1. Mannschaft

 

 

 

Unsere 1.Mannschaft ringt zur zeit in der DRB Bundesliga Staffel Südost. In der letzten Saison belegte sie den 4.Platz in der Staffel. Dieser berechtigte uns zur Teilnahme an der Bundesligaendrunde. Nach einem Heimsieg (20:14) und einer Auswärtsniederlage(22:6) mussten wir uns aus dem Titelrennen verabschieden. In der Endabrechnung belegten wir Platz 9 und erreichten unser selbst gestecktes Saisonziel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Heimkämpfe in der Saison 2018/19

 

15.09.2018 -19:00Uhr        FCE Aue - RSV Greiz

29.09.2018 -19:30Uhr        FCE Aue - SV Halbergmoos

06.10.2018 -19:30Uhr        FCE Aue - SV Wacker Burghausen

17.11.2018 -19:30Uhr        FCE Aue - WKG Pausa/Plauen

01.12.2018 -17:30Uhr        FCE Aue - SV Johannis Nürnberg

15.12.2018 -19:30Uhr        FCE Aue - TSV Westendorf

 

Die Auswärtskämpfe in der Saison 2018/19

 

22.09.2018     WKG Pausa/Plauen - FCE Aue

30.09.2018     SV Johannis Nürnberg - FCE Aue

13.10.2018     TSV Westendorf - FCE Aue

10.11.2018     RSV Greiz - FCE Aue

24.11.2018     SV Halbergmoos - FCE Aue

08.12.2018     SV Wacker Burghausen - FCE Aue

 

 

Weitere Infos unter www.liga-db.de

Unsere 1. Mannschaft

 

Cheftrainer Björn Schöniger

Mannschaftsleiter Frank Witscher

Kampfberichte

 

1.Bundesliga

Saison 2018/2019

 

 


 

 

RSV Greiz – FC Erzgebirge Aue 12 : 15 (3:9)


Mit geschlossener Mannschaftsleistung Greizer in die Knie gezwungen!

 

Das Vogtland liegt den FCE- Ringern in dieser Saison. Schon in Pausa konnte man einen Auswärtssieg erringen. Vor einer beeindruckenden Kulisse entführte man nun die Punkte aus dem Thüringischen Vogtland. Coach Björn Schöniger hatte am Vortag seines Geburtstages ein glückliches Händchen bei seiner Aufstellung. Alle Trümpfe in seiner Mannschaft stachen, so konnten die zahlreich mitgereisten Aue- Fans ihre Mannschaft, nach der Begegnung, lautstark feiern.

Mariusz Los (57kg-GR) kochte auf das Limit bis 57kg ab und kam kampflos zu vier Punkten,

da der junge Maximilian Böttger Übergewicht hatte. Einen spannenden und ausgeglichenen Kampf lieferten sich danach Mateusz Filipczak (130kg-FS) und Magomedgadji Nurov. Der Mazedonier kämpfte im Vorjahr noch für Weingarten und belegte bei den Europameisterschaften den 5. Platz. Das Geschehen spitzte sich vor allem in den letzten 30 Sekunden zu. Mit einer Energieleistung ging Mateusz mit 4:2 in Führung, doch der Einheimische ging sofort zum Gegenangriff über und es gelang ihm unseren Polen zu werfen. Durch diese Vierer- Wertung ging der knappe Punktsieg (1:0/6:4) nach Greiz. Auch Philipp Herzog hatte Gewicht gemacht. Er startete in der Klasse bis 61 kg-FS. Ihm stand der starke Vladimir Codreanu gegenüber. Philipp merkte man seine längere Wettkampfpause nicht an. Er blieb stets aufmerksam und ließ sich auch von einem kurzzeitigem 2:10 Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Durch seinen furiosen Endspurt sorgte er dafür , dass nur zwei Zähler auf dem Greizer Punktekonto landeten (0:2/4:10). Durch den Stilartwechsel kam Rolf Linke (98kg-GR) zu seinem ersten Saisoneinsatz. Er tat sich gegen Thomas Leffler sichtlich schwer. Beiden Athleten gelang es nicht die richtige Fassart zu finden. So verwunderte es nicht , dass die Begegnung ohne technischen Punkt zu Ende ging. Der Glücklichere war am Ende unser Mann, da beim 1:1 Leffler als letzter die Passivitätsverwarnung bekam. Für das Highlight des Abends , aus Auer Sicht, sorgte im letzten Duell vor der Pause, Mate Krasznai (66kg-GR). Nach ausgeglichener 1.Runde stand es noch 1:0 für den Deutschen Spitzenringer Alexander Grebensskov. Dann brannte unser Ungar allerdings ein Technikfeuerwerk ab, dass dem Greizer förmlich die Luft weg blieb. Am Ende feierte Mate einen umjubelten 4:0/18:1- Erfolg nach technischer Überlegenheit. Das ergab einen erfreulichen Pausenstand von 9:3 für unsere Mannen. Allen war aber klar, dass noch einige schwere Kämpfe warteten und noch keine Vorentscheidung gefallen war.


Unter dem Jubel der mitgereisten Auer betrat dann Björn Schöniger (86kg-FS) selbst die Matte. Er konnte die vorzeitige Niederlage gegen den Deutschen Meister Martin Obst zwar nicht verhindern, schlug sich aber sehr achtbar. Als sich dann William Stier (71kg-FS) nach großer kämpferischer Leistung, Vladimir Gotisian mit 0:3/0:8 beugen musste, war der Pausenvorsprung aufgebraucht und die Gastgeber gingen erstmals in Führung (10:9). Zum Glück rückte Francis Weinhold (80kg-GR) die Kräfteverhältnisse wieder gerade. Er rollte und warf den 20-jährigen Ron Watzek so oft, bis er die 15 Punkte zur technischen Überlegenheit gesammelt hatte. Die Spannung war förmlich mit den Händen zu greifen. Vor den beiden letzten Duellen war für beide Teams noch alles möglich. Der RSV hatte durch Dawid Karecinski (75kg-GR) und Daniel Sartakov (75kg-FS) noch zwei heiße Eisen im Feuer, doch auch die Veilchen- Ringer waren mit Krisztian Jäger und Brian Bliefner gut aufgestellt. Im Vorjahr musste sich Krisztian noch dem ehrgeizigen Polen beugen. Karecinski war da noch in Pausaer Diensten. Diesmal drehte unser Ungar aber den Spieß um. Ein blitzschneller Schulterschwung in der ersten Runde war der Grundstein zum letztlich ungefährdetem 2:0/4:1- Sieg. Damit war der Jubel im Auer Lager groß. Der Auswärtssieg war den Schöniger- Schützlingen jetzt nicht mehr zu nehmen. Brian Bliefner wollte sich allerdings noch für die im Hinkampf erlittene 0:1 -Niederlage revanchieren. Er konnte gegen seinen Dauerrivalen Sartakov auch mit 1:0 in Führung gehen. Im weiteren Verlauf dominierte er auch das Gefecht, aber die Punkte machte Sartakov. Dem es gelang Brians Angriffe abzuwehren und sie zu eigenen Wertungen zu nutzen. So gingen diesmal die Punkte auf das Greizer Konto (2:0/4:1). Am Gesamtsieg der Veilchen änderte das allerdings nichts und die Fans feierten ihre Mannschaft ausgiebig. In der anschließenden Pressekonferenz lobte Björn Schöniger seine Männer für die geschlossene Mannschaftsleistung und bedankte sich für die stimmungsvolle Kulisse.

Am nächsten Wochenende wartet mit der WKG Pausa/Plauen eine harte Nuss auf die Auer, denn in der Rückrunde sind die Pausaer stärker einzuschätzen, was auch der Heimsieg am Samstag gegen Westendorf zeigte.


TSV Westendorf – FC Erzgebirge Aue 14 : 13 (8 : 10)

Knappe Auswärtsniederlage in Westendorf!


Mit einer knappen Auswärtsniederlage kehrten die FCE- Ringer aus Bayern zurück. Allerdings war an diesem Tag, trotz Aufstellungssorgen, entschieden mehr drin. Die Entscheidung im Mannschaftskampf fiel in der Klasse bis 86kg-GR. Gabor Madarasis knappe Niederlage konnte von den folgenden Auern nicht mehr wett gemacht werden.

Pierer Vierling (57 kg-FS) war gegen Niklas Stechele auf verlorenem Posten und unterlag vorzeitig. Erstklassig in Form ist weiterhin Nico Schmidt (130 kg-GR). Mit seiner druckvollen Kampfweise liess er dem Österreichischen Nationalringer, Daniel Gastl, keine Chance. Dafür erhielt er auf der Pressekonferenz, nach Ende des Mannschaftsduelles, ein Sonderlob von Coach Björn Schöniger: „Was Nico mit seinen 40 Jahren und ohne Training noch leistet ist einfach phänomenal“. Von der Leistung unseres Kapitäns beflügelt legte Mariusz Los (61kg-GR) wie die Feuerwehr und war Michael Steiner technisch überlegen. Das gelang auch Mateusz Filipczak (98kg-FS) gegen Matthias Köhler. Roy Gläser (66kg-FS) musste wieder Philipp Herzog ersetzen. Philipp ist noch immer krank und fällt bis auf weiteres aus. Leider fand sich Roy schon nach kurzer Zeit auf beiden Schultern wieder. Noch lief alles nach Plan und die Veilchen gingen mit einer 10:8 – Führung in die Pause. „Nach dem Sieg von Nico glaubte ich fest daran dass wir heute gewinnen können“. War Björn Schöniger nach der Hälfte der Kämpfe überzeugt.

