Punktgewinn!Es ist diese Saison zum Haare raufen. Entweder der Gegner ist zu übermächtig (Burghausen) oder die FCE- Ringer bringen nicht ihre beste Leistung auf die Matte, wenn der Rivale Schwächen zeigt. Diesmal war eigentlich alles angerichtet. Heilbronn kam stark ersatzgeschwächt nach Aue. Auch der wahrscheinlich beste deutsche Ringer, Frank Stäbler, stand nicht im Aufgebot. Zusätzlich konnte die Klasse bis 66kg-FS von den Gästen nicht besetzt werden. Doch all dies konnten die Veilchen- Ringer nicht zum ersten Sieg der Saison nutzen. Said Gazimagomedov (57kg-GR) sorgte gegen Levan Metrevelni Vartanov zwar für einen gelungenen Beginn, aber es reichte leider nur für einen knappen 1:0/5:4 Punktsieg. Woche für Woche sorgt Neuzugang Christian „ Bärchen“ John (130kg-GR) für glänzende Augen bei den Ringkampffans. Er besticht durch unerschütterlichen Kampfgeist, gepaart mit herausragender Technik. Diesmal konnte dem Andre Timofeev nichts entgegensetzen. Er unterlag unserem Mann klar mit 0:4/0:16 und das noch in der ersten Runde. Schwerer hatte es da Mariusz Los (61kg-GR) für den Polen war es in dieser Saison der erste Einsatz. Sein Gegner war Dustin Scherf. Scherf ringt seit Jahren in der deutschen Spitze mit. Das bekam nun auch Mariusz zu spüren. Unser Pole war meist in die Defensive gedrängt und kam nicht zu eigenen Angriffsaktionen. Am Ende hatte der Gästeringer mit 2:0/3:0 die Oberhand.Für Ilja Matuhin ( 98kg-FS) ist die erste Bundesliga bisher noch ein zu hartes Brot. Eine Runde hielt er gegen Taimuraz Friev gut mit, leider brach er in der zweiten Runde dann stark ein und unterlag vorzeitig mit 0:4/0:16. Da Philipp Herzog kampflos zu vier Mannschaftspunkten kam führten die Hausherren zur Pause mit 9:6 Punkten.Zu Wiederbeginn traf Francis Weinhold ( 86kg-GR) auf den Dritten der diesjährigen Deutschen Meisterschaften, Marius Braun. Leider hatte Francis in diesem Duell nicht viel zu bestellen. Er wehrte sich zwar nach Kräften, konnte die 0:3/0:12- Niederlage aber nicht verhindern. Auch Mate Krasznai ( 71kg-GR) traf mit Christian Fetzer auf einen drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft. Er kam aber super in den Kampf und konnte Fetzer in der Anfangsphase werfen. Später gab er dann eine Zweierwertung ab. Weiter im Vorwärtsgang gelang leider nur noch ein weiterer Punkt. Immerhin reichte der zum 2:0/5:2- Punktsieg. Mutig stellte sich danach Jacob Barth ( 80kg-FS) Khusey Suyunchev entgegen. Der Russe war in diesem Jahr Sieger beim World- Cup und 2018 Zweiter der Russischen Meisterschaft. Daher tat diese vorzeitige Niederlage auch nicht weh. Genau wie im folgenden Duell die von Maximilian Becher (75kg-FS) gegen Haydar Yavuz. Der Türke war 2017 Dritterder U-23 Europameisterschaften und 5. Der U-23 Weltmeisterschaften. Das ist noch kein Maßstab fürunsere aufstrebenden Nachwuchskämpfer. Mit einer größeren Erwartungshaltung muss dagegen Krisztian Jäger ( 75kg-GR) fertig werden. Über Jahre war er Garant für Punktgewinne und spektakuläre Aktionen. Mittlerweile fehlt etwas die Explosivität und dadurch das Überraschungsmoment. Er muss sich seine Punkte hart erkämpfen und seine Siege fallen knapper aus. So konnte er am Samstag gegen Fabian Fritz einen Mannschaftspunkt beisteuern ( 1:0/4:2). Mandarf nicht vergessen, dass auch Fritz keine „Laufkundschaft“ ist. Er war 2016 Dritter der Deutschen Meisterschaften. Leider half Krisztians Sieg der Mannschaft an diesem Abend nicht weiter, denn in der Endabrechnung hatte Heilbronn am Ende mit 17:12 klar die Nase vorn. Bei je 5 gewonnenen Duellen ( bereits zum dritten Mal in Folge), waren die „ Kleinen Punkte“ wieder einmal Ausschlag gebend. Jetzt ist erstmal Pause und man kann die Wunden lecken und für den weiteren Verlauf der Saison neue Kräfte sammeln. Weiter geht es dann am 9.11. beim, auch noch ohne Punkte da stehenden, AC Lichtenfels.

 

 

FC Erzgebirge Aue – ASV Schorndorf 9 : 14 (7 : 6)

Auch der Aufsteiger Schorndorf zu stak für FCE- Ringer!Auch im vierten Kampf der Saison konnten die FCE- Ringer keine Punkte einfahren. Zu stark war die Staffel des Aufsteigers Schorndorf. Durch das von der DRL festgelegte Punktsystem sind Coach Björn Schöniger die Hände gebunden. Er kann nicht seine stärkste Mannschaft stellen, sondern muss meist improvisieren. Noch kann er dabei nicht von der sehr guten Nachwuchsarbeit des Vereins profitieren, da die eigenen Sportler erst noch reifen müssen. Trotzdem sah es am Samstag so aus als könnte ein Punktgewinn möglich sein. Immerhin konnte wieder die Hälfte der Duelle gewonnen werden.Said Gazimagomedov (57kg-FS) begann gegen Engin Cetin sehr konzentriert und führte sicher mit4:0. Doch im weiteren Verlauf schwanden etwas seine Kräfte und er ließ sich am Mattenrand voneinem Wurf überraschen. Mit einer Energieleistung holte er sich aber in der letzten Minute die Führung zurück und siegte knapp mit 1:0/6:4 nach Punkten. Das Highlight des Abends war das Gefecht zwischen Christian John (130kg-GR) und dem Dritten der U23- WM, Jello Krahmer. Nach zwei gerungenen Minuten lag Christian mit 0:3 hinten, aber schon da war zu sehen, dass er alles dafür tuen wollte um dies zu ändern. So kam es dann auch. Nach der Pause drehte er dann auf und ließ dem Schorndorfer keine Atempause mehr. Als er dann die richtige Fassart gefunden hatte, nutzte er seine Chance konsequent. Mit einem lupenreinen Wurf über die Brust brachte erKrahmer in die gefährliche Lage und wurde gefeierter Schultersieger. Die Halle stand Kopf und feierte unseren Mann mit lauten „Bärchen“, „Bärchen“- Rufen. Erwartungsgemäß konnte Roy Gläser die schnelle Niederlage gegen den Rumänen Razvan Arnaut nicht verhindern (TÜ: 0:4/0:18). Ilja Matuhin (98kg-FS) bekam es mit Ertugul Agca zu tun. Leider fand er nicht die richtigen Mittel um den Gästeringer in Verlegenheit zu bringen. Im Gegenteil, am Ende hatte Agca mit 2:0/5:0 doch recht deutlich die Oberhand. Besser machte es danach Philipp Herzog (66kg-FS) gegen Vladislav Wagner. Früh ging er, mit einem gelungenen Wurf, in Führung, leider gab er diese im weiteren Verlauf wieder aus der Hand. Doch in der zweiten Kampfhälfte steigerteer sich noch einmal holte einen 2:0/7:4- Punktsieg. Das ergab die erfreuliche Pausenführung von 7:6 für die Veilchen.Für Bundesliganeuling Nick Müller (86kg-GR) war dann der Schwede, Zakarias Berg, eine Nummerzu groß. Noch in der ersten Runde musste er die technische Überlegenheit des Schweden anerkennen. Auch für Mate Krasznei (71kg-GR) wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Er fand diesmal in Itris Ibaev seinen Meister. Schade, dass die Kampfrichterin seinen erfolgreichen Wurfversuch, wegen angeblicher Beinarbeit, die Anerkennung versagte. Da hätte es noch einmal spannend werden können, so unterlag Mate mit 0:2/3:7 nach Punkten. Franco Büttner (80kg-FS) kommt langsam in Schwung. Diesmal traf er auf den EX- Pausaer Zalik Sultanov. Mit Kampfgeist baute er seine Führung auf 4:1 aus, doch in letzter Sekunde gab er dann doch noch einen Mannschaftspunkt aus der Hand, weil er sich noch einmal von Sultanov parallel beherrschen ließ.Am Ende hieß es 1:0/4:3 für Franco. Zsombor Gulyas (75kg-FS) tat sich gegen David Wolny schwerer als erwartet. Er kam mit keiner Technik durch und gab dabei auch selber Punkte ab. Als sich sein Gegenüber dann am Fuß verletzte, nutzte er die Gelegenheit und holte sich noch den knappen Punktsieg (1:0/8:8). Im letzten Duell des Abends trafen Krisztian Jäger (75kg-GR) und der Pausaer Max Schwabe aufeinander. Schwabe war in diesem Jahr Zweiter der Deutschen

Meisterschaften und war auch in diesem Kampf über die gesamte Zeit der aktivere Ringer. Das gab dann auch den Ausschlag für seinen knappen 2:0/3:0- Punktsieg. Nächste Woche treffen die FCE- Ringer auf das Team aus Heilbronn. In deren Reihen steht der mehrfache Weltmeister und diesjährige Dritte der WM, Frank Stäbler. Es wird also keineswegs leichter

 

 

 Johannis Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 15:11(7:9)

Ohne Punkte, aber dafür mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, kehrten die FCE- Ringer am Samstag aus Nürnberg zurück. Den ersten Dämpfer bekam man dabei schon an der Waage. Der ungarische Spitzenringer, Zoltan Levai, trat nicht im Limit bis 86kg-GR an, sondern speckte auf die 75kg- Klasse ab. Somit ging Coachs Schöniger geplanter Schachzug nicht auf, sich selbst gegen ihn zu stellen und Krisztian Jäger damit eine leichtere Aufgabe zu bescheren. Doch das war nicht der einzige Grund für die vermeidbare Niederlage. Von Auer Seite haderte man auch massiv mit der Kampfführung von Mattenrichter Stefan Bittmann aus Apolda. In allen strittigen Situationen entschied er gegen die Gäste aus Aue. Wäre das Ergebnis nicht, könnte man sonst von einem gelungenen Kampfabend sprechen. Die mitgereiste FCE- Fanschar sorgte für eine prächtige Stimmung und einige Ringer zeigten sich stark Form- verbessert. Es gelangen immerhin 5 Einzelsiege. Letztlich entschied nur die höhere Wertigkeit der Erfolge den Mannschaftskampf. Wenig Mühe hatte Said Gazimagomedov (57kg-FS) gegen den jungen Daniel Walter, um ihn früh auf beide Schultern zu legen. Einen herausragenden Fight lieferte danach Christian „Bärchen“ John (130kg-GR) gegen den Ungarn Daniel Ligeti. Von Beginn an hatte er den Vorwärtsgang eingelegt und setzte den Nürnberger so unter Druck. Leider nutzte dieser das clever aus, ging damit mit 5:0in Führung, weil er Christians Aktionen geschickt konterte. Doch auf Dauer setzte sich der beeindruckende Kampfgeist von „Bärchen“ durch. Mit Herunterreißern und Rollen sammelte er noch 14 Punkte zum überzeugenden Sieg (3:0/14:5). Keine Chance hatte danach unser Pierre Vierling (61kg-GR) gegen den jungen Italiener Jacopo Sandorn (0:4/Schulterniederlage). Auf Ilja Matuhin (98kg-FS) wartete danach eine Herkulesaufgabe. Er musste gegen den Neuzugang der Grizzlys, dem Kubaner Abraham de Jesus Conyedo Ruano, antreten. Der Kubaner legte auch los wie die Feuerwehr und punktete kontinuierlich. Im weiteren Verlauf steigerte sich Ilja aber und konnte besser dagegen halten. Am Ende unterlag er zwar mit 0:3/0:8, hatte aber alles gegeben. Im nächsten Gefecht traf Philipp Herzog (66kg-FS) auf seinen Dauerrivalen Stoyan Iliev. Anfangs hatte der Bulgare die Oberhand, aber Philipp blieb stets drin im Kampf und konnte seinerseits punkten. Knackpunkt war dann eine Situation kurz vor dem Ende. Der Mattenrichter entschied auf Wertung 2 für Rot und Wertung 2 für Blau, aber nicht wenige Gäste sahen hier Philipp klar im Vorteil und dadurch benachteiligt. So reichte es für Iliev zum 2:0/6:3- Punktsieg. Mit dem Stand von 7:9 gingen die Veilchen- Ringer in die Pause. Für Björn Schöniger (86kg-GR) war es gegen Michael Lutz eine undankbare Aufgabe. Bei seinem Job als Cheftrainer steht er nicht mehr voll im Training, dazu hatte der Nürnberger auch noch einen gehörigen Gewichtsvorteil. Wie am Eingang des Berichtes erwähnt war es ja auch anders geplant. Trotzdem Hut ab vor Björn sich dieser Herausforderung zu stellen, auch wenn er die vorzeitige Niederlage nicht abwenden konnte. Viel Aufregung gab es danach im Duell von Sven Dürmeier und Mate Krasznai (71kg-GR). Ständig entzog sich Dürmeier dem Kampf. Er war nur daran interessiert Mates Aktionen zu unterbinden. Leider bekam er dabei gehörige Unterstützung vom Mattenrichter, der unverständlicher Weise, auf die nötigen Passivitätsverwarnungen verzichtete. So gelang „nur“ ein 2:0/6:0- Punktsieg. Stark verbessert zeigte sich danach Franco Büttner (80kg-FS). Er rang den Deutschen Vizemeister von 2018, Eduard Tatarinov, nach großem Kampf, mit 1:0/5:5 nieder. Aber auch hier war die Freude auf Gäste- Seite etwas getrübt, denn einige diskutable Entscheidungen des Schiedsrichters sorgten auch hier für Unmut. Auch Zsombor Gulyas (75kg-FS) ließ die mitgereisten Auer Fans jubeln. Er besiegte den amtierenden Deutschen Meister, Tim Stadelmann, wenn auch knapp, mit 1:0/3:1. Im Abschlussduell standen sich die beiden Ungarn Zoltan Levai und unser Krisztian Jäger (75kg-GR) gegenüber. Irgendwie war es auch ein Generationsduell. Der 33- jährige Veilchen- Ringer vs. dem 22- jährigem Levai. Der Nürnberger übernahm dann auch die Initiative. Krisztian viel es sichtlich schwer die druckvollen Angriffe abzuwehren. Erstaunlicherweise war hier der Mattenrichter schnell bereit Passivitätsverwarnungen zu zücken. Doch in der zweiten Runde ließ der Elan des Johannis- Ringers merklich nach. Krisztian kam dadurch auch selbst noch zu einem Punktgewinn, der aber am Ergebnis von 0:2/1:7, aus seiner Sicht, nichts Entscheidendes änderte. Am Ende stand das Ergebnis fest: 15:11 für die Nürnberger. Es heißt nun Mund abputzen und in der nächsten Woche versuchen den guten Aufsteiger Schorndorf in eigener Halle zu besiegen!

