Aktuelles der Nachwuchsmannschaften

Vorgestellt: U13-Trainer Tommy Käßemodel

U13_2013

Vor zwei Jahren noch war Tommy Käßemodel Kapitän der Auer U 23, heute tanzt er auf vielen Hochzeiten. Beim Landes-ligisten FC Stollberg spielt der 25-Jährige im zentralen Mittelfeld, im FCE-Nachwuchsleistungszentrum trainiert er die D-1-Jungs, „Käse” studiert an der TU Chemnitz Reha- und Fitnesssport für sein Berufsziel Sporttherapeut, verdient sich im Kaufland was dazu, erwarb im Herbst 2013 die Trainer-C-Lizenz. Was verbindet ihn nun weiter mit den Veilchen, wollte Olaf Seifert von ihm wissen.

Tommy, wie oft bist Du aktuell noch am Ball?
Dreimal pro Woche Training beim FC Stollberg und am Wochenende Punktspiel. Ähnlich bei der Auer U 13; zusammen mit Steffen Goldhahn leite ich die Trainingseinheiten und samstags spielt unsere D 1 in der Talentliga Sachsen. Perspektivisch will ich den B-Schein machen.

Was gefällt Dir an dieser Aufgabe?
Als ich 2012 bei der U 23 aufhörte, übernahm ich die U 12 und führe sie als U 13 weiter. Alle sind Topjungs, die mitziehen und was erreichen wollen. Das Team ist in der Talentliga, wo die besten D-1-Junioren Sachsens kämpfen, gut dabei. Ziel ist mindestens Platz vier, damit wir um den Meistertitel mitspielen können. Dynamo Dresden zum Beispiel steht noch vor uns, doch wir konnten sie in dieser Saison zweimal schlagen. Im Winter sind wir Landesbeste im Futsal in der Halle geworden. 

Dein Traum vom Fußballprofi hat sich nicht erfüllt. Der Spaß am Sport aber bleibt? 
Auf jeden Fall, Fußball ist mein Leben. Ich begann mit sechs Jahren beim FC Stollberg, 2001 kam ich zur C-Jugend nach Aue, habe eine sehr gute Ausbildung erhalten und lief ab 2007 für die U 23 auf. Höhepunkte waren 2008 der Aufstieg in die Oberliga oder das Trainingslager mit den Profis 2011 in der Türkei. Meine Erfahrungen will ich jetzt und in den nächsten Jahren beim FCE an junge Kicker weitergeben. Wenn ich das gemeinsam mit Trainern wie Torsten Wappler, Bernd Deutsch oder Frank Colditz tue, die mich einst unter den Fittichen hatten, ist das umso schöner. Was mich zudem lockt, ist die Perspektive beim FC Erzgebirge. Mit dem Stadionumbau und dem Investitionsprogramm fürs Leistungszentrum wird es einen Schub geben, dürfte sich die Infrastruktur im Nachwuchsbereich enorm verbessern. Es wäre schön, dabei mitzuwirken.

 

Text: Olaf Seifert
Foto: Steffen Colditz

 

 

 

Robert Jendrusch: Mit 17 schon in der U 23 gefordert

Menne_4_Robert_Jendrusch

„Für sein Alter ist er bereits ein richtig Guter. Robert strahlt Ruhe aus, findet die passenden Worte an die Vorderleute. Kommt er raus, reagiert er gegen die gestandenen Oberligaspieler resolut und souverän. Obwohl noch A-Junior, stand Robert in den letzten vier Partien im Tor unseres U-23-Teams und hat da seine Sache wirklich ordentlich gemacht”, attestiert Robin Lenk dem erst siebzehnjährigen Keeper. Mit seinen Leistungen habe er dazu beigetragen, dass Aues zweite Mannschaft das beste Team der Rückrunde ist. Der U-23-Trainer ist nun gespannt, ob der Zschorlauer, der mit fünf beim SV Auerhammer begann und als Sechsjähriger zum FC Erzgebirge kam, den positiven Eindruck künftig konstant bestätigen kann.
„Seit ich ein Veilchen bin, spiel’ ich im Kasten”, erzählt der knapp einsneunzig große Torwart, der neben der Ausbildung im FCE-Leistungszentrum im zweiten Lehrjahr Industriemechaniker in der Blema lernt. Heißt, dass jeden Früh um fünf der Wecker klingelt und nach Feierabend straffes Training beim FCE folgt. Wer wie „Rob” eine Profizukunft in der 2. Bundesliga anpeilt, darf da nicht murren und auch, wenn bis dahin noch einige Hürden zu nehmen sind, in der Auer Fußballschule findet der junge Mann dafür beste Bedingungen: „Von den Bambinis bis jetzt hatte ich immer sehr gute Trainer. Nun unter Torsten Wappler bei den A-Junioren oder zuzletzt in der U 23 stehen neue Herausforderungen. Im Männerbereich läuft alles viel schneller und härter ab.” Nach Kreis-, Bezirks- und Landesauswahl- Berufungen durfte das Talent schon zweimal an Lehrgängen der U- 16- bzw. U-18-Nationalauswahl teilnehmen. Eine besondere Anerkennung bedeutet für Robert, der am 28. Mai 18. Geburtstag feiert, jedoch die Torwartausbildung durch Proficoach Russi Petkov. „Er war schon mein Vorbild, als ich bei den Veilchen begann. Heute profitiere ich von seiner Erfahrung, seinen Tipps. Und was mir besonders imponiert – er kann noch alles vormachen. Sein Abschlag über 70 Meter kommt exakt auf Mann.”
Für kommende Saison will der Nachwuchskeeper aus „dr Zschorl” seinen Weg weitergehen, die Nummer eins im A-Jugend-Team bleiben. Natürlich habe er nichts dagegen, in der neuen Spielzeit wieder in der U 23 seinen Mann zu stehen. Wie realistisch die Chancen für Auer Jungs sind, sehe er bei Marius Schulze. Der hat es in diesem Jahr unter Falko Götz zur Torwart-Nummer drei bei den Profis gebracht.