Doch dann kam es zum Duell zwischen dem Freistilspezialist, Christian Stühle, und Gabor Madarasi (86kg-GR). Es war ein dramatischer Fight mit ständig wechselnden Führungen. Gabor hatte kurz vor dem Ende einen zwischenzeitlichen Rückstand in eine 2 Punkte- Führung umgewandelt. Doch mit dem Schlussgong gelang dem Lokalmatador noch der Ausgleich. Auf Grund der höheren Wertung ging der knappe Sieg (1:0/10:10) an den Mann aus Westendorf. Niklas Ohff (71kg-GR) bestätigte einmal mehr seine gute Verfassung. Er sicherte sich seinen 2:0/8:4- Punktsieg, über Christopher Kraemer, mit einer vierer-Wertung in der letzten Kampfminute. Danach musste William Stier (80kg-FS) zwei Gewichtsklassen höher antreten. Dieses Handicap war zu gross, letztlich unterlag er gegen Steve Masuch, mit 0:3/4:13 nach Punkten. Aufsteigende Form zeigte Brian Bliefner (75kg-FS). In einem spannenden Duell setzte er sich mit 1:0/5:3 gegen Simon Einsle durch. Erstmals kam am Samstag wieder Krisztian Jäger (75kg-GR) zum Einsatz. Auch wenn er sich dem starken Zakarias Tallroth beugen musste (0:2/2:5), macht seine Mitwirkung Hoffnung für die kommende Rückrunde.

Wegen der anstehenden WM in Budapest macht die Bundesliga eine mehrwöchige Pause. Die Veilchen sind dann am 10.11. wieder im Einsatz. Sie reisen dann ins thüringische Vogtland nach Greiz.



 

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Wacker Burghausen 1 : 27 ( 1 : 12)

 

Der Deutsche Mannschaftsmeister des Vorjahres lässt den FCE- Ringern keine Chance!

 

Trotz einiger Lichtblicke konnten die FCE- Ringer die deutliche Niederlage im Mannschaftskampf, gegen Wacker Burghausen, nicht verhindern. Die Ausfallliste ist immer noch lang dazu kam noch das erneute, krankheitsbedingte fehlen von Philipp Herzog. Dagegen stand die Riege des Deutschen Mannschaftsmeisters, gespickt mit Deutschen Meistern und starken ausländischen Athleten. So gelang nur ein Einzelsieg in den 9 ausgetragenen Duellen des Abends.

Pierre Vierling (57kg-FS) fand sich gegen Vladimir Egorov schon früh auf beiden Schultern wieder. Auf Nico Schmidt (130kg-GR)wartete dann mit Mihail Kajala kein geringerer, als der Vizeeuropameister dieses Jahres. Davon liess sich Nico allerdings nicht beeindrucken. Er begann druckvoll und erzwang damit die erste Passivitätsverwarnung für den Serben. Blieb dann auch weiter der aktivere Akteur. Das Publikum honorierte seinen aufopferungsvollen Kampf mit lautstarken: „Nico, Nico“- Rufen. Das half vor allem in der Phase, als sich das Blatt zu wenden drohte und der Burghausener in Führung gehen konnte. Denn jetzt bekam unser Kapitän noch einmal die „ zweite Luft“ und erzwang, unter dem Jubel der Halle, die entscheidende Wertung zum knappen Punktsieg (1:0/2:1). Auch wenn Kajala seine Medaille im Limit bis 98kg geholt hat, war es eine herausragende Leistung unseres Kapitäns! Noch im vergangenen Jahr war Mariusz Los (61kg-GR) für Wacker Burghausen aktiv. Er traf mit Fabian Schmitt also auf seinen direkten Nachfolger. Schmitt kam aus Nürnberg zu den Burghausenern und ist amtierender Deutscher Meister und mit seinen 26 Jahren 10 Jahre jünger als unser Pole. Das war sicher mitentscheidend für seinen ,letztlich ungefährdeten, 2:0/4:0 – Punktsieg. Auch Eric Thiele ist in diesem Jahr Deutscher Meister geworden. Er hatte zur Unterstützung auch seinen Vater , Sven Thiele, mitgebracht. Der Serienmeister in der DDR und später auch im vereinten Deutschland war. Jetzt arbeitet er als Bundestrainer in Österreich. Sein 22 Jahre alter Sohn Eric, hat schon zahlreiche Medaillen bei internationalen Titelkämpfen errungen und forderte an diesem Abend Mateusz Filipczak (98kg-FS) heraus. Leider hat unser Pole nicht die Form des vergangenen Jahres. Ihm gelingt es nicht eigene Angriffsaktionen zu kreieren. Er liess zwar auch nicht viel zu, dennoch unterlag er mit 0:2/0:4 nach Punkten. In der Gewichtsklasse bis 66kg-FS gingen die Punkte kampflos an Enes Akbulut von den Gästen. Das ergab einen Halbzeitstand von 1:12.

Ein neues Gesicht bekamen die Zuschauer in der Klasse bis 86kg-GR zu sehen. Francis Weinhold wechselte in diesem Jahr aus Markneukirchen nach Aue. Er soll vorwiegend in der Gewichtsklasse bis 80kg-GR eingesetzt werden. Er traf auf den Deutschen Meister der Jahre 2013/2014, Eugen Ponomartschuk. Lange konnte Francis den Kampf offen halten, dann neigte sich die Waage, auf Grund der grösseren Physis, deutlich auf die Seite des Wacker- Ringers. Letztlich hiess es 0:3/0:9 aus Sicht des Auers. Was dann folgte war eine der grössten Überraschungen des Tages. Unser 16- jähriger Maximilian Becher (71kg-GR) traf auf den aktuellen Deutschen Meister, Witalis Lazovski. Maximilian nahm sein Herz in beide Hände und stemmte sich mit aller Macht gegen den übermächtigen Kontrahenten. Geschickt entzog er sich aus bedrohlichen Situationen und überstand so die erste Runde. Mit etwas Wohlwollen hätte er vom Mattenrichter sogar einen technischen Punkt erhalten können, als er den Gästeringer zum verlassen der Kampfzone zwang. Wenn er am Ende auch vorzeitig unterlag war das auf jeden Fall eine starke Leistung unseres Nachwuchssportlers. Stark formverbessert präsentierte sich am Samstag Brian Bliefner (80kg-FS). Wiederum musste er eine Gewichtsklasse aufrücken. Natürlich war auch sein Gegenüber, Benjamin Sezgin Deutscher Meister 2018. Doch Brian rang lange sehr konzentriert mit und machte Sezgin das Leben nicht leicht. Trotzdem musste er sich am Ende mit 0:3/0:8 geschlagen geben. Ein ähnliches Los ereilte William Stier (75kg-FS) gegen Johann Steinforth. Der Ex- Leipziger Steinforth ist in diesem Jahr Dritter der Deutschen Meisterschaften geworden und belegte zusätzlich bei der U23- EM den 5. Platz. Auch hier unterlag unser Mann nach guter Gegenwehr 0:3/0:9. Seine starke Form bestätigte danach Niklas Ohff gegen Matthias Maasch. Selbstverständlich war auch der schon Deutscher Meister. Trotzdem ging Niklas mit 1:0 in Führung und konnte diese auch bis zum Pausengong halten. Es blieb lange ein ausgeglichenes Duell. Allerdings gelang dann Maasch am Mattenrand der kampfentscheidende Wurf. So musste sich Niklas, trotz guter Leistung, mit 0:2/1:5 geschlagen geben.

 

 

 

 

FC Erzgebirge Aue – SV Siegfried Hallbergmoos 8 : 19 ( 6 : 6 )

Sv Johannis Nürnberg – FC Erzgebirge Aue 17 : 8 ( 6 : 3 )


FC E- Ringer unterliegen am Doppelkampfwochenende in beiden Duellen


Der verlorene Heimkampf schmerzte besonders, weil diesmal einige Ringer nicht ihr volles Leistungsvermögen ausschöpfen konnten. Das kombiniert mit dem Verletzungspech, welches die Auer seit Saisonbeginn verfolgt, führte zu dieser hohen Niederlage.

Dabei gab es durchaus spannende Kämpfe zu sehen und lange stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Die Schützlinge von Trainer Björn Schöniger wussten vor allem in der ersten Kampfhälfte zu überzeugen. Hier wurden auch drei der insgesamt vier Einzelerfolge erzielt.


Nach der unvermeidbaren Niederlage von Pierre Vierling (57kg-FS) gegen Ivan Zamfirov (TÜ:0:4/0:16). Gab Mannschaftskapitän Nico Schmidt (130 kg-GR) mit seinem vorzeitigen Punktsieg über den jungen Matthias Wimmer die Richtung vor. Das beflügelte auch Mariusz Los (61kg-GR) der sich in einem ausgeglichenem Duell gegen den starken Norweger, Anders Rönning, durchsetzen konnte. Etwas enttäuschend war dagegen die Vorstellung von Mateusz Filipczak (98kg-FS). Er ließ sich den sicher geglaubten Sieg über Ahmet Bilici, kurz vor dem Ende, noch aus den Händen reißen. Dafür lieferte Philipp Herzog(66kg-FS) einen großen Fight . Nach längerer Krankheit ging er erstmals in dieser Saison für den FCE auf die Matte. Mit unbändigem Willen zwang er dabei Thomas Kopp in die Knie. Mit letztem Einsatz verteidigte er seinen knappen Vorsprung und sicherte den Mannschaftspunkt zum 6:6- Halbzeitstand. Coach Björn Schöniger haderte in der Pause vor allem mit der Niederlage des Polen Filipczak. „Nun wird es sehr schwer noch zu gewinnen“, so seine Aussage.