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Wacker Burghausen 7: 23 ( 6: 10)

Amtierender Mannschaftsmeister Burghausen zu übermächtig

Erwartungsgemäß konnten die FCE- Ringer gegen Wacker Burghausen keine Punkte einfahren. Zu ausgeglichen und stark ist diese Truppe. Trotzdem gelang esdrei Einzelerfolge zu holen und zumindest in der ersten Hälfte Tuchfühlung zu bewahren. Vier Umstellungen nahm Coach Schöniger, im Vergleich zur Vorwoche, vor. Neu ins Team kamen Philipp Herzog für Krzystof Bienkowski, JakobBarth ersetzte Zsombor Gulyas, Krisztian Jäger ging für Max Becher auf die Matte und Jacek Tomaszewski rang für Francis Weinhold.Zu Beginn war sich Said Gazimagomedov (57kg-FS) seiner Verantwortung bewusst und agierte kontrolliert, um den sehr jungen Sascha Michel nicht zu verletzen. Trotzdem stand die technische Überlegenheit noch in der ersten Rundefest (4:0/16:0). Christian John (130kg- GR) bekam es mit dem dritten der Europameisterschaften, Mikheil Kajaia, zu tun. Zu Beginn tat er sich gegen den deutlich leichteren Burghausener noch sichtlich schwer, aber in der zweiten Runde holte sich Christian mit einem Wurf am Mattenrand den verdienten Erfolg (2:0/9:4). Gegen den Deutschen Meister Fabian Schmitt hatte Pierre Vierling (61kg-GR) eine schier unlösbare Aufgabe zu bewältigen. Dabei machte er es Schmitt aber alles Andere als leicht. Trotzdem musste er in der zweiten Runde dieÜberlegenheit seines Gegners anerkennen 0:4/0:15). Und wieder stand auf der Gegnerseite ein Deutscher Meister bereit. Ilja Matuhin traf auf Erik Thiele. Der Ex-Leipziger, der bei internationalen Meisterschaften schon Medaillen erringen konnte, bestimmte auch den Kampf und siegte sicher mit 3:0/10:1). Ein ähnlichesBild bot sich den Zuschauern beim Duell zwischen Philipp Herzog (66kg-FS) und Cengizhan Erdogan. Obwohl Philipp nach der ersten, furiosen Runde von Erdogan dann keine weiteren Punkte abgab (0:3/0:10). Das ergab einen Halbzeitstand von 6:10 für die Gäste aus Burghausen.Erstmals in dieser Saison kam für Aue Jacek Tomaszewski (86kg-GR) zum Einsatz.Im Vorjahr gab es diese Begegnung schon einmal und Jacek hatte hierbei knapp mit 1:0 die Oberhand. Lange sah es danach aus, als könnte er diesmal sogar mehr Punkte auf das Auer Mannschaftskonto bringen, aber der mehrfache Dritte bei Deutschen Meisterschaften, hatte etwas dagegen. In der vorletzten Kampfminute gelang es Schwarz unseren Polen zu werfen und somit, auf Grund der höheren Einzelwertung, das Duell mit 1:0/7:7 zu entscheiden. Ein enges Match lieferten sich danach Mate Krasznai ( 71kg-GR) und Witalis Lazovski. Der Gästeringer wehrte sich nach Kräften und machte es Mate nicht leicht. Am Ende konnte sich unser Ungar über einen 1:0/2:1- Punktsieg freuen. Für Franco Büttner (80kg-FS) war an diesem Abend Benjamin Sezgin eine Nummer zu groß. In der ersten Runde stemmte er sich noch mit aller Macht dagegen, aber im zweiten Durchgang war sein Widerstand gebrochen und er ergab sich seinem Schicksal (0:4/0:15). Viel Erfreuliches gab es danach aus FCE- Sicht auch nicht mehr zu berichten. War die vorzeitige Niederlage von Debütant Jakob Barth (75kg-FS) gegen den international erfahrenen Ali Umarpashaev so zu erwarten, kam das

deutliche 0:4/0:15 Fiasko von Krisztian Jäger (75kg-GR), gegen Michael Widmayerschon überraschend. Der Ausgang des Kampfabends trübte leider etwas die Stimmung. Denn die Halle war zum Tag der Deutschen Einheit prall gefüllt. Da hätte man sich bei dem ein- oder anderen Veilchenringer etwas mehr Gegenwehr gewünscht.

 

 

RSV Rotation Greiz – FC Erzgebirge Aue 18 : 8 ( 9: 6)

Auftaktniederlage gegen starke Greizer

 

Die lange Zeit des Wartens ist nun endlich vorbei. Am Samstag erfolgte der Saisonstart der Ringerbundesliga. Durch die vor kurzem zu Ende gegangene Weltmeisterschaft, fast einen Monat später als gewohnt. Die FCE- Ringer mussten dabei bei der starken Mannschaft von Rotation Greiz antreten. Am Ende unterlag man deutlich mit 8:18. Coach Björn Schöniger hatte dabei mit großen Aufstellungssorgen zu kämpfen. Es fehlten unter anderen Krisztian Jäger und Mariusz Los. Zu allem Überfluss sagte auch Neuzugang Ilja Matuhin noch kurzfristig ab. So war viel Improvisationsvermögen gefragt, um ein schlagkräftiges Team aufzustellen. Vier Neuzugänge bekamen die mitgereisten FCE- Fans dann im Wettkampf zu sehen. Als Erster betrat Said Gazimagomedov (57kg-FS) die Matte. Der Russe kam vom Absteiger KSV Pausa nach Aue. Er begann stark und führte schnell mit 6:0 gegen den guten Sven Cammin. Doch im Kampfverlauf schlichen sich einige Schwächephasen ein, die durch das „ Abkochen“ mehrerer Kilos auf das57/kg- Limit kamen. Aber mit Cleverness gelang es ihm Cammin sogar noch auf beideSchultern zu legen. Der zweite Neue, Christian John (130kg-GR), musste sich dem Dritten der Europameisterschaften, Alin Alexuc- Ciurariu, stellen. Zu Beginn hatte der Greizer die Nase vorn, da er seinen Gewichtsvorteil nutzte. Aber gegen Ende des Kampfes kam Christian noch einmal stark auf und konnte seinerseits punkten. Das änderte aber nichts an seiner knappen 0:2/3:7 Punktniederlage. Für Mariusz Los musste Routenier Pierre Vierling (61kg-GR) einspringen. Er war letztlich gegen Alexander Grebensikov chancenlos (Schulterniederlage). Für unseren Deutschen Jugendmeister Connor Sammet (97kg-FS) war es der erste Einsatz im Bundesligateam. Wenn man bedenkt, dass er im klassischen Ringkampf zu Hause ist , schlug er sich überaus achtbar gegen den erfahrenen Sebastian Wendel. Auch wenn er die Punktniederlage (0:3/1:10) nicht abwenden konnte,macht sein beherztes Auftreten Hoffnung für die Zukunft. Der dritte Neue bei den Veilchen war am Samstag Krzystof Bienkowski (66kg-FS). Der Pole kam wie Said Gazimagomedov vom KSV Pausa. Er gewann sein Gefecht gegen den jungen Abdul Galamatov sicher mit 2:0/7:0. Mit einem 6:9- Rückstand ging es in die Pause.Schon im vergangenen Jahr hatten die Greizer den Polen Mateusz Wolny verpflichtet, aber auf Grund einer schweren Verletzung konnte er erst jetzt das erste Mal antreten. Die Veilchen hatten dem Francis Weinhold (86kg-GR) entgegen zu setzen. Francis kämpfte vorbildlich, unterlag aber letztlich doch nach Punkten (0:2/0:6). Es folgte die hitzige Begegnung zwischen Mate Krasznai unddem Polen Dawid Karencinski für Greiz. Beide schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein emotionaler Kampf, bei dem unser Ungar stets die Nerven behielt. Völlig verdient ging er als knapper Sieger hervor (2:0/4:1). Franco Büttner (80kg-FS) traf auf den mehrfachen Deutschen Meister Martin Obst. Er zeigte dabei eine sehr konzentrierte Leistung und ließ Obst nicht zur Entfaltung kommen. Nur auf Grund von zwei Passivitätsverwarnungen lag der Greizer knapp mit 2:0 vorne. Erst als Franco alles auf eine Karte setzte und selbst versuchte Punkte zu ergattern, nutztedas Obst aus und sicherte sich den 2:0/6:0 Punktsieg. Das letzte neue Gesicht in den Reihen der Auer war dann der Ungar Zsombor Gulyas (75kg-FS). Er traf auf Daniel Sartakov. Sartakov war schon Dritter bei Deutschen Meisterschaften und lieferte sich in den vergangenen Jahren immer enge Kämpfe gegen Brian Bliefner. Trotzdem war der Ausgang aus Veilchen- Sicht etwas enttäuschend, denn kurz vor dem Ende führte Zsombor noch mit 4:2, bevor er sich in letzter Sekunde noch von einem Angriff überraschen ließ und dadurch noch 0:1/4:4 unterlag. Erwartungsgemäß war im letzten Fight für den jungen Maximilian Becher (75kg-Gr) nichts zu holen. Zu stark war dafür der Greizer Neuzugang, Igor Besleaga. Diese Niederlage durch technischeÜberlegenheit war aber für den FCE- Nachwuchsringer kein Beinbruch (0:4/0:15).

Schon am Donnerstag steht für die Auer Mattenfüchse die nächste Aufgabe bereit. Am Tag der Deutschen Einheit ist für die erste Mannschaft 15.00 Uhr Kampfbeginn. Der Gegner ist kein geringerer als der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister, Wacker Burghausen.

 

Mitteldeutsche Meisterschaften der Männer

 

 

Am Samstag fand die offene Mitteldeutsche Meisterschaft der Männer in Markneukirchen statt. Gerungen wurde in beiden Stilarten. Der FC Erzgebirge Aue stellte 7 Sportler. Zu Meisterehren kam Niklas Ohff in der Gewichtsklasse bis 77kg Griechisch Römisch. Er besiegte Mathias Mückisch und Florian Frank vorzeitig und konnte den amtierenden Deutschen Junìorenmeister Erik Löser im Finale nach Punkten besiegen. 

Unser Oldie Pierre Vierling konnte sich im Limit bis 60 kg Griechisch Römisch die Silbermedaille erkämpfen. Er verloren nur gegen den Nationalkader Steven Ecker aus Köllerbach. Silber erkämpften auch unsere beiden Freistiler William Stier (74kg) und Brian Bliefner (79kg). Willi hatte nur gegen Daniel Sartakov das Nachsehen, während sich Brian gegen Lennard Wickel aus Luckenwalde knapp geschlagen geben musste. Unser Junior Nik Müller erkämpfte sich einen starken 3. Platz in der Gewichtsklasse bis 82kg Griechisch Römisch und erreichte hier seine erste Medaille bei den Männern. Roy Gläser (63kg Griechisch Römisch) und Stefan Unger (97kg Griechisch Römisch) merkte man den Trainingsrückstand noch etwas an. Sie belegten die Plätze 4 (Gläser) und 5 (Unger). Insgesamt bedeutete das den 2. Platz in der Vereinswertung hinter dem Ligakonkurenten aus Greiz.

 

 

 

1.Bundesliga

Saison 2018/2019

 

 

FC Erzgebirge Aue – TSV Westendorf

 

Kantersieg im letzten Heimkampf gegen Westendorf!

 

Mit einem haushohen Sieg verabschiedeten sich die Veilchen- Ringer von ihren treuen Fans und der Saison 2018. Mit 32:1 ließ man den Bayern vom TSV keine Chance. Lediglich ein Einzelkampf ging verloren. Natürlich darf man dabei nicht vergessen, dass die Gäste mit einer verstärkten 2. Mannschaft angereist waren. Zum Beispiel wurden die beiden starken Ausländer, Gastl und Tallroth nicht aufgeboten.

Den Anfang machte, wie fast immer, Mariusz Los (57kg-GR). Allerdings durfte man dabei nicht zu spät auf seinem Platz gewesen sein, denn schon nach einer halben Minute lag der 17- jährige Michael Steiner auf beiden Schultern. Im Limit bis 130 kg-FS trat für den FCE Nico Schmidt an. Er hatte wenig Mühe mit seinem bedeutend leichteren Gegenüber, Felix Jürgens. Der Bayer wurde mehrmals mächtig aus dem Gleichgewicht gebracht, wenn Nico immer wieder Anreißer ansetzte. Einmal am Boden gab es dann kein Entrinnen mehr und der Auer Kapitän siegte durch technische Überlegenheit. Einen engen und zugleich interessanten Kampf lieferten sich Philipp Herzog (61kg-FS) und Niklas Stechele. Stechele war 2016 Deutscher Jugendmeister und auch Teilnehmer der Europameisterschaften. Erst in der letzten halben Minute gelang unserem Mann der Punktausgleich zum 4:4 und somit zum knappen 1:0 Erfolg. Rolf Linke (98kg-GR) sah zu Beginn, aus Sicht des Mattenrichters, passiv aus. Somit lag er mit 0:1 zurück. Doch diesen Anreiz nutzte er dann aus und legte Felix Kiyek , noch in der ersten Runde, auf die Schultern. Auch jetzt am Ende der Saison befindet sich Mate Krasznai (66kg-GR) noch in bestechender Form. Dem hatte der 21- jährige Nasratzada Nasrat nicht viel entgegen zu setzen. Zumal er doch eher in der Freistil- Klasse zu Hause ist. Nicht zuletzt deshalb wurde er vom Kampfrichter auch wegen mehrfacher Beinarbeit disqualifiziert. Er wollte damit die Würfe verhindern, die Mate nach erfolgreichen Aushebern ansetzte. Übrigens wurde unser Ungar auch von den Fans als „ Bester Ringer der Saison“ gewählt. Herzlichen Glückwunsch Mate! Zur Pause stand es also 17:0!!

Wieder fit war Franco Büttner (86kg-FS). Er war stets hellwach gegen den hoch aufgeschossenen Christian Stühle. Mehrfach gelang es ihm mit Beinangriffen seinen Gegner zu Boden zu zwingen. Am Ende siegte er ungefährdet mit 3:0/11:2 nach Punkten. Sehr eilig hatte es William Stier (71kg-FS). Für seinen Schultersieg, über den 16- jährigen Daniel Joachim, brauchte er eine knappe Minute. Zirka die doppelte Zeit benötigte Francis Weinhold (80kg-GR) um Stefan Joachim in die Knie zu zwingen. Das erreichte er mit spektakulären Würfen und Bodenrollen. Dem wollte nun auch Krisztian Jäger (75kg-GR) nicht nachstehen. Wie gewohnt war er ständig im Vorwärtsgang und ließ dabei Philipp Reiner keine Verschnaufpause. Am Boden hatte der Gästeringer dann keine Mittel die dynamischen Rollen von Krisztian abzuwehren. Auch hier wurde der FCE- Ringer Sieger durch technische Überlegenheit. Ausgerechnet im letzten Duell des Abends gab es die einzige Auer Niederlage. In einem emotionalen Fight versuchte Brian Bliefner, trotz Knieproblemen, Simon Einsele zu bezwingen. Da beiden keine technische Wertung gelang sorgte eine Verwarnung, wegen Finger fassen, für die Enscheidung zu Gunsten des Westendorfers (1:0/3:2).

Als Zuschauer bekam man trotz des klaren Ausgangs trotzdem guten Sport geboten. Kompliment an die Gäste, für ihre überragende Nachwuchsarbeit. Legt man die vom DRB festgelegte Punktegrenze von 28 Zählern zu Grunde, trat Westendorf mit -17(!!!) hier an. Das heißt konkret 9 Kämpfer kamen aus dem eigenen Nachwuchs.