Text: Olaf Seifert
Foto: Steffen Colditz

U23 verliert in Halle

Baars

19.04.2014         14 Uhr         VfL Halle 96 - FC Erzgebirge Aue II                 4:1 (1:0)

Die U23 des FC Erzgebirge Aue verliert beim VfL Halle 96 mit 4:1. Dabei gingen die Gastgeber früh in Führung. Stephan Schammer legte in der 13 Minute den Ball ab auf Steve Braun, der von der Strafraumgrenze Robert Jendrusch keine Abwehrchance ließ. Es dauerte etwas ehe die kleinen Veilchen ins Spiel fanden. Doch der Distanzschuss von Philipp Hauck (20.) und die Schüsse von Alexander Dartsch (27.) bzw. Dominic Baars (41.), verfehlten knapp ihr Ziel. Auf der anderen Seiten vergibt Steve Braun, als er alleine vor Robert Jendrusch auftaucht (42.). Nach der Pause drehen die Auer den Spies um und bestimmen das Spielgeschehen. Es dauerte ganze 60 Sekunden da bedient Philipp Hauck, Dominic Baars der keine Mühe hat Christian Bienko zu überwinden. Sechs Minuten später setzt Philipp Müller einen Kopfball an die Querlatte. Keine 120 Sekunden danach rettet Robert Jendrusch Klasse gegen Matthias von der Weth. Dann unterlaufen Dominic Rau zwei Fehler und bringen Halle so auf die Siegesstrasse. Erst setzt sich Stefan Cramer an der Grundlinie gegen ihn durch und bedient Georg Ströhl (56.), dann verliert er den Ball in der Vorwärtsbewegung an Georg Ströhl der schnell umschaltet und Stephan Schammer bedient (58.). In der Folgezeit gelingt nur noch Philipp Hauck, mit seinem Freistoß (65.), eine gefährlich Aktion. Die Gastgeber machen in der 71.Minuten den Sack zu, als sich erneut Dominic Rau düpieren lässt. Stefan Karau bedient Georg Ströhl, der seinen zweiten Treffer erzielen kann.             

 

Aufstellung: Robert Jendrusch, Sebastian Klemm, Philipp Müller, Dominic Rau (73. Joseph Gröschke), Robin Teubner, Felix Röder (C) (67. Max Gehrmann), Felix Kunert, Moritz Lehnard, Alexander Dartsch, Philipp Hauck, Dominic Baars

Tore: 1:0 Steve Braun (13.)  1:1 Dominic Baars (46.)  2:1 Georg Ströhl (56.)  3:1 Stephan Schammer (58.)  4:1 Georg Ströhl (71.)

Gelbe Karten: Moritz Lehnard (22.), Sebastian Klemm (55.), Robin Teubner (60.)

Zuschauer: 76 im Stadion am Zoo in Halle

 

 

Foto (Dominic Baars im Zweikampf) & Text: Steffen Colditz

 

 

31. Spieltag 17.04.2014 18:30 Uhr


2:0

 

 

Social Media

 

      

 

Pl.
Verein
Sp.
Pkte.
Werbung

Werbung

 

mehr zur 2. Bundesliga mit Tabelle und Wettquoten gibt es bei Fussballwetten

HKPG: Steuerberatung in Aue und Solingen

Branchenbuch