Ein Lichtblick war nach Wiederbeginn der Auftakt von Gabor Madarasi (86kg-GR). Er überraschte den Litauer Aleksander Kzakevic mit einem blitzschnellem Schulterschwung. Leider konnte er seinen Gegner dann nicht mehr in Schach halten und unterlag nach Punkten (0:2/6:12). Der Ungar Mate Kraznai (71kg-GR) war dann der letzte FCE- Ringer der seinen Kontrahenten besiegen konnte. In einem spannenden Kampf setzte er sich gegen Manrikos Theodoridis durch (2:0/7:4). Der junge Max Becher (80kg-FS) stand danach vor der unlösbaren Aufgabe gegen Ergün Aydin. Seine Niederlage im ungeliebten Freistil war nicht Kampf entscheidend. Schon eher die von Brian Bliefner (75kg-FS) gegen Andreas Walter. Noch im vorigen Jahr konnte er sich gegen den selben Sportler mit 1:0/2:0 durchsetzen.Doch diesmal fand er gegen den Gästeringer einfach keine Mittel. Am Ende musste er sich deutlich mit 0:3/0:9 geschlagen geben. Es passte zu diesem Abend dass danach Niklas Ohff (75kg-GR), völlig überraschend auf beide Schultern gedrückt wurde. Bis dahin war er gegen Michael Prill klar der bessere Mann, wurde aber beim Versuch den Bayern zu Rollen, abgefangen.

Leider gab es auch vom Auswärtskampf bei den „Grizzlis“ aus Nürnberg nicht viel positives zu berichten. Mit 8:17 fiel die Niederlage auch da recht deutlich aus. Dabei war nach dem Wiegen die Hoffnung im Lager der Auer groß am Ende etwas zählbares mitzunehmen. Mit einem Trick im Aufstellungspoker hatte Coach Schöniger die Nürnberger überrascht. Er stellte sich mit Übergewicht, gegen den Vizeweltmeister, Demirtas (75kg-FS) auf, dafür rückte Brian Bliefner ins Limit bis 80kg-FS hoch. Hier rechnete er sich durchaus Chancen aus, Tim Stadelmann zu bezwingen.

Doch das klappte nicht, weil Brian seine erarbeiteten Chancen nicht nutzen konnte. Im Gegenteil er gab dabei auch noch Punkte ab und unterlag am Ende deutlich. So konnte man die Gastgeber nicht beeindrucken. Nur drei FCE- Ringer gingen als Sieger von der Matte. Nico Schmidt (130kg-GR) rang dabei gegen den Bayrischen Meister, Philipp Vanek, gewohnt dominant. Am Ende fehlte nur ein Zähler zur technischen Überlegenheit (3:0/14:0). Souverän agierte Mate Krasznai (71kg-GR). Ruhig und beherrscht ließ er Deniz Meneske keine Chance und siegte sicher mit 3:0/11:0. Spektakulär wurde es dann im Duell von Niklas Ohff (75kg-GR) und Sven Dürmeier. Nach kurzzeitigem Rückstand fand Niklas am Mattenrand die richtige Fassart und setzte zu einem Wurf über die Brust an. Völlig zurecht gab dafür der Mattenrichter die Höchstzahl von 5 Punkten. Weiter im Vorwärtsgang setzte er sich ungefährdet mit 2:0/6:2 nach Punkten durch.

Zu einem erneuten Duell gegen ein Team aus Bayern kommt es am 6.10.. Da gastiert die „ Übermannschaft“ aus Burghausen in Aue.(Bilder in der Galerie)

 

 

 

 

 

WKG Pausa/Plauen – FC Erzgebirge Aue 10:15 (8:7)


Mit starker Mannschaftsleistung, Pausa-Plauen in die Knie gezwungen!


Erster Sieg im zweiten Kampf. Die Welt ist für die Veilchen – Ringer wieder in Ordnung. Mit sechs Siegen bei 9 ausgetragenen Begegnungen, war der Auswärtserfolg letztlich hoch verdient. Dabei profitierte die Riege von Trainer Schöniger davon, dass auch die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten konnten.

Im ersten Kampf des Abends begann es dabei alles andere als optimal. Pierre Vierling (57kg-FS) unterlag Said Gadzimagomedov vorzeitig (TÜ 0:16). Das egalisierte unser Kapitän, Nico Schmidt(130 kg-GR) im folgenden Duell dann postwendend. Er ließ dem deutlich leichteren, dafür aber einen Kopf grösseren, Felix Kästner, keine Chance. Unter dem Motto aufstrebende Jugend gegen geballte Erfahrung stand die Begegnung zwischen Mariusz Los (61kg-GR) und Tamas Török. Am Ende hatte unser 17 Jahre ältere Pole knapp die Nase vorn. Mit 2:0/5:1 hielt er den Ungarischen U-23 Meister des Jahres in Schach. Ganz eng ging es danach zwischen Mateusz Filipszak (98kg-FS) und Kamil Skaskiewicz zu. Der Pausaer ist ein polnischer Landsmann von Mateusz und mehrfacher Meister seines Landes. Dazu war er 2013 Vizeeuropameister. Also ein hartes Stück Arbeit für den FCE- Ringer. Im Gefecht geriet unser Mann nach eigener Führung mit 1:4 in Rückstand. Mit einer Energieleistung gelang es Mateusz, kurz vor Ende des Kampfes, seinen Gegner zu Boden zu zwingen und noch einmal zu rollen. Das brachte ihm ,unter dem Jubel der Auer Ecke, den knappen 1:0/7:6 Sieg ein. Für den noch immer nicht Einsatz fähigen Philipp Herzog ging für den FCE Roy Gläser (66kg-FS) auf die Matte. Leider fand er sich noch in der ersten Runde auf beiden Schultern wieder. Das ergab den Pausenstand von 8:7 Für die Gastgeber.

Gleich nach der Pause legte Gabor Madarasi (86kg-GR) den Grundstein für den Auswärtssieg. Im Duell mit dem erfahrenen Florian Frank war er von Beginn an der aktivere Kämpfer. Er ließ nichts zu uns sammelte Punkt um Punkt. Am Ende stand ein überzeugender 3:0/9:0-Sieg auf der Anzeigetafel. Auch im Limit bis 71kg-GR gingen 3 Punkte auf das Auer Mannschaftskonto. Durch die Verletzung von Franco Büttner aus der Vorwoche musste William Stier (80kg-FS) in die Bresche springen. Dabei konnte sein Kontrahent Zalik Sultanov nicht nur von seinem größeren Erfahrungsschatz, sondern auch von einem Gewichtsvorteil (7 Kilo) profitieren. William unterlag zwar nach Punkten (0:2/1:8), kämpfte aber wie ein Löwe und hielt dadurch die Niederlage in Grenzen. Da der potentielle Gegner von Brian Bliefner (75kg-FS), Kevin Lucht, bei der Junioren WM weilt, konnte der Kampf an diesem Abend nicht ausgetragen werden. Beim Zwischenstand 13:10 Für die Veilchen konnte Niklas Ohff (75kg-GR) alles klar machen. Besiegt er Werner Schellenberg mit 2:0, ist das Ergebnis des eventuellen Nachholkampfes bedeutungslos. Entsprechend motiviert ging Niklas auch auf die Matte. Im gesamtem Kampfverlauf war er der bessere Mann. Höhepunkt war sein Wurf über die Brust in der ersten Runde. Letztlich siegte er sicher mit 2:0/6:0. In Folge dessen einigten sich beide Mannschaften und Brians Begegnung wurde 0:0 gewertet. Muss also nicht mehr ausgetragen werden.

Dieser Erfolg sollte unserer Mannschaft Rückenwind geben, um selbstbewusst in das schwere Doppelkampfwochenende zu gehen. Am Samstag kommt die Mannschaft von Hallbergmoos nach Aue. Am Sonntag reisen die FCE- Ringer nach Nürnberg.

 

 

 

FC Erzgebirge Aue – RSV Rotation Greiz 10: 19 ( 7: 10)



Ein starker Gegner und Verletzungspech sorgten für Auftaktniederlage!



Das lange Warten auf den Saisonbeginn hatte am vergangenen Samstag endlich ein Ende. Mit dem RSV Rotation Greiz war dabei gleich ein Dauerrivale zu Gast in der Auer Neustadt- Halle. Die Vogtländer waren in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga aktiv, entschieden sich aber das Aufstiegsrecht in die 1. Bundesliga wahr zu nehmen.

Ganz andere Sorgen hatte da unser Trainer Björn Schöniger. Nicht genug dass sich Krisztian Jäger schwer am Knie verletzte, kurzfristig musste auch noch Philipp Herzog absagen. Für Krisztian rückte Niklas Ohff eine Gewichtsklasse auf, aber Philipp konnte in der kürze der Zeit nicht mehr ersetzt werden. Unter diesen Umständen kam die 10 : 19 – Niederlage nicht allzu überraschend, zumal, zu allem Überfluss , auch noch Franco Büttner, seinen Kampf gegen Martin Obst, verletzungsbedingt aufgeben musste.