Für die Zuschauer gab es nach dem Mannschaftskampf noch Freibier und sie hatten Gelegenheit sich mit den Ringern auszutauschen. Beliebtester Ringer der Zweiten Mannschaft wurde, der auch einige Male in der „Ersten“ eingesetzte, Maximilian Becher. Zum „Fan des Jahres“ wurde wie im Vorjahr Jessi Schaaf gewählt. Jessi informiert an jedem Kampfabend über die Zwischenstände auf Facebook und ist nahezu bei jedem Wettkampf dabei! In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr verbunden mit dem Wunsch auf eine spannende Saison 2019!

 

 

 

 

SV Wacker Burghausen – FC Erzgebirge Aue 23 : 10 ( 9:8)

FCE- Ringer mit ordentlicher Leistung beim Staffelfavoriten!

 

Die Ausgangslage war wenig viel versprechend für die Auer beim haushohen Favoriten aus Burghausen. Zu übermächtig präsentierten sich die Bayern in dieser Saison. Am Ende gewannen sie auch deutlich mit 23:10, wurden aber vom FCE mehr gefordert als es ihnen wahrscheinlich lieb war. Denn nach der Hälfte der Kämpfe stand es gerade einmal 9:8 für die Wacker- Ringer. Dabei lief die Anfahrt für die Gäste aus dem Erzgebirge alles andere als normal. Auf der Autobahn stand man nicht weniger als 2,5 Stunden im Stau. Aus diesem Grund verpasste man auch das offizielle Wiegen um 7 Minuten, so dass der Mannschaftskampf zur Stunde noch mit 0:40 Zählern gewertet wird. Nach dem Einreichen des Polizeiberichtes wird allerdings höchst wahrscheinlich das in der Überschrift aufgeführte Ergebnis Gültigkeit erlangen.

 

Für Mariusz Los (57kg-GR) war es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Entsprechend motiviert trat er auch auf. Zu Beginn hatte er den diesjährigen Deutschen Meister, Fabian Schmitt, auch gut im Griff. Allerdings brachte ihn im weiteren Verlauf eine Verwarnung wegen Finger fassen von der Siegerstraße ab. Da beide Kämpfer sich in dieser Beziehung nichts schenkten, hätte das auch anders entschieden werden können. Letztlich hieß es 0:1/5:6 aus der Sicht unseres Polen. Dafür konnte sein Landsmann Mateusz Filipczak (130kg-FS) an diesem Abend voll überzeugen. Er steigerte sich nach Rückstand enorm und konnte seinen Gegner, Soslan Gagloev, sogar noch auf Schultern bezwingen. Chancenlos war Roy Gläser (61kg-FS) gegen Vladimir Egorov (0:4/0:18). Ähnlich erging es Rolf Linke (98kg-GR) gegen den Deutschen Meister Ramsin Azizsir. Auch wenn er diesmal am Boden eine bessere Figur machte als im Vorjahr änderte es letztlich nichts an der vorzeitigen Niederlage (0:4/0:18). Eine Gala war wieder einmal der Auftritt von Mate Krasznai (66kg-GR). Diesmal war der Leid tragende Andreas Maier. Maier war immerhin in diesem Jahr Zweiter der Deutschen Meisterschaften, hatte aber gegen den entfesselt auf ringenden Ungarn nicht die Spur einer Chance.

Nach der Pause ging für die Auer Robert Olle (86kg-FS) auf die Matte. Sein Gegenüber war der starke Benjamin Sezgin. Dass Robert etwas unglücklich auf Schultern unterlag war schade, denn für den sympathischen Slowaken war es der letzte Kampf als Aktiver. Danke Robert für zahlreiche erfolgreiche und spannende Kämpfe für den FCE! Eine sehr gute Leistung zeigte danach William Stier (71kg-FS). Er setzte sich mit 2:0/13:8 gegen Enes Akbulut durch und ließ sich auch von einem kurzzeitigem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Bis 80kg-GR trat der Auer Trainer Björn Schöniger selber an. Sein Gegner,Maximilian Lukas, war Zweiter der Deutschen Meisterschaften. Doch Björn hielt lange sehr gut mit und lag nach der ersten Runde nur mit 0:3 zurück.Leider schwanden dann zusehends seine Kräfte und er konnte sein hohes Niveau nicht halten. Auch wenn das Duell dadurch nicht über die volle Zeit ging (0:4/0:16), eine starke Vorstellung unseres Coaches. Niklas Ohff (75kg-GR) kämpfte gegen Michael Widmayer auf Augenhöhe. Am Ende musste er sich aber doch mit 0:2/0:4 geschlagen geben. Im letzten Gefecht trafen Brian Bliefner (75kg-FS) und Magomedmurad Gadzhiev aufeinander. Der für Polen international ringende Gadzhiev war früher für Mansfelder Land aktiv und war Europameister und Vizeweltmeister. Brian versuchte sich dagegen zu stemmen, konnte aber die vorzeitige Niederlage nicht verhindern. Ein Sieg hätte ihm an diesem Tag aber auch nicht geholfen, denn durch die verspätete Auer Anreise hatte er nicht die Möglichkeit, sein Gewicht auf die erforderten 75kg zu bringen.

Nichts desto Trotz konnten einige Auer etwas für ihr Selbstvertrauen tun. Am nächsten Wochenende wollen die Veilchen-Ringer nämlich den letzten Kampf gegen Westendorf unbedingt gewinnen. Da wird jeder Einzelne gefragt sein, sein volles Leistungsvermögen abzurufen. An dieser Stelle der Aufruf an alle Ringkampffreunde. Unterstützt unsere Männer noch einmal bei dieser Aufgabe und sorgt für eine tolle Stimmung in einer hoffentlich gut gefüllten Halle!

 

 

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Johannis Nürnberg 12 : 17 ( 9 : 4)

 

FCE- Ringer unterliegen Nürnberger „Grizzlys“ nur knapp!

 

Es war etwas schade, denn die Auer Ringer schnupperten am Punktgewinn gegen Nürnberg. Man kann im Nachgang vermuten, dass ein fitter Franco Büttner vielleicht ein Unentschieden erzwungen hätte, aber leider meldete er sich mit Mattenpilz ab. So muss man mit dem Ergebnis leben. Zur Pause war die Welt noch in Ordnung. Die Veilchen gewannen drei der ersten fünf Kämpfe und zwei dabei mit der vollen Punktzahl! Diesmal war die Neustadt- Halle nicht so gut gefüllt. Schuld daran war zum einen der Weihnachtsmarkt und zum anderen das parallel laufende Handballspiel des EHV.

 

Für einen Auftakt nach Maß sorgte Mariusz Los (57kg-GR). Er ließ dem tapfer kämpfenden Daniel Walter keine Chance und siegte technisch überlegen. Mehr Mühe hatte da schon Mateusz Filipczak (130kg-FS). Er traf auf den russischen Auswahlringer Akhmed Bataev. Im Hinkampf gab Mateusz, kurz vor dem Ende, den Sieg noch aus der Hand, doch diesmal drehte er den Spieß um. Nun war er es, der in der letzten halben Minute, die siegbringende Wertung bejubeln konnte. Am Ende reichte es für einen knappen Punktsieg (1:0/3:2). Philipp Herzog (61kg-FS) gelang die Revanche für die Niederlage in Nürnberg leider nicht. Allerdings zeigte er eine starke erste Runde hin und führte gegen den mehrfachen Bulgarischen Meister, Stoyan Illiev, mit 1:0. Doch dann rang der Bulgare entfesselt auf und Philipp unterlag noch mit 0:3/1:11. Knapp ging es zwischen Rolf Linke (98kg-GR) und Philipp Vanek zu. Der Kampfrichter sah im Nürnberger den aktiveren Kämpfer, so bekam er in jeder Runde einen Passivitätspunkt. Dies reichte zum Erfolg für den Gästeringer. Im letzten Fight vor der Pause demonstrierte Mate Krasznai (66kg-GR) eindrucksvoll seine starke Form. Er dominierte und warf den früheren Auswahlringer, Deniz Menekse, nach Belieben. Schon nach 2.48 Minuten war der Kampf wegen technischer Überlegenheit beendet.

 

Francis Weinhold (86kg-FS) sprang für den erkrankten Franco Büttner ein. Er schlug sich als Klassik- Spezialist achtbar, konnte aber die 0:2/1:5- Niederlage nicht verhindern. William Stier (71kg-FS) versuchte gegen den Konterringer Tim Stadelmann viel, doch der Nürnberger hatte immer die bessere Antwort parat. Allerdings haderte er auch mit den Entscheidungen des Kampfrichters, denn mindestens eine vierer- Wertung für Stadelmann war höchst zweifelhaft. Letztlich hieß es 0:3/0:12 aus Sicht des FCE- Ringers. Auf verlorenem Posten stand danach Maximilian Becher (80kg-GR) gegen den starken Ungarn Zoltan Levai. Krisztian Jäger (75kg-GR) sorgte mit seinem klaren 3:0/10:0 Erfolg dafür, dass die Entscheidung über den Ausgang des Manschaftsduells erst im letzten Kampf fiel. Den Grundstein für seinen klaren Sieg legte er mit einem ansatzlosen Schulterschwung, mit dem er Sven Dürmeier überraschen konnte. An Brian Bliefner (75kg-FS) lag es nun einen 12:13 Rückstand in einen Erfolg umzuwandeln. Doch diese Aufgabe konnte Brian nicht erfüllen, da sein Gegner der ´übermächtige Türke, Soner Demirtas war.

Demirtas ist zweifacher Europameister und Dritter der Weltmeisterschaften. Das zeigte er auch auf der Matte. Mit katzenhafter Eleganz sammelte er Punkt um Punkt. So sehr sich der Veilchenringer auch bemühte gegen diesen Mann war am Samstag kein Kraut gewachsen. Folgerichtig war der Kampf schon in der ersten Runde entschieden , da der Türke die nötigen Zähler zur technischen Überlegenheit gesammelt hatte.

Am folgenden Wochenende tritt der FCE bei Wacker Burghausen an und am 15.12. gastiert dann Westendorf in Aue.

 

 

 

 

 

SV Hallbergmoos – FC Erzgebirge Aue 19 : 5 (12 : 1)

 

Ersatzgeschwächte Auer in Hallbergmoos ohne Chance!

 

Schon im Vorfeld war Coach Björn Schöniger klar, dass es in Hallbergmoos wohl keine Punkte zu holen gibt. Zu lang war die Ausfallliste der Veilchen. Mate Krasznai, Philipp Herzog und Krisztian Jäger standen aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung. Dieser Substanzverlust konnte durch die Nachrücker nicht ausgeglichen werden. Da sind die Bayern aus Hallbergmoos deutlich breiter aufgestellt. Nicht zuletzt deshalb sind sie auch der einzige ernsthafte Rivale der Übermannschaft aus Burghausen.

 

Dabei ging es erfreulich los. Mariusz Los (57kg-GR) konnte sich knapp gegen Anders Rönningen durchsetzen(1:0/4:3). Dabei hätte er um ein Haar sogar zwei Mannschaftspunkte geholt, aber kurz vor dem Ende gelang Rönningen noch eine 2-er- Wertung. Leider musste sich danach Mateusz Filipczak (130kg-FS) Richard Csercsics beugen (0:1/1:3). Nach einem 0:3- Rückstand kämpfte er verbissen, aber mehr als ein Punkt gelang ihm nicht mehr. Deutliche Niederlagen mussten Roy Gläser (61kg-FS) gegen Thomas Kopp (0:4/0:16), Rolf Linke (98kg-GR) gegen Vilius Laurinatis (0:3/0:14) und Pierre Vierling (66kg-GR) gegen Manrikos Theodoridis ( 0:4/0:18) einstecken. So war der Rücksatnd schon zur Pause fast uneinholbar groß. Die Gastgeber aus Bayern führten mit 12:1 Punkten.

Daran konnte auch Franco Büttner (86kg-FS) nichts ändern. Er versuchte gegen Ergün Aydin zwar viel, kam aber mit seinen Bemühungen nicht zu Punkten. Letztlich unterlag er mit 0:2/0:5 nach Punkten. Ein kleiner Lichtblick, aus Auer Sicht, folgte im Limit bis 71kg-FS. William Stier rang dabei Manuel Striedl nieder (1:0/5:4). Allerdings musste er, nach klarer Führung, noch um den Sieg zittern, denn Striedl kam am Ende des Kampfes noch einmal mächtig auf. Mit Glück und Geschick brachte unser Mann den knappen Erfolg unter Dach und Fach. Deutlicher setzte sich danach Jacek Tomaszewski (80kg-GR) gegen Michael Prill durch. Souverän diktierte er das Gefecht und wurde am Ende vom Mattenrichter zum 3:0/10:0- Punktsieger erklärt. Niclas Ohff (75kg-GR) konnte diesmal nicht an die starken Leistungen der Vorrunde anknüpfen und musste sich in einem Aktions reichen Kampf Guido Gretschel beugen (0:2/4:9). Brian Bliefner (75kg-FS) konnte im letzten Duell nicht für die Hinrundenniederlage Revanche nehmen. Auch diesmal fand er gegen Andreas Walter nicht die geeigneten Mittel. Letztlich hieß es 0:3/3:13 aus Sicht des Veilchen- Ringers.

Am Samstag können die FCE- Ringer dafür sorgen, dass der 5. Platz gesichert wird. Es kommt mit Johannis Nürnberg zwar eine starke Mannschaft nach Aue, aber wenn Björn Schöniger seine „ volle Kapelle“ zur Verfügung steht, ist man da nicht chancenlos

 

 

 

 

 

 

 

FC Erzgebirge Aue – WKG Pausa/Plauen 22: 9 (16:4)

 

Zweiter Sieg in Folge gegen ersatzgeschwächte Vogtländer!

 

Schon an der Waage zeichnete sich das spätere Endergebnis ab. Die Gäste Aus Pausa konnten am vergangenen Samstag nicht ihr stärkstes Aufgebot stellen. FCE- Trainer Björn Schöniger „opferte“ aus taktischen Gründen Philipp Herzog und stellte Roy Gläser auf. Ansonsten hatte er diesmal sein wohl bestes Aufgebot am Start. In der rappel vollen Neustadt- Halle bekamen die Zuschauer aber erst nach der Pause spannende Kämpfe zu sehen. Zu eindeutig waren die Kräfteverhältnisse dagegen zu Beginn des Wettkampfes.

 

Mariusz Los (57kg-GR) hatte mit Nachwuchssportler, Gunnar Frisch keine Probleme und siegte nach einer reichlichen Minute technisch überlegen. Ähnlich verlief der Kampf zwischen Mateusz Filipczak (130kg-FS) und Christian Bächer. Auch hier war unser Pole vorzeitiger Sieger. Leider setzte sich dieser Trend auch im Limit bis 61kg-FS fort, aber diesmal mit umgekehrten Vorzeichen. Said Gazimagomedov kannte gegen Roy Gläser kein Erbarmen und hatte schnell die erforderlichen Punkte für die technische Überlegenheit gesammelt. Etwas schwerer tat sich zu Beginn Rolf Linke (98kg-GR). Sein Gegenüber, Kevin Drehmann, wehrte sich nach Kräften. Allerdings gelang Rolf in der letzten Kampfminute, aus einer Kopfrolle heraus, noch der umjubelte Schultersieg.Das motivierte Mate Krasznai (66kg-GR) es ihm gleich zu tun. Noch in der ersten Runde hatte er es geschafft und Janik Rausch auf beide Schultern gedrückt. So war also schon nach fünf ausgetragenen Duellen eine Vorentscheidung gefallen, Die Veilchen- Ringer führten mit 16:4 recht deutlich.

