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5:0 Auswärtssieg in Fürth!

Durch Tore von Krüger vor dem Seitenwechsel sowie Testroet, Hochscheidt, Iyoha und Herrmann in der zweiten Hälfte gewannen die Veilchen bei der SpVgg Greuther Fürth und zeigten so den Gastgebern von Beginn an, dass es nur einen Sieger geben kann. Die ersten drei Tore fielen dabei nach Standards, bis zuletzt nicht die Domäne des Teams von Daniel Meyer. Aber das ist jetzt vergessen, so kann es in den nächsten beiden Spielen gerne weitergehen. 

Die Auer traten mit Trauerflor zu Ehren des diese Woche verstorbenen Ex-Boxweltmeisters Markus Beyer mit Trauerflor an. Markus war Vereinsmitglied bei den Veilchen und ein glühender Anhänger. 

Die Partie begannen die Auer ohne abwarten, man versuchte den Gegner früh unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. Nach einer Viertelstunde hatte man so bereits sechs Eckbälle erspielt, leider alle ohne eine zwingende Torchance, bis dato ja auch eine Schwäche, denn noch kein Tor nach einer Ecke gab es diese Saison für die Veilchen. 

Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gastgeber aus Franken besser in die Partie, vor dem Tor von Männel blieb es allerdings bei Distanzschüssen, die den Schlussmann der Veilchen nicht zum eingreifen zwangen. Im gesamten Spiel musste der Auer Schlussmann nicht einmal ernsthaft eingreifen. 

Die siebente Ecke für unser Team sollte den Bann brechen. Herrmann brachte die Kugel von links in die Mitte, Cacatulua köpfte aufs Tor und Krüger bugsierte den abprallenden Ball aus Nahdistanz fast im liegen über die Linie (28.). Es war insgesamt die 145. Ecke, die endlich wieder ein Tor brachte. Kurioserweise gab es das letzte Tor nach einem Eckball ebenfalls gegen Fürth in der Rückrunde der vergangenen Saison. 

Bis zum Seitenwechsel blieben die Veilchen weiter spielbestimmend, ließen Gegner und Ball gut laufen. So ging es mit der knappen Führung in die Kabinen. 

Die zweite Spielhälfte startete mit einem Paukenschlag für unsere Mannschaft. Unmittelbar nach dem Anstoß holte Testroet einen Eckball heraus. Dieser wurde kurz ausgeführt und von Hochscheidt in die Mitte geflankt, wo wiederum Testroet per Kopf das zweite Auer Tor erzielte (47.). 

Irgendwie hatte man ab diesem frühen Zeitpunkt das Gefühl, hier passiert heute nichts mehr in Sachen Tore der Gastgeber, zu souverän war der Auftritt der Auer. Es war eher eine Frage der Zeit bis die Veilchen nachlegen würden, Konterchancen waren dafür da. 

Und wie die weiteren Tore fielen, das war schon Klasse. Zunächst war es an Hochscheidt. Als alle mit einer Freistoßflanke aus 30 Metern rechneten, nagelte er die Kugel wie einen Strich ins rechte obere Eck (69.).

Die nächste bittere Pille für die Fürth verabreichte dann der eingewechselte Iyoha, der trocken aus rund 20m zentral den Schlussmann ausguckte und platziert in die linke Ecke traf (85.). 

Das dies noch nicht der Schlusspunkt war, dafür sorgte Iyoha kurz danach mit einem schönen Solo rechts in den Strafraum der Franken, sein Rückpass wollte Hochscheidt aus rund 10 Metern ins Tor schieben, wurde dabei aber von Maloca zu Fall gebracht. Den Ball zum fälligen Strafstoß schnappte sich Herrmann, scheiterte jedoch zunächst an Burchert und dem rechten Pfosten. Jedoch reagierte er blitzschnell und bugsierte den Ball per Kopf aus Nahdistanz über die Linie zum 5:0 Endstand (88.). 

Nächste Woche empfangen unsere Veilchen den SV Darmstadt 98 zum Hinrunden-Halali. Damit bietet sich die Möglichkeit, die 20 Punktemarke zu überschreiten. Anstoß ist am Sonntag (16.12.2018) um 13:30 Uhr im Erzgebirgsstadion.
 

Spielbericht: Robert Scholz
Foto: PicturePoint


08.12.2018 15:37


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