Im Duell der Leichtgewichte hatte Rückkehrer Pierre Vierling (57kg-FS) mitVladimir Condreanu einen starken Gegner vor der Brust. Der Moldawier ist einer der besten Freistilringer in seiner Gewichtsklasse. Da Pierre sich im klassischen Ringkampf wohler fühlt, musste er noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen. Danach wartete auf Nico Schmidt (130kg-GR) der Dritte der letzten Europameisterschaften, Alin Alexuc-Ciurariu. Nico konnte den Rumänen lange in Schach halten, gab aber im Verlauf des Duells doch Punkte ab und unterlag nach vorbildlicher, kämpferischer Leistung , mit 0:2/0:4 , knapp nach Punkten. Ein neues Gesicht bekamen die Zuschauer im Limit bis 61 kg-GR zu sehen. Der Pole Mariusz Los ringt in dieser Saison für die Veilchen und war 2009 Vizeeuropameister. Diesmal war sein Gegner der junge Dustin Nürnberger. Kurz vor Ende der Kampfzeit konnte Mariusz, mit einer Energieleistung, den restlichen Punkt zur technischen Überlegenheit sichern. Gewohnt souverän war der Auftritt von Mateusz Filipczak (98kg-FS). Sebastian Wendel machte es ihm dabei allerdings alles andere als leicht und leistete beherzte Gegenwehr. Sicher hätte es Mateusz einfacher gehabt, hätte der Mattenrichter die vorwiegend passive Kampfführung von Wendel härter, schneller und öfter bestraft. Aber das zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Kampfabend. Man hatte meist das Gefühl, dass die Passivitätsverwarnungen für die Greizer zu spät erfolgten. Im Gegensatz dazu aber die Auer schneller bestraft wurden. Am Ende siegte unser Pole sicher mit 3:0/8:0. Da Philipp leider nicht antreten konnte gingen in der Klasse bis 66k-FS die Punkte kampflos an Vladimir Gotisan und somit auch auf das Mannschaftskonto der Greizer. Trotzdem war beim Zwischenstand von 7:10 noch keine Vorentscheidung gefallen.

Der zweite Neue in den Reihen der FCE- Ringer war Jacek Tomaszewski (86kg-GR). Der Pole kämpfte hier in der Region schon in Eisleben für Mansfelder Land. An diesem Kampfabend stand ihm Thomas Leffler gegenüber. Leffler ist mit allen Wassern gewaschen und äußerst unangenehm zu ringen. Leider war er von Beginn an nur auf das verhindern von Techniken aus und kam damit , mit Hilfe des Schiedsrichters, auch gut über die Zeit. Beim Stand von 3:0 für unseren Polen, verhängte der zögerliche Unparteiische , eine Passivitätsverwarnung gegen Jacek. Dadurch ging nur ein Punkt auf das Auer Mannschaftskonto (1:0/3:1). Danach war in der Halle der Jubel groß. Mit Maximilian Becher (71kg-GR) warf Björn Schöniger einen Nachwuchsringer aus den eigenen Reihen ins kalte Budesliga- Wasser. Er ersetzte Niklas Ohff, der durch den Ausfall von Jäger eine Gewichtsklasse höher antrat. Gegen den international, erfahrenen Polen, Dawid Karecinski, unterlag er am Ende zwar vorzeitig, aber sein Auftritt machte Spass, denn er agierte ohne Angst und rang sehr gut mit (0:4/0:16). Franco Büttner (80kg-FS) traf auf den Deutschen Meister von 2017, Martin Obst. Beide kennen sich gut, da sie zusammen in Luckenwalde trainieren. Unser Mann war sehr gut eingestellt und ging mit einer überraschenden Technik mit 2:0 in Führung. Konzentriert hielt er sich Obst vom Leib und war meist Herr der Lage. Doch dann gelang es Obst das Bein von Franco zu packen und war drauf und dran zu punkten. Dabei hatte er aber die Rechnung ohne den Veilchenringer gemacht, der sich akrobatisch aus dieser Situation befreite. Allerdings setze der Greizer nach und schaffte diesmal den Punkt- Ausgleich. Leider verletzte sich Franco dabei am Knie. Er stellte sich nach kurzer Behandlungspause zwar wieder zum Kampf, war aber sichtlich nicht mehr in der Lage die erforderliche Gegenwehr zu leisten. Schweren Herzens musste er das Gefecht aufgeben. Alles Gute Franco, komm schnell wieder auf die Beine! Zwei Dritte der Deutschen Meisterschaften dieses Jahres standen sich im folgenden Duell gegenüber. Brian Bliefner (75kg-FS) traf auf Daniel Sartekov. Auch dies beiden kennen sich aus dem Training und nur das Glück und die Tagesform konnte den Kampf entscheiden. Diesmal war Sartakov der Glücklichere, er siegte mit 1:0/3:2. Niklas Ohff besiegte zum Abschluss den Deutschen Vizemeister von 2012, Toni Stade, mit 2:0/5:0 sehr sicher. Auch hier war viel Arbeit erforderlich, weil Stade nicht bereit war etwas für den Kampf zu tun.

Am Ende gingen die Gäste aber verdient als Sieger von der Matte, denn die Ausfallliste auf Auer Seite war einfach zu lang. Bleibt zu hoffen , dass sich in den folgenden Wochen das Blatt wendet und das Glück zu den Lila-Weißen zurück kehrt.(Bilder zum Kampf findet ihr in der Galerie)


 

 

25.11.17 FCE Aue I – SV Wacker Burghausen

FCE- Ringer zwingen Spitzenreiter in die Knie!

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung nutzten die Veilchenringer ihre Chance und bezwangen, im
letzten Kam pf der Rückrunde, den souveränen Spitzenreiter mit 18:17. Sicher waren die Gäste nicht mit
ihrer Top- Besetzung angereist, aber das soll die Leistung der Auer nicht schmälern. Denn auch so waren
noch einige Weltklasse- Athleten im Aufgebot der Wacker- Ringer. Als einzige Mannschaft konnte man
damit Burghausen eine Niederlage beibringen.Adrian Hajduk (57kg-GR) traf aus seinen Landsmann Mariusz Los. Gegen den Greco- Spezialisten hielt Adrian gut mit und gab nur zwei Mannschaftspunkte ab (0:2/0:6). Mateusz Filipczak (130kg-FS) brauchte
gegen den deutlich schwereren Armin Majoros eine Runde um die richtigen Lösungen zu finden. Dann
gab es allerdings kein Halten mehr und er punktete kontinuierlich. Am Ende siegte er überzeugend mit
3:0/8:0 nach Punkten. Emanuel Krause (61kg-FS) hatte in dieser Saison sicher schon schwerere Aufgaben
zu meistern. Gegen den 15- jährigen Herrmann Turovskij hatte er keine Mühe. Ganz seriös punktete er
seinen Kontrahenten aus und wurde nach reichlich einer Minute Überlegenheitssieger. Danach wartete
dafür auf Rolf Linke (98kg-GR) ein ganz“dickes Brett“. Ramsin Azizsir war schon einige Male
Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften und gehört zum festen Stamm der Deutschen
Nationalmannschaft. So trat er dann auch auf und zwang Rolf immer wieder in die Defensive. Trotz allem
Bemühen konnte der FCE- Ringer die vorzeitige Niederlage nicht vermeiden (TÜ:0:16). Philipp Herzog
(66kg-GR) hat sich im Verlaufe der Rückrunde immer besser auf die ungeliebte Klassische Stilart
eingestellt. Es gelingt ihm immer häufiger eigene Wertungen zu erzielen. Letztlich musste er sich
Andreas Maier zwar mit 0:3/5:15 beugen, aber durch einige umstrittene Bewertungen des Mattenrichters
fiel das Ergebnis zu hoch aus. Mit einem 7:9- Rückstand ging es in die Pause. Noch war keine
Entscheidung gefallen und Die Hoffnung auf eine Überraschung war noch am Leben.
Erwartungsgemäß hatte Franco Büttner (86kg-FS) gegen den amtierenden Deutschen Meister, Benjamin
Sezgin, einen schweren Stand. Nach seiner schweren Verletzung ist Franco noch nicht auf seinem Top-
Niveau angekommen. Somit hatte er nicht die Möglichkeit die vorzeitige Niederlage abzuwenden
(TÜ:0:16). In starker Form präsentierte sich dagegen William Stier (71kg-FS). Sollte es mit dem
Mannschaftserfolg klappen, musste er gegen Enes Akbulut vier Punkte einfahren. Konzentriert und
dominant sammelte er bereits in der ersten Runde zehn „kleine Punkte“ und es sah aus, als wäre das kein
Problem. Doch beim Stand von 14:0 für William gelang Akbulut ein erfolgreicher Beinangriff, womit er
auf 2:14 verkürzen konnte. Die Uhr lief unbarmherzig weiter und für William drohte die Zeit knapp zu
werden um die erforderlichen drei Punkte noch zu holen. Doch er blieb ruhig und ihm gelang kurz vor
dem Ende der Begegnung, unter dem Jubel der Fans, die entscheidende Aktion zum 4:0/17:2- Sieg durch
technische Überlegenheit. Ähnlich war die Ausgangsposition für Gabor Madarasi (80kg-GR). Auch er
sollte möglichst einen „Vierer“ landen. Gegen den hoch aufgeschossenen Maximilian Lukas punktete er
vor allem im Stand. War über die ganze Zeit der deutlich Aktivere und sammelte Punkt um Punkt. Am
Ende reichte es zwar „nur“ zu einem 3:0/12:0- Punkterfolg, aber er brachte die Veilchen- Ringer damit
mit 14:13 in Front! Jetzt war klar, würde Krisztian Jäger (75kg-GR) seiner Favoritenrolle, gegen
Konstantin Kainhuber, gerecht und vier weitere Punkte wanderten auf das Auer Mannschaftskonto, ist
den FCE- Ringern der Erfolg nicht mehr zu nehmen. Entsprechend engagiert und druckvoll ging er dann
auch ins Gefecht. Der Burghausener fand keine Mittel Krisztian aufzuhalten. Folgerichtig war das
ungleiche Duell schon in der ersten Runde beendet (TÜ:16:0). Ähnlich war der Verlauf auch im letzten
Kampf des Abends. Doch diesmal mit umgekehrten Vorzeichen. Der Russische Spitzenringer, Kakhaber
Khubetzhty, war 2006 Juniorenweltmeister und ist mit seinen 30 Jahren mit allen Wassern gewaschen.
Noch konnte Brian Bliefner (75kg-FS) da nicht mithalten (TÜ:0:16), aber seine Entwicklung in dieser
Saison konnte sich sehen lassen. Er gehörte zu den erfolgreichsten Kämpfern im Auer Bundesligateam.
Am Ende stand es 18:17 für die Heimmannschaft und die Männer im roten Trikot ließen sich von den
begeisterten Fans feiern.