Endlich bekamen die Ringkampffreunde nun spannende Kämpfe zu sehen. Es begann mit dem Fight zwischen dem wieder gesunden Franco Büttner (86kg-FS) und dem erfahrenen Zalik Sultanov. Anfangs war Franco aktiver und konnte auch mit 1:0 in Führung gehen, doch kurz darauf gelang dem Pausaer eine 2- er Wertung. Im weiteren Verlauf übernahm Sultanov die Initiative und siegte am Ende knapp mit 2:0/5:1 nach Punkten. Eine harte Nuss hatte William Stier (71kg-FS) zu knacken. Sein Kontrahent war der starke Krzystof Bienkowski. Doch William machte eine sehr guten Kampf und hielt das Match bis zum Ende offen. Er unterlag lediglich mit 0:1/2:3. Schon jetzt war den FCE- Ringern der Mannschaftserfolg nicht mehr zu nehmen, zumal Francis Weinhold (80kg-GR) zum kampflosen Sieger erklärt wurde. Für ihn Hatte die WKG keinen Gegner mitgebracht. Es folgte ein Duell auf Augenhöhe. Krisztian Jäger traf dabei auf Gevorg Sahakyan. Der Pole war 2014 Militärweltmeister und belegte bei den diesjährigen Europameisterschaften den 5.Rang. Krisztian hielt zwar von Beginn an dagegen, konnte aber selbst keine Angriffsaktionen durchbringen. Letztlich musste er sich mit 0:2/0:4 geschlagen geben. Der Schlusspunkt war Brian Bliefner (75kg-FS) vorbehalten. Mit einer konzentrierten Leistung ließ er Juniorenauswahlringer, Kevin Lucht, keine Chance. Völlig verdient siegte er mit 2:0/4:0 nach Punkten.

Mit den beiden Erfolgen gegen die vogtländischen Teams haben die Veilchen- Ringer den fünften Rang gefestigt und sogar noch theoretische Chancen auf den dritten Platz.

 

 

 

RSV Greiz – FC Erzgebirge Aue 12 : 15 (3:9)

 

Mit geschlossener Mannschaftsleistung Greizer in die Knie gezwungen!

 

Das Vogtland liegt den FCE- Ringern in dieser Saison. Schon in Pausa konnte man einen Auswärtssieg erringen. Vor einer beeindruckenden Kulisse entführte man nun die Punkte aus dem Thüringischen Vogtland. Coach Björn Schöniger hatte am Vortag seines Geburtstages ein glückliches Händchen bei seiner Aufstellung. Alle Trümpfe in seiner Mannschaft stachen, so konnten die zahlreich mitgereisten Aue- Fans ihre Mannschaft, nach der Begegnung, lautstark feiern.

Mariusz Los (57kg-GR) kochte auf das Limit bis 57kg ab und kam kampflos zu vier Punkten,

da der junge Maximilian Böttger Übergewicht hatte. Einen spannenden und ausgeglichenen Kampf lieferten sich danach Mateusz Filipczak (130kg-FS) und Magomedgadji Nurov. Der Mazedonier kämpfte im Vorjahr noch für Weingarten und belegte bei den Europameisterschaften den 5. Platz. Das Geschehen spitzte sich vor allem in den letzten 30 Sekunden zu. Mit einer Energieleistung ging Mateusz mit 4:2 in Führung, doch der Einheimische ging sofort zum Gegenangriff über und es gelang ihm unseren Polen zu werfen. Durch diese Vierer- Wertung ging der knappe Punktsieg (1:0/6:4) nach Greiz. Auch Philipp Herzog hatte Gewicht gemacht. Er startete in der Klasse bis 61 kg-FS. Ihm stand der starke Vladimir Codreanu gegenüber. Philipp merkte man seine längere Wettkampfpause nicht an. Er blieb stets aufmerksam und ließ sich auch von einem kurzzeitigem 2:10 Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Durch seinen furiosen Endspurt sorgte er dafür , dass nur zwei Zähler auf dem Greizer Punktekonto landeten (0:2/4:10). Durch den Stilartwechsel kam Rolf Linke (98kg-GR) zu seinem ersten Saisoneinsatz. Er tat sich gegen Thomas Leffler sichtlich schwer. Beiden Athleten gelang es nicht die richtige Fassart zu finden. So verwunderte es nicht , dass die Begegnung ohne technischen Punkt zu Ende ging. Der Glücklichere war am Ende unser Mann, da beim 1:1 Leffler als letzter die Passivitätsverwarnung bekam. Für das Highlight des Abends , aus Auer Sicht, sorgte im letzten Duell vor der Pause, Mate Krasznai (66kg-GR). Nach ausgeglichener 1.Runde stand es noch 1:0 für den Deutschen Spitzenringer Alexander Grebensskov. Dann brannte unser Ungar allerdings ein Technikfeuerwerk ab, dass dem Greizer förmlich die Luft weg blieb. Am Ende feierte Mate einen umjubelten 4:0/18:1- Erfolg nach technischer Überlegenheit. Das ergab einen erfreulichen Pausenstand von 9:3 für unsere Mannen. Allen war aber klar, dass noch einige schwere Kämpfe warteten und noch keine Vorentscheidung gefallen war.

 

Unter dem Jubel der mitgereisten Auer betrat dann Björn Schöniger (86kg-FS) selbst die Matte. Er konnte die vorzeitige Niederlage gegen den Deutschen Meister Martin Obst zwar nicht verhindern, schlug sich aber sehr achtbar. Als sich dann William Stier (71kg-FS) nach großer kämpferischer Leistung, Vladimir Gotisian mit 0:3/0:8 beugen musste, war der Pausenvorsprung aufgebraucht und die Gastgeber gingen erstmals in Führung (10:9). Zum Glück rückte Francis Weinhold (80kg-GR) die Kräfteverhältnisse wieder gerade. Er rollte und warf den 20-jährigen Ron Watzek so oft, bis er die 15 Punkte zur technischen Überlegenheit gesammelt hatte. Die Spannung war förmlich mit den Händen zu greifen. Vor den beiden letzten Duellen war für beide Teams noch alles möglich. Der RSV hatte durch Dawid Karecinski (75kg-GR) und Daniel Sartakov (75kg-FS) noch zwei heiße Eisen im Feuer, doch auch die Veilchen- Ringer waren mit Krisztian Jäger und Brian Bliefner gut aufgestellt. Im Vorjahr musste sich Krisztian noch dem ehrgeizigen Polen beugen. Karecinski war da noch in Pausaer Diensten. Diesmal drehte unser Ungar aber den Spieß um. Ein blitzschneller Schulterschwung in der ersten Runde war der Grundstein zum letztlich ungefährdetem 2:0/4:1- Sieg. Damit war der Jubel im Auer Lager groß. Der Auswärtssieg war den Schöniger- Schützlingen jetzt nicht mehr zu nehmen. Brian Bliefner wollte sich allerdings noch für die im Hinkampf erlittene 0:1 -Niederlage revanchieren. Er konnte gegen seinen Dauerrivalen Sartakov auch mit 1:0 in Führung gehen. Im weiteren Verlauf dominierte er auch das Gefecht, aber die Punkte machte Sartakov. Dem es gelang Brians Angriffe abzuwehren und sie zu eigenen Wertungen zu nutzen. So gingen diesmal die Punkte auf das Greizer Konto (2:0/4:1). Am Gesamtsieg der Veilchen änderte das allerdings nichts und die Fans feierten ihre Mannschaft ausgiebig. In der anschließenden Pressekonferenz lobte Björn Schöniger seine Männer für die geschlossene Mannschaftsleistung und bedankte sich für die stimmungsvolle Kulisse.

Am nächsten Wochenende wartet mit der WKG Pausa/Plauen eine harte Nuss auf die Auer, denn in der Rückrunde sind die Pausaer stärker einzuschätzen, was auch der Heimsieg am Samstag gegen Westendorf zeigte.

 

TSV Westendorf – FC Erzgebirge Aue 14 : 13 (8 : 10)

Knappe Auswärtsniederlage in Westendorf!

 

Mit einer knappen Auswärtsniederlage kehrten die FCE- Ringer aus Bayern zurück. Allerdings war an diesem Tag, trotz Aufstellungssorgen, entschieden mehr drin. Die Entscheidung im Mannschaftskampf fiel in der Klasse bis 86kg-GR. Gabor Madarasis knappe Niederlage konnte von den folgenden Auern nicht mehr wett gemacht werden.

Pierer Vierling (57 kg-FS) war gegen Niklas Stechele auf verlorenem Posten und unterlag vorzeitig. Erstklassig in Form ist weiterhin Nico Schmidt (130 kg-GR). Mit seiner druckvollen Kampfweise liess er dem Österreichischen Nationalringer, Daniel Gastl, keine Chance. Dafür erhielt er auf der Pressekonferenz, nach Ende des Mannschaftsduelles, ein Sonderlob von Coach Björn Schöniger: „Was Nico mit seinen 40 Jahren und ohne Training noch leistet ist einfach phänomenal“. Von der Leistung unseres Kapitäns beflügelt legte Mariusz Los (61kg-GR) wie die Feuerwehr und war Michael Steiner technisch überlegen. Das gelang auch Mateusz Filipczak (98kg-FS) gegen Matthias Köhler. Roy Gläser (66kg-FS) musste wieder Philipp Herzog ersetzen. Philipp ist noch immer krank und fällt bis auf weiteres aus. Leider fand sich Roy schon nach kurzer Zeit auf beiden Schultern wieder. Noch lief alles nach Plan und die Veilchen gingen mit einer 10:8 – Führung in die Pause. „Nach dem Sieg von Nico glaubte ich fest daran dass wir heute gewinnen können“. War Björn Schöniger nach der Hälfte der Kämpfe überzeugt.

Doch dann kam es zum Duell zwischen dem Freistilspezialist, Christian Stühle, und Gabor Madarasi (86kg-GR). Es war ein dramatischer Fight mit ständig wechselnden Führungen. Gabor hatte kurz vor dem Ende einen zwischenzeitlichen Rückstand in eine 2 Punkte- Führung umgewandelt. Doch mit dem Schlussgong gelang dem Lokalmatador noch der Ausgleich. Auf Grund der höheren Wertung ging der knappe Sieg (1:0/10:10) an den Mann aus Westendorf. Niklas Ohff (71kg-GR) bestätigte einmal mehr seine gute Verfassung. Er sicherte sich seinen 2:0/8:4- Punktsieg, über Christopher Kraemer, mit einer vierer-Wertung in der letzten Kampfminute. Danach musste William Stier (80kg-FS) zwei Gewichtsklassen höher antreten. Dieses Handicap war zu gross, letztlich unterlag er gegen Steve Masuch, mit 0:3/4:13 nach Punkten. Aufsteigende Form zeigte Brian Bliefner (75kg-FS). In einem spannenden Duell setzte er sich mit 1:0/5:3 gegen Simon Einsle durch. Erstmals kam am Samstag wieder Krisztian Jäger (75kg-GR) zum Einsatz. Auch wenn er sich dem starken Zakarias Tallroth beugen musste (0:2/2:5), macht seine Mitwirkung Hoffnung für die kommende Rückrunde.

Wegen der anstehenden WM in Budapest macht die Bundesliga eine mehrwöchige Pause. Die Veilchen sind dann am 10.11. wieder im Einsatz. Sie reisen dann ins thüringische Vogtland nach Greiz.

 

 

 

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Wacker Burghausen 1 : 27 ( 1 : 12)

 

Der Deutsche Mannschaftsmeister des Vorjahres lässt den FCE- Ringern keine Chance!

 

Trotz einiger Lichtblicke konnten die FCE- Ringer die deutliche Niederlage im Mannschaftskampf, gegen Wacker Burghausen, nicht verhindern. Die Ausfallliste ist immer noch lang dazu kam noch das erneute, krankheitsbedingte fehlen von Philipp Herzog. Dagegen stand die Riege des Deutschen Mannschaftsmeisters, gespickt mit Deutschen Meistern und starken ausländischen Athleten. So gelang nur ein Einzelsieg in den 9 ausgetragenen Duellen des Abends.

Pierre Vierling (57kg-FS) fand sich gegen Vladimir Egorov schon früh auf beiden Schultern wieder. Auf Nico Schmidt (130kg-GR)wartete dann mit Mihail Kajala kein geringerer, als der Vizeeuropameister dieses Jahres. Davon liess sich Nico allerdings nicht beeindrucken. Er begann druckvoll und erzwang damit die erste Passivitätsverwarnung für den Serben. Blieb dann auch weiter der aktivere Akteur. Das Publikum honorierte seinen aufopferungsvollen Kampf mit lautstarken: „Nico, Nico“- Rufen. Das half vor allem in der Phase, als sich das Blatt zu wenden drohte und der Burghausener in Führung gehen konnte. Denn jetzt bekam unser Kapitän noch einmal die „ zweite Luft“ und erzwang, unter dem Jubel der Halle, die entscheidende Wertung zum knappen Punktsieg (1:0/2:1). Auch wenn Kajala seine Medaille im Limit bis 98kg geholt hat, war es eine herausragende Leistung unseres Kapitäns! Noch im vergangenen Jahr war Mariusz Los (61kg-GR) für Wacker Burghausen aktiv. Er traf mit Fabian Schmitt also auf seinen direkten Nachfolger. Schmitt kam aus Nürnberg zu den Burghausenern und ist amtierender Deutscher Meister und mit seinen 26 Jahren 10 Jahre jünger als unser Pole. Das war sicher mitentscheidend für seinen ,letztlich ungefährdeten, 2:0/4:0 – Punktsieg. Auch Eric Thiele ist in diesem Jahr Deutscher Meister geworden. Er hatte zur Unterstützung auch seinen Vater , Sven Thiele, mitgebracht. Der Serienmeister in der DDR und später auch im vereinten Deutschland war. Jetzt arbeitet er als Bundestrainer in Österreich. Sein 22 Jahre alter Sohn Eric, hat schon zahlreiche Medaillen bei internationalen Titelkämpfen errungen und forderte an diesem Abend Mateusz Filipczak (98kg-FS) heraus. Leider hat unser Pole nicht die Form des vergangenen Jahres. Ihm gelingt es nicht eigene Angriffsaktionen zu kreieren. Er liess zwar auch nicht viel zu, dennoch unterlag er mit 0:2/0:4 nach Punkten. In der Gewichtsklasse bis 66kg-FS gingen die Punkte kampflos an Enes Akbulut von den Gästen. Das ergab einen Halbzeitstand von 1:12.

