Aktuelles der Frauenmannschaft

Vorgestellt: Trainerin Sandra Eckelmann

Sandra_Eckelmann_Mutti

Kneifen ist nicht Sandras Art. Das bewies sie letzte Saison, als Coach Heiko le Beau nach dem ersten Spieltag zurückgetreten war. Die bisherige Co-Trainerin sagte zu, die sportliche Verantwortung anzunehmen und freute sich am Ende mit dem Team über Rang 4. Spielerfahrung bringt die Chemnitzerin, die seit 2004 beim FCE am Ball ist, reichlich mit. Doch die theoretische Taktik zu vermitteln war eine enorme Umstellung. In diesem Jahr nun sollte es mindestens Platz 3 in der Regionalliga sein, doch es könnte mehr werden. „Aktuell sind wir Dritter, standen zweimal sogar an der Spitze. Vier Spiele stehen aus, vielleicht geht ja noch was…?” hofft sie, schüttelt beim Wort Aufstieg aber den Kopf. „Wir kneifen nicht, sondern wissen, dass wir noch nicht reif für die 2. Liga sind und wichtige Voraussetzungen fehlen. Doch wenn es in der kommenden Saison gut läuft, greifen wir neu an.” Dann vielleicht als Landespokalsieger, denn die Auer stehen am 1. Mai gegen Dresden-Rähnitz II im Finale.
Zum Fußball fand Sandra erst mit 17, eine Freundin hatte die zuvor im Mehrkampf erfolgreiche Leichtathletin 1995 zum SC Oederan mitgenommen. Am 2. Februar 1978 in Schlema geboren, wuchs sie in Wingendorf bei Freiberg auf, schon die Siebenjährige trainierte alle möglichen Disziplinen der Leichtathletik. Schnelligkeit und Kampfbereitschaft nutzten ihr später beim Chemnitzer FC, wohin die 21-Jährige wechselte, wie auch später bei den Veilchen. Die Auer Trainer Lutz Reichel und Uli Lauckner fragten 2004, ob sie Lust auf Liga 3 habe. Die Herausforderung reizte und obwohl lange Fahrten und Beruf in Chemnitz mehr Aufwand bedeuteten, nahm sie an. Als die Lila-Weißen in der folgenden Serie die 2. Liga packten, wurde ein Traum wahr. Auf sieben Aue-Jahre folgte eine Zweitligasaison in Hohen Neuendorf, danach die Heimkehr zum FCE. Die aktive Karriere beendete der zweite Kreuzbandriss und so konzentriert sich die 36-Jährige nun auf den Trainer-„Job”. Voriges Jahr erwarb sie die C-Lizenz und hat mit ihrer Mannschaft mehr Freude denn je. Wie im Fußball – sie kickte im Mittelfeld, stürmte, war Libero – probierte die in Chemnitz Wohnende auch beruflich einiges aus. „Ich habe Hauswirtschafterin gelernt, stand am Band, arbeitete als Rettungssanitäterin und jetzt bei der Post”, erzählt die blonde Frau. Beruf und Fußballhobby unter einen Hut zu bringen, fällt nicht leicht. Eigentlich würde sie gern den B- und A-Trainerschein machen. Wenn bloß mehr Zeit wäre! „Jedoch”, fügt sie hinzu, „ich bekomme große Unterstützung im Betrieb, genauso wie in der Abteilung Frauenfußball des FCE, von Familie und Freunden. Und Xilla nicht zu vergessen, mein weißes Hündchen…”

Foto: Sandra besitzt fast zwanzig Jahre Fußballerfahrung, prompt tauften sie die Spielerinnen „Mutti”. Spaß im Team haben und Autorität der Trainerin schließen sich jedenfalls nicht aus. 

Text: Olaf Seifert
Foto: Nadine Rösch
 

32. Spieltag 26.04.2014 13:00 Uhr


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