Nach der Begegnung hatten die Zuschauer noch die Möglichkeit die Auslosung der
Endrundenbegegnungen, per Live-Streem auf der Videowand , zu verfolgen. Dabei wurde ihre Geduld
allerdings auf eine harte Probe gestellt. Denn der FCE wurde als letzte der 16 Mannschaften gezogen. Am
nächsten Samstag hat man den SV Nackenheim zu Gast. In deren Reihen steht zum Beispiel der
Bronzemedaillengewinner der letzten Olympischen Spiele, Denis Kudla.

 

 

 

WKG Pausa/Plauen – FCE Aue

 Die Punkte blieben im Vogtland

Die FCE- Ringer konnten aus dem Vogtland keine Punkte mit nach Hause nehmen. Die 9:12- Niederlage
hatte mehrere Gründe. Zum einen stehen die Veilchenringer nach dem Stilartwechsel nicht mehr so stark,
zum anderen liegt ihnen die Pausaer Riege auch nicht besonders. Des weiteren trug auch der
Mattenrichter, mit einigen Fehlentscheidungen, zur Niederlage bei.
Eine Bank ist weiterhin Adrian Hajduk (57kg-GR). Er setzte sich souverän gegen den ehemaligen Auer,
Pierre Vierling, durch. Noch in der ersten Runde wurde er Sieger durch technische Überlegenheit.
Mateusz Filipczak (130kg-FS) ließ sich zu Beginn vom deutlich schwereren Ex- Thalheimer Marcel
Böhme überraschen und wurde geworfen. Von da an war er hellwach und sammelte Punkt um Punkt,
doch mehr als ein 2:0/10:4- Punktsieg gelang nicht mehr. Eigentlich waren hier drei Mannschaftspunkte
eingeplant. Emanuel Krause (61kg-FS) zeigte gegen Vladimir Conderanu eine beherzte Leistung, aber der
siegt ging an den Ex- Greizer. Auch hier haderten die Auer mit einigen Entscheidungen des
Unparteiischen (0:2/5:9). Rolf Linke (98kg-GR) zeigte sich gegen Felix Kästner stark Form verbessert
und fuhr einen ungefährdeten 2:0/3:0- Punktsieg ein. Seine beste Leistung im ungeliebten Griechischen
Stil zeigte am Samstag
Philipp Herzog (66kg-GR). Gegen Florian Crusius hielt er gut mit, erzielte eigene Punkte und unterlag
letztlich nur mit 0:2/5:12). Zur Pause ergab das eine 8:4- Führung und es nährte die Hoffnung auf den
erhofften Auswärtssieg.
Die war auch noch da nachdem Franco Büttner (86kg-FS) sich dem Polen Dawid Peplowski beugen
musste (0:2/2:6). Franco konnte sich dabei deutlich steigern und findet nach seiner Verletzungspause
langsam seine Form. William Stier (71kg-FS) konnte sich endlich einmal für seine couragierte Leistung
belohnen. Nach tollem Kampf besiegte er den starken Polen, Eryk Maj, mit 1:0/5:4. Beim Gefecht
zwischen dem Lokalmatador Maximilian Schwabe und Gabor Madarasi (80kg-GR) neigte sich die Waage
langsam in Richtung der Gastgeber. Schwabe musste gegen unseren Mann im Hinkampf eine unerwartete
Niederlage einstecken. Entsprechend konzentriert ging er in die Begegnung. Leider war Gabor an diesem
Abend nicht gut drauf und gab sogar drei Mannschaftspunkte ab (0:3/0:8). Im folgenden Duell griff
wieder einmal der Schiedsrichter ins Geschehen ein. Krisztian Jäger (75kg-GR) ging gegen Dawid
Karecinski mit 2:0 in Führung. Leider wurde er später mit einer umstrittenen Verwarnung bestraft und
unterlag deshalb mit 0:1/2:2. Vor dem letzten Kampf führten die Vogtländer mit 10:9. Es lag nun an
Brian Bliefner (75kg-FS) den Erfolg noch zu retten. In der Vorrunde hatte er noch die Aufgabe mit einer
knappen Niederlage den Sieg abzusichern. Diesmal reichte das nicht. Er begann auch gut, kassierte aber
bei eigenem Angriff eine, aus Sicht der Gäste, ungerechtfertigte Wertung gegen sich. Diesem Rückstand
rannte er im Kampfverlauf vergeblich hinterher und wurde von Daniel Sartakov zum Überfluss auch noch
einmal gekontert. Somit ging der Sieg an den Pausaer (2:0/3:0) und damit auch der im
Mannschaftskampf.

 

 

 

31.10.17 FCE Aue I – TSV Westendorf

Klarer 18:10- Erfolg gegen Westendorf

Mit dem deutlichen 18 : 10 – Heimerfolg über die Gäste vom TSV Westendorf haben die FCE- Ringer
den Einzug in die Playoffs klar gemacht. Nur theoretisch könnte man noch auf den sechsten Staffelrang
zurück fallen, aber das ist nicht realistisch. In einer rappel-vollen Halle zeigten sich die Auer von ihrer
besten Seite und sorgten für einen perfekten Nachmittag. Der Cheftrainer Björn Schöniger hatte bei der
Aufstellung der Mannschaft ein glückliches Händchen. Im Limit bis
86kg-FS setzte er diesmal auf Robert Olle und Nico Schmidt trat in der 130kg- Freistilklasse an. Vor
allem diese beiden Trümpfe stachen, aber dazu gab es noch ein absolutes Highlight zu bestaunen.
Wer bisher noch Zweifel hatte, ob Adrian Hajduk (57kg-GR) auch Greco ringen kann, der konnte sich
persönlich davon überzeugen, wie souverän unser Pole auch hier auftritt. Am Ende gingen vier
Mannschaftspunkte auf das Auer Konto (Techn.Überlegenheit). Ganz eilig hatte es diesmal Nico Schmidt
(130kg-FS). Unser Kapitän brauchte lediglich eine reichliche Minute um Matthias Kohler in die
Schranken zu weisen. Auch hier durch technische Überlegenheit. Was nun folgte hatten wohl nur die
wenigsten der zahlreichen Zuschauer schon einmal erlebt. Im Gefecht zwischen Emanuel „Momo“
Krause (61kg-FS) und Fatos Durmishi lag „Momo“ schon 0:14 hinten! Aus einer Bodensituation heraus
gelang es Durmishi den Arm von Krause einzuschließen. Es gab kein entrinnen und der Gästeringer
konnte unseren Mann sechs mal drehen. Allerdings hatte der Westendorfer sich dabei wohl etwas
übernommen. Denn von nun an schwanden seine Kräfte und der FCE-Ringer riss das Geschehen an sich.
Mit einem starken Willen und erfolgreichen Beinangriffen drehte er das Match und brachte die Halle zum
toben. Am Ende gewann er mit 1:0/16:15. Solche Energieleistungen konnten die folgenden Kämpfer der
Erzgebirger nicht verbringen. Denn sowohl Rolf Linke (98kg-GR), gegen den Österreichischen Meister
Daniel Gastl als auch Philipp Herzog (66kg-GR), gegen Christopher Krämer , waren ihren Gegnern
deutlich unterlegen und gaben jeweils vier Mannschaftspunkte ab. Somit ging es mit einer knappen 9:8-
Führung in die Pause.
Zum Glück waren für Robert Olle (86kg-FS) die sieben Kilo Gewichtsnachteil gegen Patrick Riedler kein
Problem. Er war jeder Zeit Herr der Lage und konnte sogar die kleine Druckphase des Bayern, kurz vor
dem Ende, noch einmal kontern und drei Punkte für das Auer Punktekonto verbuchen (3:0/16:5). Leider
konnte William Stier (71kg-FS) einen guten Start zum wiederholten male nicht vergolden. Gegen
Mehmet Feraim führte er bereits mit 6:2 Punkten und unterlag letztlich mit 0:2/6:13. Völlig ausgepumpt
aber glücklich verließ
Gabor Madarasi (80kg-GR) die Matte. In einem engen Gefecht rang er Michael Heiß nieder.
Entscheidend war eine 2-er-Wertung in der ersten Runde (1:0/2:0). Damit stand der Mannschaftserfolg
schon fest, denn beim Zwischenstand von 13:10 war den Auern der Sieg nicht mehr zu nehmen, da
Krisztian Jäger (75kg-GR) kampflos zu vier Punkten kam. Brian Bliefner (75kg-FS) konnte gegen Simon
Einsle also befreit aufringen. Er kontrollierte die Begegnung dann auch, ohne das letzte Risiko
einzugehen. Eine erfolgreiche Aktion genügte um den 1:0/2:0- Punktsieg einzutüten.

 

 

 

28.10.17 SV Hallbergmoos – FCE Aue I

Unglückliche Niederlage in Hallbermoos!