Ein neues Gesicht bekamen die Zuschauer in der Klasse bis 86kg-GR zu sehen. Francis Weinhold wechselte in diesem Jahr aus Markneukirchen nach Aue. Er soll vorwiegend in der Gewichtsklasse bis 80kg-GR eingesetzt werden. Er traf auf den Deutschen Meister der Jahre 2013/2014, Eugen Ponomartschuk. Lange konnte Francis den Kampf offen halten, dann neigte sich die Waage, auf Grund der grösseren Physis, deutlich auf die Seite des Wacker- Ringers. Letztlich hiess es 0:3/0:9 aus Sicht des Auers. Was dann folgte war eine der grössten Überraschungen des Tages. Unser 16- jähriger Maximilian Becher (71kg-GR) traf auf den aktuellen Deutschen Meister, Witalis Lazovski. Maximilian nahm sein Herz in beide Hände und stemmte sich mit aller Macht gegen den übermächtigen Kontrahenten. Geschickt entzog er sich aus bedrohlichen Situationen und überstand so die erste Runde. Mit etwas Wohlwollen hätte er vom Mattenrichter sogar einen technischen Punkt erhalten können, als er den Gästeringer zum verlassen der Kampfzone zwang. Wenn er am Ende auch vorzeitig unterlag war das auf jeden Fall eine starke Leistung unseres Nachwuchssportlers. Stark formverbessert präsentierte sich am Samstag Brian Bliefner (80kg-FS). Wiederum musste er eine Gewichtsklasse aufrücken. Natürlich war auch sein Gegenüber, Benjamin Sezgin Deutscher Meister 2018. Doch Brian rang lange sehr konzentriert mit und machte Sezgin das Leben nicht leicht. Trotzdem musste er sich am Ende mit 0:3/0:8 geschlagen geben. Ein ähnliches Los ereilte William Stier (75kg-FS) gegen Johann Steinforth. Der Ex- Leipziger Steinforth ist in diesem Jahr Dritter der Deutschen Meisterschaften geworden und belegte zusätzlich bei der U23- EM den 5. Platz. Auch hier unterlag unser Mann nach guter Gegenwehr 0:3/0:9. Seine starke Form bestätigte danach Niklas Ohff gegen Matthias Maasch. Selbstverständlich war auch der schon Deutscher Meister. Trotzdem ging Niklas mit 1:0 in Führung und konnte diese auch bis zum Pausengong halten. Es blieb lange ein ausgeglichenes Duell. Allerdings gelang dann Maasch am Mattenrand der kampfentscheidende Wurf. So musste sich Niklas, trotz guter Leistung, mit 0:2/1:5 geschlagen geben.

 

 

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Siegfried Hallbergmoos 8 : 19 ( 6 : 6 )

Sv Johannis Nürnberg – FC Erzgebirge Aue 17 : 8 ( 6 : 3 )

 

FC E- Ringer unterliegen am Doppelkampfwochenende in beiden Duellen

 

Der verlorene Heimkampf schmerzte besonders, weil diesmal einige Ringer nicht ihr volles Leistungsvermögen ausschöpfen konnten. Das kombiniert mit dem Verletzungspech, welches die Auer seit Saisonbeginn verfolgt, führte zu dieser hohen Niederlage.

Dabei gab es durchaus spannende Kämpfe zu sehen und lange stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Die Schützlinge von Trainer Björn Schöniger wussten vor allem in der ersten Kampfhälfte zu überzeugen. Hier wurden auch drei der insgesamt vier Einzelerfolge erzielt.

 

Nach der unvermeidbaren Niederlage von Pierre Vierling (57kg-FS) gegen Ivan Zamfirov (TÜ:0:4/0:16). Gab Mannschaftskapitän Nico Schmidt (130 kg-GR) mit seinem vorzeitigen Punktsieg über den jungen Matthias Wimmer die Richtung vor. Das beflügelte auch Mariusz Los (61kg-GR) der sich in einem ausgeglichenem Duell gegen den starken Norweger, Anders Rönning, durchsetzen konnte. Etwas enttäuschend war dagegen die Vorstellung von Mateusz Filipczak (98kg-FS). Er ließ sich den sicher geglaubten Sieg über Ahmet Bilici, kurz vor dem Ende, noch aus den Händen reißen. Dafür lieferte Philipp Herzog(66kg-FS) einen großen Fight . Nach längerer Krankheit ging er erstmals in dieser Saison für den FCE auf die Matte. Mit unbändigem Willen zwang er dabei Thomas Kopp in die Knie. Mit letztem Einsatz verteidigte er seinen knappen Vorsprung und sicherte den Mannschaftspunkt zum 6:6- Halbzeitstand. Coach Björn Schöniger haderte in der Pause vor allem mit der Niederlage des Polen Filipczak. „Nun wird es sehr schwer noch zu gewinnen“, so seine Aussage.

Ein Lichtblick war nach Wiederbeginn der Auftakt von Gabor Madarasi (86kg-GR). Er überraschte den Litauer Aleksander Kzakevic mit einem blitzschnellem Schulterschwung. Leider konnte er seinen Gegner dann nicht mehr in Schach halten und unterlag nach Punkten (0:2/6:12). Der Ungar Mate Kraznai (71kg-GR) war dann der letzte FCE- Ringer der seinen Kontrahenten besiegen konnte. In einem spannenden Kampf setzte er sich gegen Manrikos Theodoridis durch (2:0/7:4). Der junge Max Becher (80kg-FS) stand danach vor der unlösbaren Aufgabe gegen Ergün Aydin. Seine Niederlage im ungeliebten Freistil war nicht Kampf entscheidend. Schon eher die von Brian Bliefner (75kg-FS) gegen Andreas Walter. Noch im vorigen Jahr konnte er sich gegen den selben Sportler mit 1:0/2:0 durchsetzen.Doch diesmal fand er gegen den Gästeringer einfach keine Mittel. Am Ende musste er sich deutlich mit 0:3/0:9 geschlagen geben. Es passte zu diesem Abend dass danach Niklas Ohff (75kg-GR), völlig überraschend auf beide Schultern gedrückt wurde. Bis dahin war er gegen Michael Prill klar der bessere Mann, wurde aber beim Versuch den Bayern zu Rollen, abgefangen.

Leider gab es auch vom Auswärtskampf bei den „Grizzlis“ aus Nürnberg nicht viel positives zu berichten. Mit 8:17 fiel die Niederlage auch da recht deutlich aus. Dabei war nach dem Wiegen die Hoffnung im Lager der Auer groß am Ende etwas zählbares mitzunehmen. Mit einem Trick im Aufstellungspoker hatte Coach Schöniger die Nürnberger überrascht. Er stellte sich mit Übergewicht, gegen den Vizeweltmeister, Demirtas (75kg-FS) auf, dafür rückte Brian Bliefner ins Limit bis 80kg-FS hoch. Hier rechnete er sich durchaus Chancen aus, Tim Stadelmann zu bezwingen.

Doch das klappte nicht, weil Brian seine erarbeiteten Chancen nicht nutzen konnte. Im Gegenteil er gab dabei auch noch Punkte ab und unterlag am Ende deutlich. So konnte man die Gastgeber nicht beeindrucken. Nur drei FCE- Ringer gingen als Sieger von der Matte. Nico Schmidt (130kg-GR) rang dabei gegen den Bayrischen Meister, Philipp Vanek, gewohnt dominant. Am Ende fehlte nur ein Zähler zur technischen Überlegenheit (3:0/14:0). Souverän agierte Mate Krasznai (71kg-GR). Ruhig und beherrscht ließ er Deniz Meneske keine Chance und siegte sicher mit 3:0/11:0. Spektakulär wurde es dann im Duell von Niklas Ohff (75kg-GR) und Sven Dürmeier. Nach kurzzeitigem Rückstand fand Niklas am Mattenrand die richtige Fassart und setzte zu einem Wurf über die Brust an. Völlig zurecht gab dafür der Mattenrichter die Höchstzahl von 5 Punkten. Weiter im Vorwärtsgang setzte er sich ungefährdet mit 2:0/6:2 nach Punkten durch.

Zu einem erneuten Duell gegen ein Team aus Bayern kommt es am 6.10.. Da gastiert die „ Übermannschaft“ aus Burghausen in Aue.(Bilder in der Galerie)

 

 

 

 

 

WKG Pausa/Plauen – FC Erzgebirge Aue 10:15 (8:7)

 

Mit starker Mannschaftsleistung, Pausa-Plauen in die Knie gezwungen!

 

Erster Sieg im zweiten Kampf. Die Welt ist für die Veilchen – Ringer wieder in Ordnung. Mit sechs Siegen bei 9 ausgetragenen Begegnungen, war der Auswärtserfolg letztlich hoch verdient. Dabei profitierte die Riege von Trainer Schöniger davon, dass auch die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten konnten.

Im ersten Kampf des Abends begann es dabei alles andere als optimal. Pierre Vierling (57kg-FS) unterlag Said Gadzimagomedov vorzeitig (TÜ 0:16). Das egalisierte unser Kapitän, Nico Schmidt(130 kg-GR) im folgenden Duell dann postwendend. Er ließ dem deutlich leichteren, dafür aber einen Kopf grösseren, Felix Kästner, keine Chance. Unter dem Motto aufstrebende Jugend gegen geballte Erfahrung stand die Begegnung zwischen Mariusz Los (61kg-GR) und Tamas Török. Am Ende hatte unser 17 Jahre ältere Pole knapp die Nase vorn. Mit 2:0/5:1 hielt er den Ungarischen U-23 Meister des Jahres in Schach. Ganz eng ging es danach zwischen Mateusz Filipszak (98kg-FS) und Kamil Skaskiewicz zu. Der Pausaer ist ein polnischer Landsmann von Mateusz und mehrfacher Meister seines Landes. Dazu war er 2013 Vizeeuropameister. Also ein hartes Stück Arbeit für den FCE- Ringer. Im Gefecht geriet unser Mann nach eigener Führung mit 1:4 in Rückstand. Mit einer Energieleistung gelang es Mateusz, kurz vor Ende des Kampfes, seinen Gegner zu Boden zu zwingen und noch einmal zu rollen. Das brachte ihm ,unter dem Jubel der Auer Ecke, den knappen 1:0/7:6 Sieg ein. Für den noch immer nicht Einsatz fähigen Philipp Herzog ging für den FCE Roy Gläser (66kg-FS) auf die Matte. Leider fand er sich noch in der ersten Runde auf beiden Schultern wieder. Das ergab den Pausenstand von 8:7 Für die Gastgeber.

Gleich nach der Pause legte Gabor Madarasi (86kg-GR) den Grundstein für den Auswärtssieg. Im Duell mit dem erfahrenen Florian Frank war er von Beginn an der aktivere Kämpfer. Er ließ nichts zu uns sammelte Punkt um Punkt. Am Ende stand ein überzeugender 3:0/9:0-Sieg auf der Anzeigetafel. Auch im Limit bis 71kg-GR gingen 3 Punkte auf das Auer Mannschaftskonto. Durch die Verletzung von Franco Büttner aus der Vorwoche musste William Stier (80kg-FS) in die Bresche springen. Dabei konnte sein Kontrahent Zalik Sultanov nicht nur von seinem größeren Erfahrungsschatz, sondern auch von einem Gewichtsvorteil (7 Kilo) profitieren. William unterlag zwar nach Punkten (0:2/1:8), kämpfte aber wie ein Löwe und hielt dadurch die Niederlage in Grenzen. Da der potentielle Gegner von Brian Bliefner (75kg-FS), Kevin Lucht, bei der Junioren WM weilt, konnte der Kampf an diesem Abend nicht ausgetragen werden. Beim Zwischenstand 13:10 Für die Veilchen konnte Niklas Ohff (75kg-GR) alles klar machen. Besiegt er Werner Schellenberg mit 2:0, ist das Ergebnis des eventuellen Nachholkampfes bedeutungslos. Entsprechend motiviert ging Niklas auch auf die Matte. Im gesamtem Kampfverlauf war er der bessere Mann. Höhepunkt war sein Wurf über die Brust in der ersten Runde. Letztlich siegte er sicher mit 2:0/6:0. In Folge dessen einigten sich beide Mannschaften und Brians Begegnung wurde 0:0 gewertet. Muss also nicht mehr ausgetragen werden.

Dieser Erfolg sollte unserer Mannschaft Rückenwind geben, um selbstbewusst in das schwere Doppelkampfwochenende zu gehen. Am Samstag kommt die Mannschaft von Hallbergmoos nach Aue. Am Sonntag reisen die FCE- Ringer nach Nürnberg.

 

 

 

FC Erzgebirge Aue – RSV Rotation Greiz 10: 19 ( 7: 10)

 

 

Ein starker Gegner und Verletzungspech sorgten für Auftaktniederlage!

 

 

Das lange Warten auf den Saisonbeginn hatte am vergangenen Samstag endlich ein Ende. Mit dem RSV Rotation Greiz war dabei gleich ein Dauerrivale zu Gast in der Auer Neustadt- Halle. Die Vogtländer waren in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga aktiv, entschieden sich aber das Aufstiegsrecht in die 1. Bundesliga wahr zu nehmen.

Ganz andere Sorgen hatte da unser Trainer Björn Schöniger. Nicht genug dass sich Krisztian Jäger schwer am Knie verletzte, kurzfristig musste auch noch Philipp Herzog absagen. Für Krisztian rückte Niklas Ohff eine Gewichtsklasse auf, aber Philipp konnte in der kürze der Zeit nicht mehr ersetzt werden. Unter diesen Umständen kam die 10 : 19 – Niederlage nicht allzu überraschend, zumal, zu allem Überfluss , auch noch Franco Büttner, seinen Kampf gegen Martin Obst, verletzungsbedingt aufgeben musste.

 

Im Duell der Leichtgewichte hatte Rückkehrer Pierre Vierling (57kg-FS) mitVladimir Condreanu einen starken Gegner vor der Brust. Der Moldawier ist einer der besten Freistilringer in seiner Gewichtsklasse. Da Pierre sich im klassischen Ringkampf wohler fühlt, musste er noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen. Danach wartete auf Nico Schmidt (130kg-GR) der Dritte der letzten Europameisterschaften, Alin Alexuc-Ciurariu. Nico konnte den Rumänen lange in Schach halten, gab aber im Verlauf des Duells doch Punkte ab und unterlag nach vorbildlicher, kämpferischer Leistung , mit 0:2/0:4 , knapp nach Punkten. Ein neues Gesicht bekamen die Zuschauer im Limit bis 61 kg-GR zu sehen. Der Pole Mariusz Los ringt in dieser Saison für die Veilchen und war 2009 Vizeeuropameister. Diesmal war sein Gegner der junge Dustin Nürnberger. Kurz vor Ende der Kampfzeit konnte Mariusz, mit einer Energieleistung, den restlichen Punkt zur technischen Überlegenheit sichern. Gewohnt souverän war der Auftritt von Mateusz Filipczak (98kg-FS). Sebastian Wendel machte es ihm dabei allerdings alles andere als leicht und leistete beherzte Gegenwehr. Sicher hätte es Mateusz einfacher gehabt, hätte der Mattenrichter die vorwiegend passive Kampfführung von Wendel härter, schneller und öfter bestraft. Aber das zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Kampfabend. Man hatte meist das Gefühl, dass die Passivitätsverwarnungen für die Greizer zu spät erfolgten. Im Gegensatz dazu aber die Auer schneller bestraft wurden. Am Ende siegte unser Pole sicher mit 3:0/8:0. Da Philipp leider nicht antreten konnte gingen in der Klasse bis 66k-FS die Punkte kampflos an Vladimir Gotisan und somit auch auf das Mannschaftskonto der Greizer. Trotzdem war beim Zwischenstand von 7:10 noch keine Vorentscheidung gefallen.

Der zweite Neue in den Reihen der FCE- Ringer war Jacek Tomaszewski (86kg-GR). Der Pole kämpfte hier in der Region schon in Eisleben für Mansfelder Land. An diesem Kampfabend stand ihm Thomas Leffler gegenüber. Leffler ist mit allen Wassern gewaschen und äußerst unangenehm zu ringen. Leider war er von Beginn an nur auf das verhindern von Techniken aus und kam damit , mit Hilfe des Schiedsrichters, auch gut über die Zeit. Beim Stand von 3:0 für unseren Polen, verhängte der zögerliche Unparteiische , eine Passivitätsverwarnung gegen Jacek. Dadurch ging nur ein Punkt auf das Auer Mannschaftskonto (1:0/3:1). Danach war in der Halle der Jubel groß. Mit Maximilian Becher (71kg-GR) warf Björn Schöniger einen Nachwuchsringer aus den eigenen Reihen ins kalte Budesliga- Wasser. Er ersetzte Niklas Ohff, der durch den Ausfall von Jäger eine Gewichtsklasse höher antrat. Gegen den international, erfahrenen Polen, Dawid Karecinski, unterlag er am Ende zwar vorzeitig, aber sein Auftritt machte Spass, denn er agierte ohne Angst und rang sehr gut mit (0:4/0:16). Franco Büttner (80kg-FS) traf auf den Deutschen Meister von 2017, Martin Obst. Beide kennen sich gut, da sie zusammen in Luckenwalde trainieren. Unser Mann war sehr gut eingestellt und ging mit einer überraschenden Technik mit 2:0 in Führung. Konzentriert hielt er sich Obst vom Leib und war meist Herr der Lage. Doch dann gelang es Obst das Bein von Franco zu packen und war drauf und dran zu punkten. Dabei hatte er aber die Rechnung ohne den Veilchenringer gemacht, der sich akrobatisch aus dieser Situation befreite. Allerdings setze der Greizer nach und schaffte diesmal den Punkt- Ausgleich. Leider verletzte sich Franco dabei am Knie. Er stellte sich nach kurzer Behandlungspause zwar wieder zum Kampf, war aber sichtlich nicht mehr in der Lage die erforderliche Gegenwehr zu leisten. Schweren Herzens musste er das Gefecht aufgeben. Alles Gute Franco, komm schnell wieder auf die Beine! Zwei Dritte der Deutschen Meisterschaften dieses Jahres standen sich im folgenden Duell gegenüber. Brian Bliefner (75kg-FS) traf auf Daniel Sartekov. Auch dies beiden kennen sich aus dem Training und nur das Glück und die Tagesform konnte den Kampf entscheiden. Diesmal war Sartakov der Glücklichere, er siegte mit 1:0/3:2. Niklas Ohff besiegte zum Abschluss den Deutschen Vizemeister von 2012, Toni Stade, mit 2:0/5:0 sehr sicher. Auch hier war viel Arbeit erforderlich, weil Stade nicht bereit war etwas für den Kampf zu tun.

Am Ende gingen die Gäste aber verdient als Sieger von der Matte, denn die Ausfallliste auf Auer Seite war einfach zu lang. Bleibt zu hoffen , dass sich in den folgenden Wochen das Blatt wendet und das Glück zu den Lila-Weißen zurück kehrt.(Bilder zum Kampf findet ihr in der Galerie)

 

 

 

25.11.17 FCE Aue I – SV Wacker Burghausen

FCE- Ringer zwingen Spitzenreiter in die Knie!

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung nutzten die Veilchenringer ihre Chance und bezwangen, im
letzten Kam pf der Rückrunde, den souveränen Spitzenreiter mit 18:17. Sicher waren die Gäste nicht mit
ihrer Top- Besetzung angereist, aber das soll die Leistung der Auer nicht schmälern. Denn auch so waren
noch einige Weltklasse- Athleten im Aufgebot der Wacker- Ringer. Als einzige Mannschaft konnte man
damit Burghausen eine Niederlage beibringen.Adrian Hajduk (57kg-GR) traf aus seinen Landsmann Mariusz Los. Gegen den Greco- Spezialisten hielt Adrian gut mit und gab nur zwei Mannschaftspunkte ab (0:2/0:6). Mateusz Filipczak (130kg-FS) brauchte
gegen den deutlich schwereren Armin Majoros eine Runde um die richtigen Lösungen zu finden. Dann
gab es allerdings kein Halten mehr und er punktete kontinuierlich. Am Ende siegte er überzeugend mit
3:0/8:0 nach Punkten. Emanuel Krause (61kg-FS) hatte in dieser Saison sicher schon schwerere Aufgaben
zu meistern. Gegen den 15- jährigen Herrmann Turovskij hatte er keine Mühe. Ganz seriös punktete er
seinen Kontrahenten aus und wurde nach reichlich einer Minute Überlegenheitssieger. Danach wartete
dafür auf Rolf Linke (98kg-GR) ein ganz“dickes Brett“. Ramsin Azizsir war schon einige Male
Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften und gehört zum festen Stamm der Deutschen
Nationalmannschaft. So trat er dann auch auf und zwang Rolf immer wieder in die Defensive. Trotz allem
Bemühen konnte der FCE- Ringer die vorzeitige Niederlage nicht vermeiden (TÜ:0:16). Philipp Herzog
(66kg-GR) hat sich im Verlaufe der Rückrunde immer besser auf die ungeliebte Klassische Stilart
eingestellt. Es gelingt ihm immer häufiger eigene Wertungen zu erzielen. Letztlich musste er sich
Andreas Maier zwar mit 0:3/5:15 beugen, aber durch einige umstrittene Bewertungen des Mattenrichters
fiel das Ergebnis zu hoch aus. Mit einem 7:9- Rückstand ging es in die Pause. Noch war keine
Entscheidung gefallen und Die Hoffnung auf eine Überraschung war noch am Leben.
Erwartungsgemäß hatte Franco Büttner (86kg-FS) gegen den amtierenden Deutschen Meister, Benjamin
Sezgin, einen schweren Stand. Nach seiner schweren Verletzung ist Franco noch nicht auf seinem Top-
Niveau angekommen. Somit hatte er nicht die Möglichkeit die vorzeitige Niederlage abzuwenden
(TÜ:0:16). In starker Form präsentierte sich dagegen William Stier (71kg-FS). Sollte es mit dem
Mannschaftserfolg klappen, musste er gegen Enes Akbulut vier Punkte einfahren. Konzentriert und
dominant sammelte er bereits in der ersten Runde zehn „kleine Punkte“ und es sah aus, als wäre das kein
Problem. Doch beim Stand von 14:0 für William gelang Akbulut ein erfolgreicher Beinangriff, womit er
auf 2:14 verkürzen konnte. Die Uhr lief unbarmherzig weiter und für William drohte die Zeit knapp zu
werden um die erforderlichen drei Punkte noch zu holen. Doch er blieb ruhig und ihm gelang kurz vor
dem Ende der Begegnung, unter dem Jubel der Fans, die entscheidende Aktion zum 4:0/17:2- Sieg durch
technische Überlegenheit. Ähnlich war die Ausgangsposition für Gabor Madarasi (80kg-GR). Auch er
sollte möglichst einen „Vierer“ landen. Gegen den hoch aufgeschossenen Maximilian Lukas punktete er
vor allem im Stand. War über die ganze Zeit der deutlich Aktivere und sammelte Punkt um Punkt. Am
Ende reichte es zwar „nur“ zu einem 3:0/12:0- Punkterfolg, aber er brachte die Veilchen- Ringer damit
mit 14:13 in Front! Jetzt war klar, würde Krisztian Jäger (75kg-GR) seiner Favoritenrolle, gegen
Konstantin Kainhuber, gerecht und vier weitere Punkte wanderten auf das Auer Mannschaftskonto, ist
den FCE- Ringern der Erfolg nicht mehr zu nehmen. Entsprechend engagiert und druckvoll ging er dann
auch ins Gefecht. Der Burghausener fand keine Mittel Krisztian aufzuhalten. Folgerichtig war das
ungleiche Duell schon in der ersten Runde beendet (TÜ:16:0). Ähnlich war der Verlauf auch im letzten
Kampf des Abends. Doch diesmal mit umgekehrten Vorzeichen. Der Russische Spitzenringer, Kakhaber
Khubetzhty, war 2006 Juniorenweltmeister und ist mit seinen 30 Jahren mit allen Wassern gewaschen.
Noch konnte Brian Bliefner (75kg-FS) da nicht mithalten (TÜ:0:16), aber seine Entwicklung in dieser
Saison konnte sich sehen lassen. Er gehörte zu den erfolgreichsten Kämpfern im Auer Bundesligateam.
Am Ende stand es 18:17 für die Heimmannschaft und die Männer im roten Trikot ließen sich von den
begeisterten Fans feiern.

Nach der Begegnung hatten die Zuschauer noch die Möglichkeit die Auslosung der
Endrundenbegegnungen, per Live-Streem auf der Videowand , zu verfolgen. Dabei wurde ihre Geduld
allerdings auf eine harte Probe gestellt. Denn der FCE wurde als letzte der 16 Mannschaften gezogen. Am
nächsten Samstag hat man den SV Nackenheim zu Gast. In deren Reihen steht zum Beispiel der
Bronzemedaillengewinner der letzten Olympischen Spiele, Denis Kudla.

 

 

 

WKG Pausa/Plauen – FCE Aue

 Die Punkte blieben im Vogtland

Die FCE- Ringer konnten aus dem Vogtland keine Punkte mit nach Hause nehmen. Die 9:12- Niederlage
hatte mehrere Gründe. Zum einen stehen die Veilchenringer nach dem Stilartwechsel nicht mehr so stark,
zum anderen liegt ihnen die Pausaer Riege auch nicht besonders. Des weiteren trug auch der
Mattenrichter, mit einigen Fehlentscheidungen, zur Niederlage bei.
Eine Bank ist weiterhin Adrian Hajduk (57kg-GR). Er setzte sich souverän gegen den ehemaligen Auer,
Pierre Vierling, durch. Noch in der ersten Runde wurde er Sieger durch technische Überlegenheit.
Mateusz Filipczak (130kg-FS) ließ sich zu Beginn vom deutlich schwereren Ex- Thalheimer Marcel
Böhme überraschen und wurde geworfen. Von da an war er hellwach und sammelte Punkt um Punkt,
doch mehr als ein 2:0/10:4- Punktsieg gelang nicht mehr. Eigentlich waren hier drei Mannschaftspunkte
eingeplant. Emanuel Krause (61kg-FS) zeigte gegen Vladimir Conderanu eine beherzte Leistung, aber der
siegt ging an den Ex- Greizer. Auch hier haderten die Auer mit einigen Entscheidungen des
Unparteiischen (0:2/5:9). Rolf Linke (98kg-GR) zeigte sich gegen Felix Kästner stark Form verbessert
und fuhr einen ungefährdeten 2:0/3:0- Punktsieg ein. Seine beste Leistung im ungeliebten Griechischen
Stil zeigte am Samstag
Philipp Herzog (66kg-GR). Gegen Florian Crusius hielt er gut mit, erzielte eigene Punkte und unterlag
letztlich nur mit 0:2/5:12). Zur Pause ergab das eine 8:4- Führung und es nährte die Hoffnung auf den
erhofften Auswärtssieg.
Die war auch noch da nachdem Franco Büttner (86kg-FS) sich dem Polen Dawid Peplowski beugen
musste (0:2/2:6). Franco konnte sich dabei deutlich steigern und findet nach seiner Verletzungspause
langsam seine Form. William Stier (71kg-FS) konnte sich endlich einmal für seine couragierte Leistung
belohnen. Nach tollem Kampf besiegte er den starken Polen, Eryk Maj, mit 1:0/5:4. Beim Gefecht
zwischen dem Lokalmatador Maximilian Schwabe und Gabor Madarasi (80kg-GR) neigte sich die Waage
langsam in Richtung der Gastgeber. Schwabe musste gegen unseren Mann im Hinkampf eine unerwartete
Niederlage einstecken. Entsprechend konzentriert ging er in die Begegnung. Leider war Gabor an diesem
Abend nicht gut drauf und gab sogar drei Mannschaftspunkte ab (0:3/0:8). Im folgenden Duell griff
wieder einmal der Schiedsrichter ins Geschehen ein. Krisztian Jäger (75kg-GR) ging gegen Dawid
Karecinski mit 2:0 in Führung. Leider wurde er später mit einer umstrittenen Verwarnung bestraft und
unterlag deshalb mit 0:1/2:2. Vor dem letzten Kampf führten die Vogtländer mit 10:9. Es lag nun an
Brian Bliefner (75kg-FS) den Erfolg noch zu retten. In der Vorrunde hatte er noch die Aufgabe mit einer
knappen Niederlage den Sieg abzusichern. Diesmal reichte das nicht. Er begann auch gut, kassierte aber
bei eigenem Angriff eine, aus Sicht der Gäste, ungerechtfertigte Wertung gegen sich. Diesem Rückstand
rannte er im Kampfverlauf vergeblich hinterher und wurde von Daniel Sartakov zum Überfluss auch noch
einmal gekontert. Somit ging der Sieg an den Pausaer (2:0/3:0) und damit auch der im
Mannschaftskampf.

 

 

 

31.10.17 FCE Aue I – TSV Westendorf

Klarer 18:10- Erfolg gegen Westendorf

Mit dem deutlichen 18 : 10 – Heimerfolg über die Gäste vom TSV Westendorf haben die FCE- Ringer
den Einzug in die Playoffs klar gemacht. Nur theoretisch könnte man noch auf den sechsten Staffelrang
zurück fallen, aber das ist nicht realistisch. In einer rappel-vollen Halle zeigten sich die Auer von ihrer
besten Seite und sorgten für einen perfekten Nachmittag. Der Cheftrainer Björn Schöniger hatte bei der
Aufstellung der Mannschaft ein glückliches Händchen. Im Limit bis
86kg-FS setzte er diesmal auf Robert Olle und Nico Schmidt trat in der 130kg- Freistilklasse an. Vor
allem diese beiden Trümpfe stachen, aber dazu gab es noch ein absolutes Highlight zu bestaunen.
Wer bisher noch Zweifel hatte, ob Adrian Hajduk (57kg-GR) auch Greco ringen kann, der konnte sich
persönlich davon überzeugen, wie souverän unser Pole auch hier auftritt. Am Ende gingen vier
Mannschaftspunkte auf das Auer Konto (Techn.Überlegenheit). Ganz eilig hatte es diesmal Nico Schmidt
(130kg-FS). Unser Kapitän brauchte lediglich eine reichliche Minute um Matthias Kohler in die
Schranken zu weisen. Auch hier durch technische Überlegenheit. Was nun folgte hatten wohl nur die
wenigsten der zahlreichen Zuschauer schon einmal erlebt. Im Gefecht zwischen Emanuel „Momo“
Krause (61kg-FS) und Fatos Durmishi lag „Momo“ schon 0:14 hinten! Aus einer Bodensituation heraus
gelang es Durmishi den Arm von Krause einzuschließen. Es gab kein entrinnen und der Gästeringer
konnte unseren Mann sechs mal drehen. Allerdings hatte der Westendorfer sich dabei wohl etwas
übernommen. Denn von nun an schwanden seine Kräfte und der FCE-Ringer riss das Geschehen an sich.
Mit einem starken Willen und erfolgreichen Beinangriffen drehte er das Match und brachte die Halle zum
toben. Am Ende gewann er mit 1:0/16:15. Solche Energieleistungen konnten die folgenden Kämpfer der
Erzgebirger nicht verbringen. Denn sowohl Rolf Linke (98kg-GR), gegen den Österreichischen Meister
Daniel Gastl als auch Philipp Herzog (66kg-GR), gegen Christopher Krämer , waren ihren Gegnern
deutlich unterlegen und gaben jeweils vier Mannschaftspunkte ab. Somit ging es mit einer knappen 9:8-
Führung in die Pause.
Zum Glück waren für Robert Olle (86kg-FS) die sieben Kilo Gewichtsnachteil gegen Patrick Riedler kein
Problem. Er war jeder Zeit Herr der Lage und konnte sogar die kleine Druckphase des Bayern, kurz vor
dem Ende, noch einmal kontern und drei Punkte für das Auer Punktekonto verbuchen (3:0/16:5). Leider
konnte William Stier (71kg-FS) einen guten Start zum wiederholten male nicht vergolden. Gegen
Mehmet Feraim führte er bereits mit 6:2 Punkten und unterlag letztlich mit 0:2/6:13. Völlig ausgepumpt
aber glücklich verließ
Gabor Madarasi (80kg-GR) die Matte. In einem engen Gefecht rang er Michael Heiß nieder.
Entscheidend war eine 2-er-Wertung in der ersten Runde (1:0/2:0). Damit stand der Mannschaftserfolg
schon fest, denn beim Zwischenstand von 13:10 war den Auern der Sieg nicht mehr zu nehmen, da
Krisztian Jäger (75kg-GR) kampflos zu vier Punkten kam. Brian Bliefner (75kg-FS) konnte gegen Simon
Einsle also befreit aufringen. Er kontrollierte die Begegnung dann auch, ohne das letzte Risiko
einzugehen. Eine erfolgreiche Aktion genügte um den 1:0/2:0- Punktsieg einzutüten.