Die FCE- Ringer konnten den Sieg aus der Vorrunde nicht wiederholen. 5 Einzelerfolge reichten am
Ende nicht zum Sieg, da unter dem Strich einige Kämpfe zu klar verloren wurden. Dabei waren die
Voraussetzungen nicht einmal so schlecht, denn die einheimischen Zuschauer sorgten nicht
unbedingt für Stimmung, da war die kleine Auer Fan- Kolonie schon lautstärker. Leider war der
Unparteiische bei einigen Entscheidungen auf Seiten der Gastgeber und sorgte dabei einige male
für ungläubiges Kopfschütteln in der Auer Ecke.
Es begann für die Gäste wie gemalt. Adrian Hajduk (57kg-GR) sorgte gleich zu Beginn für einen
Paukenschlag und holte gegen Rene Winter 4 Mannschaftspunkte. Eine ganz starke Leistung zeigte
einmal mehr Mateusz Filipczak (130kg-FS). Er besiegte den guten Ungarn, Richard Csercsics, nach
anfänglichen Schwierigkeiten, sicher nach Punkten (2:0/11:6). Stark in Form zeigte sich auch
Emanuel Krause (61kg-FS). Mit einer taktischen Meisterleistung hielt er seinen Kontrahenten,
Thomas Kopp, über die gesamte Zeit in Schach und wurde vom Schiedsrichter zum verdienten
Punktsieger erklärt (2:0/3:0). Drei Kämpfe, drei Siege besser konnte es für die Veilchen- Ringer
nicht beginnen, doch die letzten beiden Duelle vor der Pause dämpften die Stimmung in der Gäste-
Ecke gewaltig. Rolf Linke (98kg-GR) braucht nach seiner Hand- OP noch Zeit, um zu alter Stärke
zurück zu finden. Der Litauer Vilius Laurinaitis nutzte das konsequent aus. 15 Sekunden vor Ende
der Begegnung holte er sich die letzten beiden Punkte zur technischen Überlegenheit. Eine
undankbare Aufgabe hat in der Rückrunde Philipp Herzog (66kg-GR). Als „Freistiler“ hatte er
gegen den Schweden Hussam Omar nicht die Spur einer Chance und gab folgerichtig auch vier
Mannschaftspunkte ab. So wurde aus einem sicheren 8:0- Vorsprung ein 8:8 zur Halbzeit.
Leider setzte sich der Trend auch nach der Pause fort. Franco Büttner (86kg-FS) braucht nach seiner
langen Verletzungspause noch Zeit. Die gab ihm Ergün Aydin nicht. Auch hier endete das Gefecht
vorzeitig und die vollen vier Punkte landeten auf dem Mannschaftskonto der Bayern. Eine ganz
bittere Niederlage musste William Stier (71kg-FS) einstecken. Eigentlich war er gegen Manuel
Striedl schon auf der Siegerstraße, aber eine Unachtsamkeit kurz vor dem Ende brachte dem
Einheimischen noch den Punkterfolg (1:0/6:5). Im folgenden Duell wurde Gabor Madarasi (80kg-
GR) leider nicht für seine gute Leistung belohnt. Im Kampf gegen den U-23- Europameister aus
Schweden, Alex Kessidis, agierte er auf Augenhöhe. Leider beeinflusste hier der Mattenrichter das
Geschehen enorm, indem er seine Passivitätsentscheidungen meist zu Ungunsten von Gabor
anzeigte. Endstand hier, 0:2/0:3 aus Sicht unseres Ungarn. Dafür ließ sein Landsmann Krisztian
Jäger (75kg-GR) im Vergleich mit Michael Prill nichts anbrennen. Es reichte zwar diesmal nicht zur
technischen Überlegenheit (auch hier ließ der unparteiische das ständige Rückwärtslaufen von Prill
meist durchgehen), aber drei Punkte bereicherten das Auer Konto (3:0/9:0). Als im Hinkampf in
Aue Brian Bliefner Andreas Walter nach Punkten besiegen konnte war auf der Web-Seite von
Hallbergmoos zu lesen: Walter wäre der stärkere Mann konnte es nur nicht zeigen! Scheinbar ist
wohl doch eher Brian der Stärkere, denn auch diesmal behielt er die Überhand, obwohl er lange
einem 0:2- Rückstand hinterher laufen musste. Letztlich konnte er einen knappen 1:0/3:2- Sieg
bejubeln. Doch auch dieser Erfolg konnte die 12:15- Niederlage im Mannschaftskampf nicht mehr
verhindern.

 

 

 

 

21.10.17 SV Johannis Nürnberg – FCE Aue I

 Nürnberger „Grizzlis“ zu stak für FCE- Ringer!

Vor einer stimmungsvollen Kulisse, zu der auch die zahlreiche Auer Fans ihren Beitrag leisteten,
unterlagen die Veilchenringer in Nürnberg mit 4:17. Dabei täuschte das Ergebnis über den wahren
Kampfverlauf ein wenig hinweg. Mit etwas Fortune können vier Kämpfe auch an die Auer Ringer gehen.
Im ersten Duell der Rückrunde stand der obligatorische Stilartwechsel an. Traditionell tut sich unsere
Mannschaft hier etwas schwerer, aber am Samstag sah man in Ansätzen, dass dieses Jahr auch hier noch
einiges möglich ist und das Ziel Achtelfinale durchaus erreicht werden kann.
Im Limit bis 57kg-GR zeigte unser Adrian Hajduk, dass er sich auch im Klassischen Ringkampf
beachtlich präsentieren kann. Gegen den Deutschen Spitzen Ringer, Fabian Schmitt, führte er lange. Ein
5- Punkte- Wurf des Einheimischen drehte schließlich das Match und unser Pole geriet auf die
Verliererstraße (0:2/4:9). Der Gegner von Mateusz Filipczak (130kg-FS) war für ihn kein Unbekannter.
Auf den Kubaner Reinieri Salas Perez traf er schon bei den Weltmeisterschaften. Auch damals unterlag er
knapp. Am Samstag hätte, bei konsequenter Regelauslegung , Mateusz durchaus gewinnen können, aber
die offensichtliche Passivität des Kubaners wurde vom Unparteiischen nicht bestraft. So musste er eine
unglückliche 0:1/2:3- Niederlage hinnehmen. Einen großen Kampf zeigte Emanuel „Momo“ Krause
(61kg-FS). Endlich konnte er in „ seiner“ Stilart Freistil antreten. Er legte gegen den Bulgaren, Stoyan
Iliev, los wie die Feuerwehr. Bis zur letzten Kampfminute führte er noch mit 6:3 Punkten! Dann konnte er
den den angreifenden Bulgaren nicht mehr im Zaum halten und gab den Erfolg noch aus der Hand
(0:1/6:8). In einem Gefecht auf Augenhöhe musste sich Rolf Linke, nur auf Grund einer
Passivitätsverwarnung, Philipp Vanek beugen (0:1/0:1). Philipp Herzog (66kg-GR) muss in diesen Jahr
auch im Klassischen Ringkampf auf die Matte. Gegen Deniz Meneske rang er 1.30 Minuten gut mit, dann
wurde er vom Nürnberger kalt erwischt und fand sich auf beiden Schultern wieder.
Franco Büttner (86kg-FS) zeigte sich in guter Form. Auch wenn der Sieg letztlich an Milan Blagoev ging
(2:0/4:1) machte sein Auftritt Mut für die kommenden Aufgaben. Ebenso überzeugend trat William Stier
(71kg-FS) auf. Beim Hinkampf in Aue unterlag er Tim Stadelmann noch vorzeitig. Diesmal fehlte nicht
viel und William hätte als jubelnder Sieger die Matte verlassen. Doch am Kampfende musste er dem
„Abkochen“auf die 71 Kg Tribut zollen, so gab er noch vier Punkte ab und musste Stadelmann den Sieg
überlassen (0:1/6:7). Auch mit Gabor Madarasi (80kg-GR) war der Auer Trainer, Björn Schöniger,
zufrieden. Auch wenn er sein Duell gegen Roland Schwarz nicht gewinnen konnte (0:2/1:8), bestätigte er
seine gute Form der letzten Wochen. Danach sorgte Krisztian Jäger (75kg-GR) dafür, dass das Auer
Punktekonto nicht leer blieb. Gegen Michael Lutz brauchte er 3,5 Minuten, danach stand seine technische
Überlegenheit fest. Im letzten Kampf des Abends traf Brian Bliefner (75kg-FS) auf den Griechen Olegk
Motsalin. Motsalin ist als ausgewiesener Konterringer bekannt. Dies sollte letztlich auch in diesem Duell
den Ausschlag geben. Da Brian 1:2 im Rückstand war musste er den Vorwärtsgang einlegen. Darauf hatte
der Grieche nur gewartet, so sammelte er Punkt um Punkt und ließ das Mannschaftskonto der „Grizzlis“
um weitere 3 Punkte (3:0/9:1) anwachsen.

 

 

 

SV Wacker Burghausen – FCE Aue I

 Niederlage im Spitzenduell!