 

 

 

28.10.17 SV Hallbergmoos – FCE Aue I

Unglückliche Niederlage in Hallbermoos!

Die FCE- Ringer konnten den Sieg aus der Vorrunde nicht wiederholen. 5 Einzelerfolge reichten am
Ende nicht zum Sieg, da unter dem Strich einige Kämpfe zu klar verloren wurden. Dabei waren die
Voraussetzungen nicht einmal so schlecht, denn die einheimischen Zuschauer sorgten nicht
unbedingt für Stimmung, da war die kleine Auer Fan- Kolonie schon lautstärker. Leider war der
Unparteiische bei einigen Entscheidungen auf Seiten der Gastgeber und sorgte dabei einige male
für ungläubiges Kopfschütteln in der Auer Ecke.
Es begann für die Gäste wie gemalt. Adrian Hajduk (57kg-GR) sorgte gleich zu Beginn für einen
Paukenschlag und holte gegen Rene Winter 4 Mannschaftspunkte. Eine ganz starke Leistung zeigte
einmal mehr Mateusz Filipczak (130kg-FS). Er besiegte den guten Ungarn, Richard Csercsics, nach
anfänglichen Schwierigkeiten, sicher nach Punkten (2:0/11:6). Stark in Form zeigte sich auch
Emanuel Krause (61kg-FS). Mit einer taktischen Meisterleistung hielt er seinen Kontrahenten,
Thomas Kopp, über die gesamte Zeit in Schach und wurde vom Schiedsrichter zum verdienten
Punktsieger erklärt (2:0/3:0). Drei Kämpfe, drei Siege besser konnte es für die Veilchen- Ringer
nicht beginnen, doch die letzten beiden Duelle vor der Pause dämpften die Stimmung in der Gäste-
Ecke gewaltig. Rolf Linke (98kg-GR) braucht nach seiner Hand- OP noch Zeit, um zu alter Stärke
zurück zu finden. Der Litauer Vilius Laurinaitis nutzte das konsequent aus. 15 Sekunden vor Ende
der Begegnung holte er sich die letzten beiden Punkte zur technischen Überlegenheit. Eine
undankbare Aufgabe hat in der Rückrunde Philipp Herzog (66kg-GR). Als „Freistiler“ hatte er
gegen den Schweden Hussam Omar nicht die Spur einer Chance und gab folgerichtig auch vier
Mannschaftspunkte ab. So wurde aus einem sicheren 8:0- Vorsprung ein 8:8 zur Halbzeit.
Leider setzte sich der Trend auch nach der Pause fort. Franco Büttner (86kg-FS) braucht nach seiner
langen Verletzungspause noch Zeit. Die gab ihm Ergün Aydin nicht. Auch hier endete das Gefecht
vorzeitig und die vollen vier Punkte landeten auf dem Mannschaftskonto der Bayern. Eine ganz
bittere Niederlage musste William Stier (71kg-FS) einstecken. Eigentlich war er gegen Manuel
Striedl schon auf der Siegerstraße, aber eine Unachtsamkeit kurz vor dem Ende brachte dem
Einheimischen noch den Punkterfolg (1:0/6:5). Im folgenden Duell wurde Gabor Madarasi (80kg-
GR) leider nicht für seine gute Leistung belohnt. Im Kampf gegen den U-23- Europameister aus
Schweden, Alex Kessidis, agierte er auf Augenhöhe. Leider beeinflusste hier der Mattenrichter das
Geschehen enorm, indem er seine Passivitätsentscheidungen meist zu Ungunsten von Gabor
anzeigte. Endstand hier, 0:2/0:3 aus Sicht unseres Ungarn. Dafür ließ sein Landsmann Krisztian
Jäger (75kg-GR) im Vergleich mit Michael Prill nichts anbrennen. Es reichte zwar diesmal nicht zur
technischen Überlegenheit (auch hier ließ der unparteiische das ständige Rückwärtslaufen von Prill
meist durchgehen), aber drei Punkte bereicherten das Auer Konto (3:0/9:0). Als im Hinkampf in
Aue Brian Bliefner Andreas Walter nach Punkten besiegen konnte war auf der Web-Seite von
Hallbergmoos zu lesen: Walter wäre der stärkere Mann konnte es nur nicht zeigen! Scheinbar ist
wohl doch eher Brian der Stärkere, denn auch diesmal behielt er die Überhand, obwohl er lange
einem 0:2- Rückstand hinterher laufen musste. Letztlich konnte er einen knappen 1:0/3:2- Sieg
bejubeln. Doch auch dieser Erfolg konnte die 12:15- Niederlage im Mannschaftskampf nicht mehr
verhindern.

 

 

 

 

21.10.17 SV Johannis Nürnberg – FCE Aue I

 Nürnberger „Grizzlis“ zu stak für FCE- Ringer!

Vor einer stimmungsvollen Kulisse, zu der auch die zahlreiche Auer Fans ihren Beitrag leisteten,
unterlagen die Veilchenringer in Nürnberg mit 4:17. Dabei täuschte das Ergebnis über den wahren
Kampfverlauf ein wenig hinweg. Mit etwas Fortune können vier Kämpfe auch an die Auer Ringer gehen.
Im ersten Duell der Rückrunde stand der obligatorische Stilartwechsel an. Traditionell tut sich unsere
Mannschaft hier etwas schwerer, aber am Samstag sah man in Ansätzen, dass dieses Jahr auch hier noch
einiges möglich ist und das Ziel Achtelfinale durchaus erreicht werden kann.
Im Limit bis 57kg-GR zeigte unser Adrian Hajduk, dass er sich auch im Klassischen Ringkampf
beachtlich präsentieren kann. Gegen den Deutschen Spitzen Ringer, Fabian Schmitt, führte er lange. Ein
5- Punkte- Wurf des Einheimischen drehte schließlich das Match und unser Pole geriet auf die
Verliererstraße (0:2/4:9). Der Gegner von Mateusz Filipczak (130kg-FS) war für ihn kein Unbekannter.
Auf den Kubaner Reinieri Salas Perez traf er schon bei den Weltmeisterschaften. Auch damals unterlag er
knapp. Am Samstag hätte, bei konsequenter Regelauslegung , Mateusz durchaus gewinnen können, aber
die offensichtliche Passivität des Kubaners wurde vom Unparteiischen nicht bestraft. So musste er eine
unglückliche 0:1/2:3- Niederlage hinnehmen. Einen großen Kampf zeigte Emanuel „Momo“ Krause
(61kg-FS). Endlich konnte er in „ seiner“ Stilart Freistil antreten. Er legte gegen den Bulgaren, Stoyan
Iliev, los wie die Feuerwehr. Bis zur letzten Kampfminute führte er noch mit 6:3 Punkten! Dann konnte er
den den angreifenden Bulgaren nicht mehr im Zaum halten und gab den Erfolg noch aus der Hand
(0:1/6:8). In einem Gefecht auf Augenhöhe musste sich Rolf Linke, nur auf Grund einer
Passivitätsverwarnung, Philipp Vanek beugen (0:1/0:1). Philipp Herzog (66kg-GR) muss in diesen Jahr
auch im Klassischen Ringkampf auf die Matte. Gegen Deniz Meneske rang er 1.30 Minuten gut mit, dann
wurde er vom Nürnberger kalt erwischt und fand sich auf beiden Schultern wieder.
Franco Büttner (86kg-FS) zeigte sich in guter Form. Auch wenn der Sieg letztlich an Milan Blagoev ging
(2:0/4:1) machte sein Auftritt Mut für die kommenden Aufgaben. Ebenso überzeugend trat William Stier
(71kg-FS) auf. Beim Hinkampf in Aue unterlag er Tim Stadelmann noch vorzeitig. Diesmal fehlte nicht
viel und William hätte als jubelnder Sieger die Matte verlassen. Doch am Kampfende musste er dem
„Abkochen“auf die 71 Kg Tribut zollen, so gab er noch vier Punkte ab und musste Stadelmann den Sieg
überlassen (0:1/6:7). Auch mit Gabor Madarasi (80kg-GR) war der Auer Trainer, Björn Schöniger,
zufrieden. Auch wenn er sein Duell gegen Roland Schwarz nicht gewinnen konnte (0:2/1:8), bestätigte er
seine gute Form der letzten Wochen. Danach sorgte Krisztian Jäger (75kg-GR) dafür, dass das Auer
Punktekonto nicht leer blieb. Gegen Michael Lutz brauchte er 3,5 Minuten, danach stand seine technische
Überlegenheit fest. Im letzten Kampf des Abends traf Brian Bliefner (75kg-FS) auf den Griechen Olegk
Motsalin. Motsalin ist als ausgewiesener Konterringer bekannt. Dies sollte letztlich auch in diesem Duell
den Ausschlag geben. Da Brian 1:2 im Rückstand war musste er den Vorwärtsgang einlegen. Darauf hatte
der Grieche nur gewartet, so sammelte er Punkt um Punkt und ließ das Mannschaftskonto der „Grizzlis“
um weitere 3 Punkte (3:0/9:1) anwachsen.

 

 

 

SV Wacker Burghausen – FCE Aue I

 Niederlage im Spitzenduell!

Mit einer 6:21 Niederlage im Gepäck, kehrten die Veilchenringer am Wochenende aus Burghausen
zurück. Letztlich wogen die Ausfälle von Emanuel Krause und Mateusz Filipczak zu schwer, um ein
besseres Resultat zu erzielen. Das konnten auch die Rückkehrer Peter Bacsi und Franco Büttner nicht
wett machen. Damit fallen die FCE- Ringer, nach Abschluss der ersten Halbserie, auf Platz drei zurück.
Adrian Hajduk (57kg-FS) lag gegen Vladimir Egorov schnell mit 0:4 hinten. Im weiteren Kampfverlauf
riss er den Kampf an sich aber mehr als zwei „kleine“ Punkte gelangen ihm nicht mehr, somit musste er
seine 0:1/2:4- Punktniederlage akzeptieren. Eine ganz starke Leistung zeigte unser Kapitän Nico Schmidt
(130kg-GR). Mit seiner ganzen Routine hielt er den Ungarn Armin Majoros auf Distance und besiegte ihn
schließlich mit 2:0/4:1. In den nächsten beiden Duellen war für den FCE nichts zu holen. Erst fand sich
Roy Gläser (61kg-GR) gegen Virgil Munteanu auf beiden Schultern wieder, danach machte Erik Thiele
mit unserem Mannschaftsleiter, Frank Witscher (98kg-FS), kurzen Prozess (Technische Überlegenheit).
Eine konzentrierte Leistung zeigte Philipp Herzog (66kg-FS). Er war gegen Enes Akbulut von Beginn an
der aktivere Ringer und führte folgerichtig auch bis kurz vor Schluss mit 4:0 Punkten. Leider ließ er dann
noch einene gelungenen Angriff des Burhauseners zu und statt zwei landete nur noch ein
Mannschaftspunkt auf dem Auer Konto (1:0/4:2). Beim Stand von 3:9 aus FCE- Sicht ging es in die
Pause.
Peter Bacsi (86kg-GR) zeigte gegen Eugen Pornomartschuk seine ganze Klasse. Er siegte mit 3:0/8:0
nach Punkten und konnte den starken Burghausener in der zweiten Runde sogar werfen. Zu hoch war
danach die Hürde für Niklas Ohff (71kg-GR). Gegen den Deutschen Meister, Matthias Maasch hatte er
keine Chance. In der zweiten Runde hatte der Wacker- Ringer die nötigen Punkte gesammelt, um mit
technischer Überlegenheit zu triumphieren. Ähnlich verlief es im folgenden Duell. Erstmals seit einigen
Jahren stand Franco Büttner (80kg-FS) wieder für Aue auf der Matte. Man merkte ihm seine lange
Verletzungspause noch an, so konnte er die vorzeitige Niederlage, gegen Benjamin Sezgin nicht
verhindern. Brian Bliefner (75kg-FS) hatte mit Magomedmurad Gadzhiev eine schier unlösbare Aufgabe
vor der Brust. Er wehrte sich nach Kräften musste sich aber mit 0:3/0:12 geschlagen geben. Auch
Erfolgsgarant Krisztian Jäger (75kg-GR) ließ am Samstag Federn. Auch wenn das Resultat äußerst knapp
ausfiel, musste er Michael Widmayer den Sieg überlassen (0:1/0:1)

 

 

 

07.10.17 FCE I Aue - RV Lübtheen

 16 :11 Heimsieg!

FCE- Ringer zwingen auch die Kämpfer aus Lübtheen in die Knie!

Durch den vierten Sieg in Folge festigen die Veilchenringer ihren zweiten Tabellenplatz und können
nun am nächsten Samstag mit breiter Brust in das Duell mit dem derzeitigen Spitzenreiter Wacker
Burghausen gehen.
Der angekündigte Fanbus der Mecklenburger blieb dann doch zu Hause, aber Coach Björn
Schöniger hatte trotzdem allen Grund zur Freude. Zum Einen war die Auer Ringerhalle bis zum
bersten gefüllt, zum Anderen zeigten sich seine Mannen von ihrer besten Seite. „Heute hatten wir
keinen einzigen Schwachpunkt in der Mannschaft, ich weiß gar nicht wen ich am meisten loben
soll“. So seine Aussage nach dem erfolgreichen Mannschaftskampf.
Der Einstieg konnte besser nicht sein. Adrian Hajduk (57kg-GR) machte mit Alexander Röll kurzen
Prozess und war schon nach knapp zwei Minuten Sieger durch technische Überlegenheit und für
Nico Schmidt (130kg-GR) hatten die Gäste keinen Gegner mitgebracht. Doch diese komfortable
8:0- Führung schmolz schnell dahin, denn Emanuel Krause (61kg-GR) traf danach auf den
mehrfachen Dänischen Meister, Anders Nyblom. Mit großem Kampfgeist gab „Momo“ nur drei
Mannschaftspunkte ab. Das gelang Tim Pistorius (98kg-FS) leider nicht, aber fast 20kg
Gewichtsnachteil und mit Ilja Matuhin ein starker Gegner, waren eine zu große Hypothek. Beim
Zwischenstand von 8:7 für die Veilchen kam Philipp Herzog (66kg-FS) eine Schlüsselrolle zu.
Kurz vor der Halbzeitpause traf er auf Dennis Langner. Langner ist routiniert und sicher zur
deutschen Spitzenklasse zu zählen, aber Herzog kämpfte um jeden Zähler und ließ sich auch nicht
von einem kurzzeitigen Rückstand vom Weg abbringen. Am Ende landeten zwei Zähler auf dem
Auer Mannschaftskonto. „Als Philipp den Kampf für sich entschieden hatte, habe ich fest an
unseren Gesamtsieg geglaubt“ freute sich der Auer Trainer zur Pause.
Da Peter Bacsi immer noch nicht eingesetzt werden konnte ging wieder Gabor Madarasi (86kg-GR)
für den FCE auf die Matte. Sein Gegner war der für Dänemark startende Rajbek Bisultanov. Gabor
konnte sogar in Führung gehen, aber gegen die druckvolle Kampfweise des Dänen war kein Kraut
gewachsen. Trotzdem gab unser Ungar nur drei Mannschaftspunkte ab (0:3/2:12). Spannend ging es
zwischen Niklas Ohff (71kg-GR) und Alexander Ginc zu. Zu Beginn bestimmte Niklas das Duell,
doch dann gelang Ginc ein Wurf und er ging in Führung. Zur Freude der Auer Fans konnte unser
Mann auch eine Vierer- Wertung erzielen. Damit legte er den Grundstein für seinen knappen
Punktsieg (1:0/8:6). Ein weiterer Höhepunkt war das Duell des Ex-Thalheimers Benjamin Opitz
und dem Slowaken Robert Olle (80kg-FS). Auch wenn Olle in der letzten Sekunde den möglichen
Erfolg aus der Hand gab rechtfertigte er mit einer couragierten Vorstellung seine Nominierung
(0:1/4:6). Brian Bliefner (75kg-FS) brachte am vergangen Samstag seinen Trainer Björn Schöniger
erst zur Verzweiflung, denn er traf erst eine Minute vor dem offiziellen Wiegebeginn ein. Gerade
Brian war aber als wichtiger Faktor für den möglichen Sieg eingeplant. Auf der Matte machte er das
dann alles vergessen. In der Vorwoche durch die Mannschaftstaktik noch ausgebremst, konnte er
sich nun voll entfalten. Sein Gegner war der alte Haudegen Martin Buhz. Der FCE- Ringer kannte
keine Gnade spielte seinen Vorteil der Jugend voll aus und schaffte kurz vor Ende sogar noch den
Punkt zur technischen Überlegenheit! Ganz nebenbei war damit auch der Mannschaftserfolg so gut
wie in der Tasche. Denn beim Stand von 15:11 und Erfolgsgarant Krisztian Jäger (75kg-GR) in der
Hinterhand konnte eigentlich nichts mehr anbrennen. Der sympathische Ungar ließ dann auch keine
Zweifel aufkommen, besiegte Karan Mosebach mit 1:0/3:1 und die Halle feierte frenetisch.

 

 

 

16.09.17 TSV Westendorf - FCE Aue

Überraschender Auswärtssieg in Westendorf!

Die Veilchenringer knüpften nahtlos an die starke Leistung der Vorwoche an und entführen, nach geschlossener Mannschaftsleistung, zwei Punkte aus Westendorf. Vor einer beeindruckenden Kulisse behielten die Gäste den Kopf oben und ließen sich auch durch den 4:10- Pausenrückstand nicht vom Weg abbringen. Dabei waren die Voraussetzungen alles Andere als gut. Nach Peter Bacsi und Franco Büttner, fielen nun auch noch Adrian Hajduk und Philipp Herzog, verletzungsbedingt aus.
Für Hajduk ging Eigengewächs Roy Gläser (57kg-FS) auf die Matte. Er hielt anfangs gegen Markus Stechele gut mit. Brachte sich dann aber durch einen eigenen Fehler so stark in Bedrängnis , dass er auf Schultern unterlag. Nico Schmidt (130kg-GR) traf auf den österreichischen WM- Telnehmer Daniel Gastl. Leider ließ er sich kurz nach Kampfbeginn von einem Schulterschwung des Österreichers überraschen und lag dadurch 0:4 zurück. Unser Kapitän versuchte nun Alles, aber mehr als zwei kleine Punkte konnte er nicht erkämpfen, aber immerhin gab er dadurch nur einen Mannschaftspunkt ab. Durch den Ausfall von Philipp Herzog entschloss sich Coach Björn Schöniger zu einem taktischen Kniff. Statt Emanuel Krause im Limit bis 61kg-GR antreten zu lassen, bot er hier Max Seidler auf. Der trat mit Übergewicht an und so gingen 4 Punkte auf das Konto der Gastgeber. Doch dies wurde durch Mateusz Filipczak (98kg-FS) schnell kompensiert. Gewohnt druckvoll ließ er seinem Kontrahenten, Philipp Geisenberger, nicht die Spur einer Chance. Nach nur 42 Sekunden stand seine technische Überlegenheit fest. Es folgte ein Schlüsselkampf der für den weiteren Verlauf vorentscheidend war. „Momo“ Krause (66kg-FS) durfte erst mals in seiner bevorzugten Stilart antreten. Auch wenn er dadurch eine Gewichtsklasse höher antreten musste. Er war von Beginn an hellwach und unterlag, dem starken Mehmet Feraim, nur knapp, nach zwei umstrittenen Passivitätsverwarnungen (0:2/0:1). Damit ging der Plan von Björn Schöniger voll auf, der durch die Umstellung zwei 0:4- Niederlagen verhindern wollte.
Nach der Pause legte Gabor Madarasi (86kg-GR) den Grundstein für die erfolgreiche Aufholjagd. Nach gutem Kampf besiegte er den Einheimischen Michael Heiß nach Punkten (7:5/1:0). Wer weiß wie der Mannschaftskampf am Ende ausgegangen wäre wenn Westendorf gegen
.Niklas Ohff (71kg-GR)seinen schwedischen Spitzenringer, Zakarias Tallroth, aufgeboten hätte. Durch den Pilotenstreik bei der Fluggesellschaft Air- Berlin war das an diesem Kampftag aber nicht möglich. Doch auch sein Vertreter Philipp Reiner ist kein Schlechter, fand aber in Niklas seinen Meister. Unser Mann ließ sich weder vom kurzzeitigem 2:3- Rückstand, noch von den aufgeregten Fans der Gastgeber beeindrucken. Mit einer erstaunlichen Coolness siegte er sogar technisch überlegen. Da wollte sich auch Robert Olle (80kg-FS) nicht lumpen lassen. Er präsentierte sich in Topform und legte Lennart Wunderlich, kurz vor dem Ende, gar auf beide Schultern! Als dann auch noch Brian Bliefner (75kg-FS) sein Gefecht gegen Simon Einsle mit 5:2/2:0 gewann, war den Auer der Sieg nicht mehr zu nehmen. Hierbei war besonders wichtig, dass Brian beim Stand von 3:2 noch eine 2Punkte- Wertung gelang, somit gingen 2 statt nur einem Punkt auf das Konto. Dadurch hätte Krisztian Jäger (75kg-GR) sogar mit 0:4 unterliegen dürfen, ohne den Mannschaftserfolg zu gefährden. Das war auch gut so, denn Krisztian hatte diesmal keine Chance. Philipp Heiß war an diesem Tag einfach zu stark und unser Ungar fand gegen ihn kein Mittel. Am Ende stand es 12:0/3:0 für den Westendorfer.
Das Endresultat von 15:13 für den FCE waren an diesem Tag bei den Gästen nur glückliche Gesichter zu sehen und es ging mit 2 wichtigen Punkten im Gepäck zurück ins Erzgebirge. Neben der starken Leistung seiner Mannschaft beeindruckte Trainer Schöniger, dass im Team von Westendorf nicht weniger als acht(!!) Eigengewächse standen. Das sucht in der ersten Bundesliga seines Gleichen.

 

 

 

10.09.17 FCE Aue I - SV Hallbergmoos

 1. Sieg, bärenstarke Leistung gegen Hallbergmoos!

Was für einen Kampfabend erlebten die zahlreichen Zuschauer in der Auer Ringerhalle am Samstagabend! Mit einem durch die Bank überzeugenden Heimsieg schickten die Veilchen- Ringer die Gäste zurück nach Bayern! In sieben von zehn Duellen behielten die Auer die Oberhand! Alle engen Kämpfe entschied die Heimmannschaft für sich! Ein durchweg überragender Auftritt!
Wie schon in der Vorwoche stachen die Trümpfe zu Beginn. Adrian Hajduk (57kg-FS) ließ Rene Winter nicht die Spur einer Chance und siegte technisch überlegen. Das schaffte auch im folgenden Duell Nico Schmidt (130kg-GR), der Florian Lederer schon nach 2.34 Minuten zermürbt hatte. Danach kämpfte Emanuel Krause (61kg-GR) wie ein Löwe gegen den starken Litauer, Justas Petravicius. Doch auf diesen Niveau merkt man am Ende deutlich , dass er ein Freistilspezialist ist und dadurch eine undankbare Aufgabe meistern musste. Trotz der vorzeitigen Niederlage aber ein Sonderlob für seinen aufopferungsvollen Kampf! Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte Mateusz Filipczak (98kg-FS), Ahmet Bilici in die Schranken weisen. In einer spannenden Begegnung musste unser Pole zu Beginn einige Beinangriffe zulassen und lag dadurch nach Punkten zurück. Aber spätestens Mitte der zweiten Kampfhälfte wendete sich das Blatt. Er übernahm die Kampfregie und drehte mit unbändigem Kampfgeist das Match. Am Ende war er umjubelter Punktsieger (2:0/17:11). Da wollte sich auch Philipp Herzog (66kg-FS) nicht lumpen lassen. In einem ausgeglichenen Duell behielt er, gegen Thomas Kopp, punktgleich (1:0/3:3), auf Grund der letzten erzielten Wertung, die Überhand. Mit einem erfreulichen 11:4 Halbzeitstand ging es in die verdiente Pause.
Erstmals in dieser Saison ging Gabor Madarasi (86kg-GR) für Aue auf die Matte, er vertrat seinen verletzten Landsmann, Peter Bacsi. Er konnte dabei eine Niederlage gegen Alex Kessidis nicht verhindern, gab aber nur drei, statt vier Mannschaftspunkten ab (0:3/2:10). Das schaffte William Stier (80kg-FS) danach leider nicht. Er musste aber auch im Limit bis 80kg antreten, sonst ringt er in der Klasse bis 71kg . Sein Gegner, Ergün Aydin, nutzte seinen Gewichtsvorteil konsequent aus. Doch William zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Daran ändert auch seine vorzeitige Niederlage nichts (0:4/0:15). Was danach folgte konnte man so nicht erwarten! Alle drei weiteren Begegnungen gingen an die Kämpfer im roten Trikot! Dabei gelang
Niklas Ohff (71kg-GR) die gefühlte Vorentscheidung des gesamten Mannschaftskampfes. In einem verbissenen, nicht immer ganz fair geführtem Duell, ließ er sich nicht beeindrucken und besiegte den verzweifelten Hussam Omar verdient mit 1:0/4:2. Im vorletzten Kampf zeigte Brian Bliefner (75kg-FS) den verantwortlichen des DRB, dass es vielleicht ein Fehler war seinen Gegner Andreas Walter, statt ihm für die für die U23-EM zu nominieren, denn er besiegte den Hallbermooser, nach überzeugender Leistung mit 2:0/6:2! Zum Abschluss sahen die begeisterten Fans noch die Demonstration der Stärke, durch Krisztian Jäger (75kg-GR). Er beherrschte den überforderten Michael Prill nach Belieben und gewann folgerichtig vorzeitig nach Punkten!
So kann es weiter gehen! Dieser 18:11 Sieg hat auf jeden Fall Appetit auf mehr gemacht!

 

 

 

02.09.17 FCE Aue I - SV Johannis Nürnberg

Am vergangenen Samstag startete nun auch unsere 1.Mannschaft in die Saison. Vieles ist neu. Man startet durch die Umstrukturierung des DRB nun wieder in der ersten Bundesliga. Dazu kommt noch die Neueinteilung bei den einzelnen Gewichtsklassen. Herausforderungen denen sich die Verantwortlichen im Vorfeld stellen mussten. Dabei wurde dann auch deutlich welch steiniger Weg, in dieser Saison, vor den Veilchen- Ringern liegt. In der gut gefüllten Halle in der Auer Neustadt waren die Gastgeber letztlich chancenlos gegen auch nicht übermächtige „Grizzlys“ aus Nürnberg.
Dabei begann alles nach Plan. Unser Neuzugang, Adrian Hayduk /57kg-FS), besiegte den jungen Adrian Barnowski durch technische Überlegenheit. Kapitän Nico Schmidt (130kg-GR) konnte mit einem 2:0- Punktsieg gegen Tobias Nendel nach legen. Allerdings gab es in den folgenden drei Duellen dann keinen Grund mehr zum jubeln. Emanuel „Momo“ Krause (61kg-GR) konnte als Freistilspezialist dem Nationalkader Fabian Schmitt nur begrenzt Paroli bieten. Am Ende musste er die technische Überlegenheit des Gegners anerkennen. Da Mateusz Filipczak verhindert war, stellte sich Tim Pistorius mit seinen reichlich 80 kg in den Dienst der Mannschaft und trat im Limit bis 98kg-FS an. Folgerichtig fand er sich, gegen Milan Blagoev, noch in der ersten Runde auf beiden Schultern wieder. Philipp Herzog (66kg-FS) begann gut gegen Stoyan Iliev. Er konnte auch die erste Wertung für sich verbuchen. Doch der mehrfache Bulgarische Meister stellte sich immer besser auf Philipp ein und entschied den Fight am Ende durch mehrere unwiderstehliche Beinschrauben. Somit ging es mit einem 6:12 Rückstand in die Pause.
Einen kleinen Lichtblick lieferte dann unser zweiter Neuer, der Ungar Peter Bacsi (86kg-GR), er setzte sich knapp gegen Roland Schwarz durch (1:0/4:2). Das dritte neue Gesicht auf Auer Seite, Niklas Ohff (71 Kg-GR), hatte mit Deniz Meneske einen starken Gegner. Mehr als eine 0:3/0:8- Niederlage war an diesem Abend nicht drin. Brian Bliefner erging es gegen den abgezockten Olegk Motsalin ähnlich, was er auch probierte, der Gästeringer hatte die bessere Antwort. Auch hier gingen drei Mannschaftspunkte (0:3/0:8) nach Franken. Bei William Stier (75kg-FS), dem vierten Zugang der Veilchen, hatte man das Gefühl er ging etwas übermotiviert in die Begegnung mit Tim Stadelmann. Seine Angriffe waren nicht gut vorbereitet, so war es für Stadelmann leicht sie zu kontern und am Ende als Sieger durch technische Überlegenheit die Matte zu verlassen. Ein Garant für Punkte scheint auch in dieser Saison wieder Krisztian Jäger (75kg-GR) zu sein. Nach nur knapp zwei Minuten legte er Michael Lutz auf den „Ast“ und sorgte damit wenigstens kurz für etwas Stimmung bei den, an diesem Abend, nicht verwöhnten Fans.

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