Mit einer 6:21 Niederlage im Gepäck, kehrten die Veilchenringer am Wochenende aus Burghausen
zurück. Letztlich wogen die Ausfälle von Emanuel Krause und Mateusz Filipczak zu schwer, um ein
besseres Resultat zu erzielen. Das konnten auch die Rückkehrer Peter Bacsi und Franco Büttner nicht
wett machen. Damit fallen die FCE- Ringer, nach Abschluss der ersten Halbserie, auf Platz drei zurück.
Adrian Hajduk (57kg-FS) lag gegen Vladimir Egorov schnell mit 0:4 hinten. Im weiteren Kampfverlauf
riss er den Kampf an sich aber mehr als zwei „kleine“ Punkte gelangen ihm nicht mehr, somit musste er
seine 0:1/2:4- Punktniederlage akzeptieren. Eine ganz starke Leistung zeigte unser Kapitän Nico Schmidt
(130kg-GR). Mit seiner ganzen Routine hielt er den Ungarn Armin Majoros auf Distance und besiegte ihn
schließlich mit 2:0/4:1. In den nächsten beiden Duellen war für den FCE nichts zu holen. Erst fand sich
Roy Gläser (61kg-GR) gegen Virgil Munteanu auf beiden Schultern wieder, danach machte Erik Thiele
mit unserem Mannschaftsleiter, Frank Witscher (98kg-FS), kurzen Prozess (Technische Überlegenheit).
Eine konzentrierte Leistung zeigte Philipp Herzog (66kg-FS). Er war gegen Enes Akbulut von Beginn an
der aktivere Ringer und führte folgerichtig auch bis kurz vor Schluss mit 4:0 Punkten. Leider ließ er dann
noch einene gelungenen Angriff des Burhauseners zu und statt zwei landete nur noch ein
Mannschaftspunkt auf dem Auer Konto (1:0/4:2). Beim Stand von 3:9 aus FCE- Sicht ging es in die
Pause.
Peter Bacsi (86kg-GR) zeigte gegen Eugen Pornomartschuk seine ganze Klasse. Er siegte mit 3:0/8:0
nach Punkten und konnte den starken Burghausener in der zweiten Runde sogar werfen. Zu hoch war
danach die Hürde für Niklas Ohff (71kg-GR). Gegen den Deutschen Meister, Matthias Maasch hatte er
keine Chance. In der zweiten Runde hatte der Wacker- Ringer die nötigen Punkte gesammelt, um mit
technischer Überlegenheit zu triumphieren. Ähnlich verlief es im folgenden Duell. Erstmals seit einigen
Jahren stand Franco Büttner (80kg-FS) wieder für Aue auf der Matte. Man merkte ihm seine lange
Verletzungspause noch an, so konnte er die vorzeitige Niederlage, gegen Benjamin Sezgin nicht
verhindern. Brian Bliefner (75kg-FS) hatte mit Magomedmurad Gadzhiev eine schier unlösbare Aufgabe
vor der Brust. Er wehrte sich nach Kräften musste sich aber mit 0:3/0:12 geschlagen geben. Auch
Erfolgsgarant Krisztian Jäger (75kg-GR) ließ am Samstag Federn. Auch wenn das Resultat äußerst knapp
ausfiel, musste er Michael Widmayer den Sieg überlassen (0:1/0:1)

 

 

 

07.10.17 FCE I Aue - RV Lübtheen

 16 :11 Heimsieg!

FCE- Ringer zwingen auch die Kämpfer aus Lübtheen in die Knie!

Durch den vierten Sieg in Folge festigen die Veilchenringer ihren zweiten Tabellenplatz und können
nun am nächsten Samstag mit breiter Brust in das Duell mit dem derzeitigen Spitzenreiter Wacker
Burghausen gehen.
Der angekündigte Fanbus der Mecklenburger blieb dann doch zu Hause, aber Coach Björn
Schöniger hatte trotzdem allen Grund zur Freude. Zum Einen war die Auer Ringerhalle bis zum
bersten gefüllt, zum Anderen zeigten sich seine Mannen von ihrer besten Seite. „Heute hatten wir
keinen einzigen Schwachpunkt in der Mannschaft, ich weiß gar nicht wen ich am meisten loben
soll“. So seine Aussage nach dem erfolgreichen Mannschaftskampf.
Der Einstieg konnte besser nicht sein. Adrian Hajduk (57kg-GR) machte mit Alexander Röll kurzen
Prozess und war schon nach knapp zwei Minuten Sieger durch technische Überlegenheit und für
Nico Schmidt (130kg-GR) hatten die Gäste keinen Gegner mitgebracht. Doch diese komfortable
8:0- Führung schmolz schnell dahin, denn Emanuel Krause (61kg-GR) traf danach auf den
mehrfachen Dänischen Meister, Anders Nyblom. Mit großem Kampfgeist gab „Momo“ nur drei
Mannschaftspunkte ab. Das gelang Tim Pistorius (98kg-FS) leider nicht, aber fast 20kg
Gewichtsnachteil und mit Ilja Matuhin ein starker Gegner, waren eine zu große Hypothek. Beim
Zwischenstand von 8:7 für die Veilchen kam Philipp Herzog (66kg-FS) eine Schlüsselrolle zu.
Kurz vor der Halbzeitpause traf er auf Dennis Langner. Langner ist routiniert und sicher zur
deutschen Spitzenklasse zu zählen, aber Herzog kämpfte um jeden Zähler und ließ sich auch nicht
von einem kurzzeitigen Rückstand vom Weg abbringen. Am Ende landeten zwei Zähler auf dem
Auer Mannschaftskonto. „Als Philipp den Kampf für sich entschieden hatte, habe ich fest an
unseren Gesamtsieg geglaubt“ freute sich der Auer Trainer zur Pause.
Da Peter Bacsi immer noch nicht eingesetzt werden konnte ging wieder Gabor Madarasi (86kg-GR)
für den FCE auf die Matte. Sein Gegner war der für Dänemark startende Rajbek Bisultanov. Gabor
konnte sogar in Führung gehen, aber gegen die druckvolle Kampfweise des Dänen war kein Kraut
gewachsen. Trotzdem gab unser Ungar nur drei Mannschaftspunkte ab (0:3/2:12). Spannend ging es
zwischen Niklas Ohff (71kg-GR) und Alexander Ginc zu. Zu Beginn bestimmte Niklas das Duell,
doch dann gelang Ginc ein Wurf und er ging in Führung. Zur Freude der Auer Fans konnte unser
Mann auch eine Vierer- Wertung erzielen. Damit legte er den Grundstein für seinen knappen
Punktsieg (1:0/8:6). Ein weiterer Höhepunkt war das Duell des Ex-Thalheimers Benjamin Opitz
und dem Slowaken Robert Olle (80kg-FS). Auch wenn Olle in der letzten Sekunde den möglichen
Erfolg aus der Hand gab rechtfertigte er mit einer couragierten Vorstellung seine Nominierung
(0:1/4:6). Brian Bliefner (75kg-FS) brachte am vergangen Samstag seinen Trainer Björn Schöniger
erst zur Verzweiflung, denn er traf erst eine Minute vor dem offiziellen Wiegebeginn ein. Gerade
Brian war aber als wichtiger Faktor für den möglichen Sieg eingeplant. Auf der Matte machte er das
dann alles vergessen. In der Vorwoche durch die Mannschaftstaktik noch ausgebremst, konnte er
sich nun voll entfalten. Sein Gegner war der alte Haudegen Martin Buhz. Der FCE- Ringer kannte
keine Gnade spielte seinen Vorteil der Jugend voll aus und schaffte kurz vor Ende sogar noch den
Punkt zur technischen Überlegenheit! Ganz nebenbei war damit auch der Mannschaftserfolg so gut
wie in der Tasche. Denn beim Stand von 15:11 und Erfolgsgarant Krisztian Jäger (75kg-GR) in der
Hinterhand konnte eigentlich nichts mehr anbrennen. Der sympathische Ungar ließ dann auch keine
Zweifel aufkommen, besiegte Karan Mosebach mit 1:0/3:1 und die Halle feierte frenetisch.

 

 

 

16.09.17 TSV Westendorf - FCE Aue

Überraschender Auswärtssieg in Westendorf!

Die Veilchenringer knüpften nahtlos an die starke Leistung der Vorwoche an und entführen, nach geschlossener Mannschaftsleistung, zwei Punkte aus Westendorf. Vor einer beeindruckenden Kulisse behielten die Gäste den Kopf oben und ließen sich auch durch den 4:10- Pausenrückstand nicht vom Weg abbringen. Dabei waren die Voraussetzungen alles Andere als gut. Nach Peter Bacsi und Franco Büttner, fielen nun auch noch Adrian Hajduk und Philipp Herzog, verletzungsbedingt aus.
Für Hajduk ging Eigengewächs Roy Gläser (57kg-FS) auf die Matte. Er hielt anfangs gegen Markus Stechele gut mit. Brachte sich dann aber durch einen eigenen Fehler so stark in Bedrängnis , dass er auf Schultern unterlag. Nico Schmidt (130kg-GR) traf auf den österreichischen WM- Telnehmer Daniel Gastl. Leider ließ er sich kurz nach Kampfbeginn von einem Schulterschwung des Österreichers überraschen und lag dadurch 0:4 zurück. Unser Kapitän versuchte nun Alles, aber mehr als zwei kleine Punkte konnte er nicht erkämpfen, aber immerhin gab er dadurch nur einen Mannschaftspunkt ab. Durch den Ausfall von Philipp Herzog entschloss sich Coach Björn Schöniger zu einem taktischen Kniff. Statt Emanuel Krause im Limit bis 61kg-GR antreten zu lassen, bot er hier Max Seidler auf. Der trat mit Übergewicht an und so gingen 4 Punkte auf das Konto der Gastgeber. Doch dies wurde durch Mateusz Filipczak (98kg-FS) schnell kompensiert. Gewohnt druckvoll ließ er seinem Kontrahenten, Philipp Geisenberger, nicht die Spur einer Chance. Nach nur 42 Sekunden stand seine technische Überlegenheit fest. Es folgte ein Schlüsselkampf der für den weiteren Verlauf vorentscheidend war. „Momo“ Krause (66kg-FS) durfte erst mals in seiner bevorzugten Stilart antreten. Auch wenn er dadurch eine Gewichtsklasse höher antreten musste. Er war von Beginn an hellwach und unterlag, dem starken Mehmet Feraim, nur knapp, nach zwei umstrittenen Passivitätsverwarnungen (0:2/0:1). Damit ging der Plan von Björn Schöniger voll auf, der durch die Umstellung zwei 0:4- Niederlagen verhindern wollte.
Nach der Pause legte Gabor Madarasi (86kg-GR) den Grundstein für die erfolgreiche Aufholjagd. Nach gutem Kampf besiegte er den Einheimischen Michael Heiß nach Punkten (7:5/1:0). Wer weiß wie der Mannschaftskampf am Ende ausgegangen wäre wenn Westendorf gegen
.Niklas Ohff (71kg-GR)seinen schwedischen Spitzenringer, Zakarias Tallroth, aufgeboten hätte. Durch den Pilotenstreik bei der Fluggesellschaft Air- Berlin war das an diesem Kampftag aber nicht möglich. Doch auch sein Vertreter Philipp Reiner ist kein Schlechter, fand aber in Niklas seinen Meister. Unser Mann ließ sich weder vom kurzzeitigem 2:3- Rückstand, noch von den aufgeregten Fans der Gastgeber beeindrucken. Mit einer erstaunlichen Coolness siegte er sogar technisch überlegen. Da wollte sich auch Robert Olle (80kg-FS) nicht lumpen lassen. Er präsentierte sich in Topform und legte Lennart Wunderlich, kurz vor dem Ende, gar auf beide Schultern! Als dann auch noch Brian Bliefner (75kg-FS) sein Gefecht gegen Simon Einsle mit 5:2/2:0 gewann, war den Auer der Sieg nicht mehr zu nehmen. Hierbei war besonders wichtig, dass Brian beim Stand von 3:2 noch eine 2Punkte- Wertung gelang, somit gingen 2 statt nur einem Punkt auf das Konto. Dadurch hätte Krisztian Jäger (75kg-GR) sogar mit 0:4 unterliegen dürfen, ohne den Mannschaftserfolg zu gefährden. Das war auch gut so, denn Krisztian hatte diesmal keine Chance. Philipp Heiß war an diesem Tag einfach zu stark und unser Ungar fand gegen ihn kein Mittel. Am Ende stand es 12:0/3:0 für den Westendorfer.
Das Endresultat von 15:13 für den FCE waren an diesem Tag bei den Gästen nur glückliche Gesichter zu sehen und es ging mit 2 wichtigen Punkten im Gepäck zurück ins Erzgebirge. Neben der starken Leistung seiner Mannschaft beeindruckte Trainer Schöniger, dass im Team von Westendorf nicht weniger als acht(!!) Eigengewächse standen. Das sucht in der ersten Bundesliga seines Gleichen.

 

 

 

10.09.17 FCE Aue I - SV Hallbergmoos

 1. Sieg, bärenstarke Leistung gegen Hallbergmoos!

Was für einen Kampfabend erlebten die zahlreichen Zuschauer in der Auer Ringerhalle am Samstagabend! Mit einem durch die Bank überzeugenden Heimsieg schickten die Veilchen- Ringer die Gäste zurück nach Bayern! In sieben von zehn Duellen behielten die Auer die Oberhand! Alle engen Kämpfe entschied die Heimmannschaft für sich! Ein durchweg überragender Auftritt!
Wie schon in der Vorwoche stachen die Trümpfe zu Beginn. Adrian Hajduk (57kg-FS) ließ Rene Winter nicht die Spur einer Chance und siegte technisch überlegen. Das schaffte auch im folgenden Duell Nico Schmidt (130kg-GR), der Florian Lederer schon nach 2.34 Minuten zermürbt hatte. Danach kämpfte Emanuel Krause (61kg-GR) wie ein Löwe gegen den starken Litauer, Justas Petravicius. Doch auf diesen Niveau merkt man am Ende deutlich , dass er ein Freistilspezialist ist und dadurch eine undankbare Aufgabe meistern musste. Trotz der vorzeitigen Niederlage aber ein Sonderlob für seinen aufopferungsvollen Kampf! Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte Mateusz Filipczak (98kg-FS), Ahmet Bilici in die Schranken weisen. In einer spannenden Begegnung musste unser Pole zu Beginn einige Beinangriffe zulassen und lag dadurch nach Punkten zurück. Aber spätestens Mitte der zweiten Kampfhälfte wendete sich das Blatt. Er übernahm die Kampfregie und drehte mit unbändigem Kampfgeist das Match. Am Ende war er umjubelter Punktsieger (2:0/17:11). Da wollte sich auch Philipp Herzog (66kg-FS) nicht lumpen lassen. In einem ausgeglichenen Duell behielt er, gegen Thomas Kopp, punktgleich (1:0/3:3), auf Grund der letzten erzielten Wertung, die Überhand. Mit einem erfreulichen 11:4 Halbzeitstand ging es in die verdiente Pause.
Erstmals in dieser Saison ging Gabor Madarasi (86kg-GR) für Aue auf die Matte, er vertrat seinen verletzten Landsmann, Peter Bacsi. Er konnte dabei eine Niederlage gegen Alex Kessidis nicht verhindern, gab aber nur drei, statt vier Mannschaftspunkten ab (0:3/2:10). Das schaffte William Stier (80kg-FS) danach leider nicht. Er musste aber auch im Limit bis 80kg antreten, sonst ringt er in der Klasse bis 71kg . Sein Gegner, Ergün Aydin, nutzte seinen Gewichtsvorteil konsequent aus. Doch William zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Daran ändert auch seine vorzeitige Niederlage nichts (0:4/0:15). Was danach folgte konnte man so nicht erwarten! Alle drei weiteren Begegnungen gingen an die Kämpfer im roten Trikot! Dabei gelang
Niklas Ohff (71kg-GR) die gefühlte Vorentscheidung des gesamten Mannschaftskampfes. In einem verbissenen, nicht immer ganz fair geführtem Duell, ließ er sich nicht beeindrucken und besiegte den verzweifelten Hussam Omar verdient mit 1:0/4:2. Im vorletzten Kampf zeigte Brian Bliefner (75kg-FS) den verantwortlichen des DRB, dass es vielleicht ein Fehler war seinen Gegner Andreas Walter, statt ihm für die für die U23-EM zu nominieren, denn er besiegte den Hallbermooser, nach überzeugender Leistung mit 2:0/6:2! Zum Abschluss sahen die begeisterten Fans noch die Demonstration der Stärke, durch Krisztian Jäger (75kg-GR). Er beherrschte den überforderten Michael Prill nach Belieben und gewann folgerichtig vorzeitig nach Punkten!
So kann es weiter gehen! Dieser 18:11 Sieg hat auf jeden Fall Appetit auf mehr gemacht!

 

 

 

02.09.17 FCE Aue I - SV Johannis Nürnberg

Am vergangenen Samstag startete nun auch unsere 1.Mannschaft in die Saison. Vieles ist neu. Man startet durch die Umstrukturierung des DRB nun wieder in der ersten Bundesliga. Dazu kommt noch die Neueinteilung bei den einzelnen Gewichtsklassen. Herausforderungen denen sich die Verantwortlichen im Vorfeld stellen mussten. Dabei wurde dann auch deutlich welch steiniger Weg, in dieser Saison, vor den Veilchen- Ringern liegt. In der gut gefüllten Halle in der Auer Neustadt waren die Gastgeber letztlich chancenlos gegen auch nicht übermächtige „Grizzlys“ aus Nürnberg.
Dabei begann alles nach Plan. Unser Neuzugang, Adrian Hayduk /57kg-FS), besiegte den jungen Adrian Barnowski durch technische Überlegenheit. Kapitän Nico Schmidt (130kg-GR) konnte mit einem 2:0- Punktsieg gegen Tobias Nendel nach legen. Allerdings gab es in den folgenden drei Duellen dann keinen Grund mehr zum jubeln. Emanuel „Momo“ Krause (61kg-GR) konnte als Freistilspezialist dem Nationalkader Fabian Schmitt nur begrenzt Paroli bieten. Am Ende musste er die technische Überlegenheit des Gegners anerkennen. Da Mateusz Filipczak verhindert war, stellte sich Tim Pistorius mit seinen reichlich 80 kg in den Dienst der Mannschaft und trat im Limit bis 98kg-FS an. Folgerichtig fand er sich, gegen Milan Blagoev, noch in der ersten Runde auf beiden Schultern wieder. Philipp Herzog (66kg-FS) begann gut gegen Stoyan Iliev. Er konnte auch die erste Wertung für sich verbuchen. Doch der mehrfache Bulgarische Meister stellte sich immer besser auf Philipp ein und entschied den Fight am Ende durch mehrere unwiderstehliche Beinschrauben. Somit ging es mit einem 6:12 Rückstand in die Pause.
Einen kleinen Lichtblick lieferte dann unser zweiter Neuer, der Ungar Peter Bacsi (86kg-GR), er setzte sich knapp gegen Roland Schwarz durch (1:0/4:2). Das dritte neue Gesicht auf Auer Seite, Niklas Ohff (71 Kg-GR), hatte mit Deniz Meneske einen starken Gegner. Mehr als eine 0:3/0:8- Niederlage war an diesem Abend nicht drin. Brian Bliefner erging es gegen den abgezockten Olegk Motsalin ähnlich, was er auch probierte, der Gästeringer hatte die bessere Antwort. Auch hier gingen drei Mannschaftspunkte (0:3/0:8) nach Franken. Bei William Stier (75kg-FS), dem vierten Zugang der Veilchen, hatte man das Gefühl er ging etwas übermotiviert in die Begegnung mit Tim Stadelmann. Seine Angriffe waren nicht gut vorbereitet, so war es für Stadelmann leicht sie zu kontern und am Ende als Sieger durch technische Überlegenheit die Matte zu verlassen. Ein Garant für Punkte scheint auch in dieser Saison wieder Krisztian Jäger (75kg-GR) zu sein. Nach nur knapp zwei Minuten legte er Michael Lutz auf den „Ast“ und sorgte damit wenigstens kurz für etwas Stimmung bei den, an diesem Abend, nicht verwöhnten Fans.

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